CORONA-KRISE

Nur hohe Durchimpfungsrate kann uns aus Fesseln der Pandemie befreien

Bild: SPÖ-Klub / Elisabeth Mandl

SPÖ-Vorsitzende, Klubobfrau Pamela Rendi-Wagner betont im Ö1-Journal, dass die Regierung dafür verantwortlich ist, dass es zu Lockdown und Impfpflicht kam: „Die Bundesregierung hat es leider in den letzten elf Monaten nicht geschafft, eine ausreichende hohe Durchimpfungsrate von 80 Prozent – noch besser 90 Prozent – zu erreichen. Darum sind wir an diesem Punkt.“  

Wenn es unser Ziel ist, die Pandemie zu bekämpfen und diesen Teufelskreis an Lockdowns zu durchbrechen, „dann ist eine hohe Durchimpfungsrate der einzige Schlüssel, der uns dorthin führt“, betont unsere Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner und erklärt: „Deshalb sehe ich – so weh es mir tut – eine allgemeine Impfpflicht als die einzige Möglichkeit, um zu dieser hohen Durchimpfungsrate zu kommen, um uns aus den Fesseln der Pandemie zu befreien.“ Wichtig ist für uns dabei die breite Einbindung der Parlamentsparteien, Sozialpartner und Expert*innen. Es gibt aber noch viele offene Fragen.

Drei Faktoren für Lockdown-Ende

„Dieses Virus kennt kein Datum“, sagt Rendi-Wagner, die wenig Verständnis dafür hat, dass es vor dem Lockdown-Beginn bereits ein fixes Enddatum von der Regierung gab. „Ich hätte mir von der Regierung klare Kriterien zu Beginn des Lockdowns gewünscht, die erfüllt sein müssen zum Zeitpunkt einer Öffnung“, so unsere Vorsitzende, die darauf hinweist, dass die Zahlen auf den Intensivstationen noch ansteigen werden. Als die drei maßgeblichen Faktoren für Öffnungsschritte nennt Rendi-Wagner daher eine rückläufige Hospitalisierungsrate, eine stark nach unten weisende Dynamik der Neuinfektionen sowie einen Reproduktionsfaktor klar unter 1.

Krisenmanagement: SPÖ-geführte Bundesländer vorbildlich 

„Ein Blick in SPÖ-geführte Bundesländer zeigt: In Wien herrscht seit Monaten ein klares strenges Krisenmanagement. Das Burgenland hat mit einer innovativen Impfstrategie die höchste Impfquote in ganz Österreich erreicht. Das sind sozialdemokratische Erfolge“, so unsere Vorsitzende im Ö1 „Journal zu Gast“. Hier geht es zum Interview.