Echte Hilfe für ArbeitnehmerInnen

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Tausende KrankenpflegerInnen, KassiererInnen, BusfahrerInnen etc. haben unser Land in den letzten Monaten am Laufen gehalten. Die hart arbeitenden Menschen – darunter viele Frauen in schlecht bezahlten Branchen – haben sich mehr verdient als Applaus. Die SPÖ will, dass den ArbeitnehmerInnen mehr Geld im Börsl bleibt.

Unsere Lösungen für ArbeitnehmerInnen

Statt leere Versprechen und bloßem Applaus brauchen ArbeitnehmerInnen echte Hilfe. Daher:

  • Spürbare Steuersenkung JETZT: Die ersten 1.700 Euro pro Monat sollen für alle steuerfrei sein.
  • Echte Anerkennung für die HeldInnen des Alltags: Wir fordern einen „Corona-Tausender“ für alle, die in den letzten Monaten außer Haus arbeiten mussten.
  • Einkommenslücke schließen: Jobs, in denen vorwiegend Frauen arbeiten, müssen endlich besser bezahlt werden.
  • Gerechte Verteilung der Krisen-Kosten: Auch Millionäre und Online-Konzerne müssen ihren gerechten Beitrag leisten!

„Für die Zeit nach der Krise wünsche ich mir, dass die Berufe, die sich besonders engagieren, mehr Anerkennung erfahren und sich auch bei der Bezahlung etwas ändert.”
Nicole Tesch, Sanitäterin

Regierungsversagen: Steuern für ArbeitnehmerInnen immer noch nicht gesenkt

Die Regierung ist gefordert, die Probleme der ArbeitnehmerInnen endlich anzugehen! Doch anstatt für faire Gehälter und eine gerechte Besteuerung zu sorgen, betreibt die Regierung nur Ankündigungspolitik. Die versprochene Entlastung der ArbeitnehmerInnen lässt noch immer auf sich warten. Die hart arbeitenden Menschen sind die wahren LeistungsträgerInnen unserer Gesellschaft, sie zahlen bereits jetzt 80 Prozent der Steuern. Und sie werden von der Regierung weiterhin voll zur Kasse gebeten, während Millionäre, Großkonzerne und Online-Konzerne Gewinne einstreichen und dabei kaum Abgaben leisten.

Haushalts-, Kinderbetreuungs- und Pflegearbeit sowie Gehälter – Stichwort Teilzeitarbeit – sind schon jetzt ungleich verteilt. Das hat sich durch die Corona-Krise noch verstärkt. So zeigt eine aktuelle Studie des „Triple M Matzka“ Markt- und Meinungsforschungsinstituts im Auftrag der SPÖ-Bundesfrauen, dass höherqualifizierte Frauen öfter von Kündigung betroffen waren als Männer und als Frauen in geringqualifizierten Branchen. Denn Frauen im Lebensmittelverkauf, der Pflege oder ähnlich geringbezahlten, aber systemrelevanten Branchen, sind billigere Arbeitskräfte.