Echte Hilfe für Familien

Bild: SDI Productions/iStock.com

Die Corona-Krise hat zu einer deutlichen Mehrfachbelastung von Eltern – besonders von Frauen – geführt: Homeoffice neben Kleinkindern, Homeschooling für Schulkinder und bei all dem Hilfen, die nicht ankommen. Die SPÖ will, dass Familien zu ihrem Geld kommen und mehr Bildungs- und Betreuungsangebote für die Kinder bekommen.

Unsere Lösungen für Familien

Statt leerer Versprechen und Mehrfachbelastung brauchen unsere Familien echte Hilfe. Daher: 

  • Rasche Auszahlung aus dem Familienhärteausgleichsfonds: Wir fordern, dass in Not geratene Familien dieses Geld schnellstens bekommen!
  • Höherer Familienzuschlag: Der Familienzuschlag beim Arbeitslosengeld muss erhöht werden – von derzeit 29,10 Euro auf 100 Euro monatlich.
  • Corona-Schulpaket und Bildungsmilliarde: Dazu gehören attraktive Lern- und Ferienangebote im Sommer, der Ausbau der ganztägigen Schule sowie Förderunterricht, gratis Laptops und Tablets für SchülerInnen. Die Gesundheitskrise darf keine Bildungskrise werden!

 „Vom Familienhärtefonds sind die ärmsten Kinder ausgeschlossen.“
Armutskonferenz, Kurier, 16.4.2020

Regierungsversagen: Kein Geld aus dem Familienhärteausgleichsfonds

 Familien stießen in der Corona-Krise an die Grenzen ihrer Belastbarkeit: Die wochenlangen Schließungen von Kindergärten und Schulen bedeuteten einen schwierigen Spagat: Zwischen Homeoffice und betreuungsintensiven Kleinkindern oder zwischen dem Lernen mit schulpflichtigen Kindern und dem Job. Vielen Eltern war das gar nicht möglich: Laut „Schul-Barometer“ eines Schweizer Bildungsinstituts ist es für ein Drittel der Eltern eine echte Herausforderung, ihrem Kind bei den Schulaufgaben zu helfen. Dazu kommt, dass viele Eltern ihren Urlaub in der Corona-Zeit bereits aufgebraucht haben, die Großeltern zählen zur Risikogruppe und stehen nicht zur Verfügung. Aber Betreuungsangebote für den Sommer fehlen leider.

Lucia, Alleinerziehende. Echte Hilfe statt leerer Versprechen! auf Youtube

Datenschutz

Viele Eltern haben ihre Arbeit verloren und kämpfen mit Existenzsorgen. Beim von der Regierung groß angekündigten Familienhärteausgleichsfonds schauen aber viele Familien und ihre Kinder durch die Finger: Sie haben bis heute keinen Cent gesehen! Viele erfüllen auch nicht die Anspruchsvoraussetzungen, obwohl sie in Not sind, zum Beispiel Alleinerziehende mit arbeitslosem Ex-Partner. Eine aktuelle Studie des „Triple M Matzka“ Markt- und Meinungsforschungsinstituts zeigt zudem, dass die Mehrfachbelastung durch Lohn-, Familien- und Hausarbeit noch schwerer auf den Schultern der Frauen lastet als auf denen der Männer.