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FRAUEN UND CORONA: Im Homeoffice zurück in die Vergangenheit?

Termin

Datum:
5. Mai
Zeit:
18:00 bis 19:00

Veranstaltungsort

Bild: Startup Stock Photos von Pexels

Das Karl-Renner-Institut und die SPÖ-Bundesfrauen laden ein zur Online-Video-Gesprächsreihe FRAUEN UND CORONA: Im Homeoffice zurück in die Vergangenheit?

Termin
Dienstag, 5. Mai 2020, 18.00 bis 19.00 Uhr

LINK ZUR ÜBERTRAGUNG
Um direkt über Zoom teilnehmen zu können, ist die App herunterzuladen.
Das Gespräch wird auch auf der Facebook-Seite des Karl-Renner-Instituts und der SPÖ-Bundesfrauen übertragen.

Gesprächspartner_innen
Korinna Schumann, ÖGB-Vizevorsitzende und Vorsitzende der SPÖ-Bundesratsfraktion und Bereichssprecherin für Arbeit, Familie, Menschen mit Behinderung, Volksanwaltschaft
Katharina Mader, Assistenzprofessorin für Ökonomie im Department für Volkswirtschaftslehre an der WU Wien

Moderation
Andrea Brunner, SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin

Inhalt
Die „Held_innen“ der Krise finden sich in der Sorgearbeit. Sie kochen, waschen, putzen, pflegen, betreuen, wechseln Windeln, trösten, versorgen Wunden, kaufen ein und erledigen viele andere Handgriffe des täglichen Lebens, trotz der Ansteckungsgefahr. Einen Großteil dieser unbezahlten oder schlecht bezahlten Arbeiten erledigten schon vor der Krise überwiegend Frauen. In Krisenzeiten verschärfen sich diese Tendenzen, wie Ebola oder die Finanzkrise gezeigt haben. In diesem Schwerpunktgespräch analysieren wir aktuelle Daten zur Sorgearbeit und sprechen mit Expert_innen aus der Wissenschaft und Sozialpartnerschaft über zentrale frauenpolitische Fragen:

  • Wie hat sich dieser breite Bereich in der Zeit der Isolation entwickelt?
  • Welchen Einfluss haben die Entwicklungen auf bezahlte und unbezahlte Arbeit?
  • Was braucht es in diesem breiten systemrelevanten Arbeitsfeld nach der Krise?
  • Wie können diese Arbeiten angemessen bezahlt werden? Was sind Voraussetzungen dafür?
  • Welche Maßnahmen können und müssen in den eigenen vier Wänden oder auf Regierungsebene gesetzt werden?