Tirol-Wahlen

SPÖ holt Absolute in zehn Gemeinden

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Die SPÖ und der GVV gratulieren der SPÖ in Tirol zu beträchtlichen Zugewinnen und zur Absoluten in zehn Gemeinden bei den Gemeinderats- und Bürgermeister*innenwahlen in Tirol. Landesparteivorsitzender Georg Dornauer wurde in Sellrain mit überwältigender Mehrheit im Amt bestätigt.

Unser Bundesgeschäftsführer Christian Deutsch und unser Kommunalsprecher und Vorsitzender des Sozialdemokratischen GemeindevertreterInnenverbands Österreich (GVV) Andreas Kollross gratulieren zu beträchtlichen Zugewinnen und zur absoluten Mehrheit in zehn Gemeinden bei den Gemeinderatswahlen in Tirol am 27. Februar. „Die Wahlkampf-Bedingungen waren aufgrund der aktuellen Corona-Situation wahrlich keine einfachen. Doch die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten in Tirol haben auf die richtigen Themen gesetzt und sich für die Verbesserung des Lebens der Menschen eingesetzt – und konnten damit das Vertrauen ausbauen“, so Deutsch und Kollross.

Benedikt Lentsch erobert Heimatgemeinde von ÖVP-LH Platter

Besonders bemerkenswert ist das Ergebnis von Benedikt Lentsch, der sich in Zams, der Heimatgemeinde von LH Platter, mit über 50 Prozent der Stimmen gegen ÖVP-Amtsinhaber Traxl als Bürgermeister durchgesetzt hat: „Dort, wo prominente ÖVP-Vertreter zuhause sind, wird die ÖVP am härtesten abgestraft. Wie schon bei den Kommunalwahlen in Niederösterreich, wo die ÖVP in der Heimatgemeinde von Sobotka die absolute Mehrheit verloren hat, zeigt sich auch hier, dass die ÖVP wegen der Skandale ihrer Bundespartei immer weniger Zuspruch findet, während die SPÖ dazugewinnt“, sagt unser Bundesgeschäftsführer. Beachtliche Erfolge konnten auch Elisabeth Blanik in Lienz und Thomas Öfner in Zirl erzielen: Sie setzten sich in ihren Gemeinden jeweils gegen mehrere Kandidat*innen durch.

Gratulation an SPÖ-Kandidatinnen

Auch unsere Bundesfrauenvorsitzende Eva-Maria Holzleitner und die Tiroler Landesfrauenvorsitzende Selma Yildirim gratulieren den SPÖ-Kandidat*innen, insbesondere den weiblichen Kandidatinnen, die für Bewegung im Land gesorgt haben. „Tirol war immer Schlusslicht, wenn es um weibliche Bürgermeisterinnen und Gemeinderätinnen ging. Viele SPÖ-Kandidatinnen haben jetzt für Bewegung gesorgt. Ich gratuliere sehr herzlich“, so Holzleitner. „Es waren besonders schwierige Voraussetzungen für diesen Wahlkampf, doch die Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten haben mit den richtigen Themen wieder Vertrauen gewinnen können“, so Yildirim. Stellvertretend für die zahlreichen Kandidat*innen nennt Holzleitner Elisabeth Blanik, die mit satter Mehrheit als Bürgermeisterin wiedergewählt wurde und Gabi Rothbacher, die mit 61,2 Prozent in Polling zur Bürgermeisterin gewählt wurde, ebenso Brigitte Praxmarer in Flaurling. „Noch immer ist gerade für Frauen die Kommunalpolitik ein besonders schwieriges Pflaster. Deshalb gilt diesen Frauen unser besonderer Dank, sie sind Vorbilder für eine starke nachkommende Generation“, sagt unsere Bundesfrauenvorsitzende.