BILDUNG

SPÖ fordert flächendeckenden und qualitativen Ausbau der Kindergärten

Zum Tag der Elementarpädagogik und der Bildung am 24. Jänner bekräftigt die SPÖ ihre Forderung an die Bundesregierung nach einer Kinderbetreuungsmilliarde und einem Rechtsanspruch auf einen kostenfreien Kindergartenplatz in ganz Österreich.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Krippen und Kindergärten leisten jeden Tag herausragende Arbeit. Gerade unter den erschwerten Bedingungen in Zeiten der Pandemie zählen sie zu den Held*innen des Alltags, die unsere Kinder begleiten, bilden und das Land am Laufen halten“, sagt unsere Vorsitzende Pamela Rendi-Wagner zum Tag der Elementarpädagogik und ruft dazu auf, den Elementarpädagog*innen endlich die Anerkennung und Unterstützung zukommen zu lassen, die sie verdienen. „Alle Kinder müssen die beste Bildung erhalten – von Anfang an, im ganzen Land“, sagt Rendi-Wagner, die die Wichtigkeit der Elementarpädagogik als Grundstein der Bildungslaufbahn unterstreicht. „Der flächendeckende Ausbau der Kinderbetreuung und ein Rechtsanspruch auf einen kostenfreien Kinderbildungsplatz sind entscheidend, um die besten Chancen für alle Kinder zu gewährleisten und Eltern in ihrem Berufsleben zu unterstützen.“ Dass die ÖVP in der Vergangenheit den geplanten Ausbau der Kinderbetreuung um 1,2 Mrd. Euro aus Eigennutz torpediert hat, kritisiert unsere Vorsitzende. Es liegt jetzt an der türkis-grünen Regierung, den Familien und Kindern zurückzugeben, was ihnen damals weggenommen wurde.

Drei Schwerpunkte im Bildungsbereich

Parallel zum Tag der Elementarpädagogik ist auch Welttag der Bildung. Unsere Bildungssprecherin Petra Vorderwinkler erinnert an diesem Tag daran, dass Corona kein Anlass ist, die breiten Herausforderungen im Bildungsbereich zu übersehen, sondern ein Weckruf, sie endlich in Angriff zu nehmen. Corona habe hier die Funktion eines Brennglases gehabt: „Die Probleme, Missstände und Herausforderungen im Bildungsbereich war jenen, die es sehen wollten, schon vor Corona bekant. Corona hat dazu geführt, dass nun niemand mehr darüber hinwegsehen kann. Der Welttag der Bildung muss ein Aufruf sein, all das endlich anzugehen“, ist unsere Bildungssprecherin überzeugt.

Wir setzen heuer im Bildungsbereich drei Schwerpunkte, die pandemiebedingt an Dringlichkeit gewonnen haben, aber dennoch über die Gesundheitskrise hinausgehen:

  1. Lebensbegleitendes Lernen: Wir werden hier Konzepte vorstellen, die den Herausforderungen der Zeit Rechnung tragen.
  2. Modernste Bildung für Österreich – von den Kleinsten bis zu den Großen: Die Strukturen unserer Bildung stammen aus dem 20. Jahrhundert und gehören neu gedacht. U.a. setzen wir uns für den flächendeckenden Ausbau der gemeinsamen Schule bis 14 sowie für ganztägige Schulformen ein.
  3. Aufwertung des Bildungspersonals: Die herausragenden Leistungen der Pädagog*innen sind unverzichtbar und müssen endlich mehr Anerkennung erfahren.