Gerechtigkeit

Gerechtigkeit.

GERADE JETZT. Wenn es um die Bewältigung der Krisen-Kosten geht, muss klar sein: Die Zeche dürfen nicht allein die Arbeitnehmer*innen zahlen. Breitere Schultern müssen auch mehr tragen!

  • Österreichs Arbeitnehmer*innen leisten bereits jetzt 80 Prozent des Steueraufkommens. Für uns ist daher klar: Die breite Mittelschicht darf nicht wieder als erste zur Kasse gebeten werden, wenn es darum geht, wer die enormen Kosten dieser Krise zahlt.
  • Arbeit ist in Österreich extrem hoch, Vermögen aber nur sehr niedrig besteuert. Das muss sich endlich ändern. Die hohen Steuern auf Arbeit müssen gesenkt werden. Wir fordern: Die ersten 1.700 Euro steuerfrei! Das erhöht zudem die Kaufkraft und kurbelt die Wirtschaft an.
  • Gleichzeitig müssen endlich diejenigen mehr beitragen, die es sich leisten können: Superreiche sollen ab einer Million Euro eine Millionärsabgabe zahlen. Globale Online-Konzerne, die bisher in Österreich kaum Steuern zahlen und in der Krise auch noch riesige Gewinne einfahren, sollen 10 Prozent ihres in Österreich erwirtschafteten Umsatzes als Solidarabgabe leisten. So legen wir die Steuerverantwortung auf breitere Schultern.
  • Beim Geld darf die Gerechtigkeit nicht enden – gerade jetzt braucht es Solidarität beim Stemmen der Krisen-Kosten!
  • Die Menschen brauchen faire Löhne, von denen sie auch leben können. Wir kämpfen daher für einen Mindestlohn von 1.700 Euro in Österreich und für Mindestlöhne in allen EU-Staaten. Denn das bekämpft Lohn- und Sozialdumping.
  • Die Regierung vergibt Millionen Euro an Hilfsgeldern für globale Unternehmen, die in Österreich kaum Steuern zahlen oder ihre Produktionsstandorte dann sogar ins Ausland verlagern. Für uns ist klar: Keine Staatshilfen für Unternehmen, die ihre Gewinne in Steueroasen parken, ein Verbot von Dividendenzahlungen und Managerboni für Unternehmen, die Staatshilfen bekommen, Standort- und Arbeitsplatzgarantie bei Staatshilfen.
  • Der EU entgehen jedes Jahr Milliarden Euro an Steuereinnahmen durch Steuerflucht. Wir wollen das endlich stoppen! Unternehmen sollen dort ihre Abgaben leisten, wo sie ihre Gewinne erwirtschaften. Und Finanztransaktionen und Finanzspekulationen müssen endlich europaweit einheitlich besteuert werden!