GEDENKEN

SPÖ gedenkt der Republiksgründung 1918

Bild: SPÖ / David Višnjić

Am 12. November 1918 wurde die Erste Republik gegründet. Unsere Vorsitzende Rendi-Wagner und der Wiener Bürgermeister Ludwig haben anlässlich des Jahrestags, gemeinsam mit weiteren Vertreter*innen der Sozialdemokratie einen Kranz am Dr.-Karl-Renner-Denkmal niedergelegt.

Anlässlich des Jahrestags der Ausrufung der Ersten Republik am 12. November 1918 haben unsere Vorsitzende, Klubobfrau Pamela Rendi-Wagner und der Wiener SPÖ-Landesparteivorsitzende, Bürgermeister Michael Ludwig einen Kranz am Dr.-Karl-Renner-Denkmal in Wien niedergelegt. Gemeinsam mit weiteren hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern der Sozialdemokratie gedachten sie der Gründung der Ersten Republik und den Anfängen der parlamentarischen Demokratie in Österreich.

Bild: SPÖ / David Višnjić

Ohne Sozialdemokratie und ihren Einsatz hätte es Republik nicht gegeben

Unsere Vorsitzende erinnerte daran, dass es diese Republik „ohne die Sozialdemokratie und ihren konsequenten Einsatz für sozialen Zusammenhalt, für das Miteinander, Frieden, Gerechtigkeit und Demokratie nicht gegeben hätte. Wir können unseren Vorfahren nicht genug dafür danken, heute in einem der wohlhabendsten, sichersten und sozialsten Länder der Welt zu leben. Und ich bin stolz, Teil einer starken, kämpferischen und überzeugten sozialdemokratischen Bewegung zu sein, die an der Wiege der Republik stand und sie bis heute mit Leben erfüllt“.

Die Erinnerung an die Bedeutung der Demokratie sei gerade heute von immenser Wichtigkeit, so Rendi-Wagner. „Gerade jetzt, in den bewegten Zeiten, die hinter uns – und auch noch vor uns – liegen. Zeiten, die uns gezeigt haben, dass Respekt vor unserer Demokratie und ihren Institutionen, Respekt vor den Bürgerinnen und Bürgern und vor dem Rechtsstaat keine Selbstverständlichkeit sind. Die uns gezeigt haben, dass Anstand, auch und gerade in der Politik, leider ebenfalls keine Selbstverständlichkeit ist.“ Das habe auch die Regierungskrise, die unser Land vor einigen Wochen erschüttert hat, gezeigt. „Wir erinnern uns heute auch an die immense Bedeutung des Miteinanders und des Zusammenhalts in unserem Land. Ohne Zusammenhalt gibt es keine Demokratie. Ohne Zusammenhalt – und ohne unseren starken Sozialstaat, den so viele immer wieder in Zweifel gezogen haben – kann auch eine so gewaltige Krise wie die Corona-Pandemie nicht bewältigt werden“, so die SPÖ-Chefin, die betonte: „Gerade in Krisen brauchen wir einen gemeinsamen Kraftakt, um gestärkt daraus hervorgehen zu können.“ Rendi-Wagner betont: „Kämpfen wir wie unsere Vorfahren tagtäglich für unsere Demokratie, für unsere demokratische Republik. Wir verteidigen sie jeden Tag aufs Neue! Das schulden wir unseren Pionier*innen und der Zukunft unseres Landes.“

Bild: SPÖ / David Višnjić

Sozialdemokratie immer für Interessen der Menschen eingetreten

Wiens Bürgermeister Ludwig betonte, dass die Sozialdemokratie schon immer für die Interessen der Menschen eingetreten ist und erinnerte an Errungenschaften wie die Arbeitslosenversicherung, den Acht-Stunden-Tag und die Gründung der Arbeiterkammer: „Als Teil der Bundesregierung hat die Sozialdemokratie in den ersten zwei Jahren der Republik viele Maßnahmen durchgesetzt, die man sich vorher gar nicht vorstellen konnte“, so Ludwig, und weiter: „Auch heute haben wir viel zu tun.“ Der 12. November sei daher nicht nur ein historischer Tag des Gedenkens, sondern auch eine Aufforderung in der Gegenwart, zusammenzustehen, solidarisch und gemeinsam zu agieren.

Die Sozialdemokratie mache deutlich, „dass es politische Alternativen in Österreich gibt und dass es gerade jetzt eine starke, geschlossene und solidarische Sozialdemokratie benötigt“, so Ludwig. „Wien war die erste Millionenstadt, die sozialdemokratisch regiert worden ist. Wien war auch die Stadt, die über 100 Jahre, wenn man die Zeit der beiden Faschismen ausklammert, gezeigt hat, was möglich ist, wenn die sozialdemokratische Bewegung gestaltend eingreifen kann.“