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Meinungsfreiheit im Netz: Über Wut, Humor und andere Strategien

Termin

Datum:
8. Juni
Zeit:
19:00 bis 21:00

Veranstaltungsort

Karl-Renner-Institut
Karl-Popper-Straße 8
1100 Wien
WienÖsterreich
Website:
https://www.renner-institut.at

In der digitalen Welt firmieren die Wutausbrüche unter den Schlagwörtern „Hass im Netz“, vor allem wenn diese Wut gezielt eingesetzt wird. Analysen zu diesem Phänomen zeigen wie sehr konstruktive Diskussionen leiden, sobald es untergriffig wird. Die Journalistin und Autorin Ingrid Brodnig verdeutlicht welche Strategien Rechte verwenden um Meinungsfreiheit im Netz einzugrenzen.

Impuls und Diskussion mit
INGRID BRODNIG, Digital Champion Österreichs in der EU, Autorin und Journalistin

Begrüßung und Moderation
BARBARA HOFMANN, Karl-Renner-Institut

Im Anschluss besteht die Möglichkeit zum Austausch bei Erfrischungsgetränken und Snacks.

Inhalt
Wut ist eine universelle Emotion. Sie zieht sich quer durch alle Bevölkerungsschichten oder Länder, durch die reale und die digitale Welt. Gesellschaftlicher Wandel wird oft über Wut erreicht. Menschen empfinden einen Umstand als unfair und wollen diesen nicht mehr länger hinnehmen. Problematisch wird Wut allerdings, wenn sie gegen gesellschaftlich schwächer gestellte Menschengruppen eingesetzt wird. In der digitalen Welt firmieren die Wutausbrüche unter den Schlagwörtern „Hass im Netz“, vor allem wenn diese Wut gezielt eingesetzt wird. Analysen zu diesem Phänomen zeigen wie sehr konstruktive Diskussionen leiden, sobald es untergriffig wird. Die Journalistin und Autorin Ingrid Brodnig verdeutlicht welche Strategien Rechte verwenden um Meinungsfreiheit im Netz einzugrenzen. Wie haben sich diese Strategien geändert? Und welche Möglichkeiten der Selbstverteidigung und Zivilcourage sind nötig um gegen diese Strategien aufzutreten? Diese und weitere Fragen behandelt Ingrid Brodnig im Impuls und in der nachfolgenden Publikumsdiskussion.

Zur Impulsgeberin
Ingrid Brodnig beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Digitalisierung auf unsere Gesellschaft und hat bereits drei Bücher zu diesem Themenkomplex verfasst. Von der Bundesregierung wurde sie 2017 zum Digital Champion Österreichs in der EU-Kommission ernannt, einer unabhängigen Position zur Förderung des digitalen Bewusstseins. Ihre Arbeit wurde mit mehreren Preisen ausgezeichnet, etwa dem Bruno-Kreisky-Sonderpreis für das politische Buch.

Eine Veranstaltung aus der Reihe „RI-Perspektiven“.

Anmeldung unbedingt erforderlich.