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Equal Pension Day: Lohn- und Pensionsschere schließen!

05.08.2025

Frauen erhalten in Österreich um 40 Prozent weniger Pension als Männer. Am Equal Pension Day, der heuer auf den 7. August fällt, haben Männer bereits so viel Pension erhalten wie Frauen bis zum Jahresende – also erst 147 Tage später. Die SPÖ kämpft gegen diese Ungerechtigkeit: Lohntransparenz wird gleichen Lohn für gleiche Arbeit bringen, die ganztägige Kinderbetreuung wird flächendeckend ausgebaut, um mehr Frauen Vollzeitarbeit zu ermöglichen. Sozialministerin Korinna Schumann und Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner arbeiten mit Hochdruck daran, die Lohn- und Pensionsschere zu schließen.

Frauen erhalten in Österreich um 40 Prozent weniger Pension als Männer. Am Equal Pension Day, der heuer auf den 7. August fällt, haben Männer bereits so viel Pension erhalten wie Frauen bis zum Jahresende – also erst 147 Tage später. Die SPÖ kämpft gegen diese Ungerechtigkeit: Lohntransparenz wird gleichen Lohn für gleiche Arbeit bringen, die ganztägige Kinderbetreuung wird flächendeckend ausgebaut, um mehr Frauen Vollzeitarbeit zu ermöglichen. Sozialministerin Korinna Schumann und Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner arbeiten mit Hochdruck daran, die Lohn- und Pensionsschere zu schließen.

39,7 Prozent beträgt der Unterschied zwischen der durchschnittlichen monatlichen Bruttopension von Frauen und Männern. Mit der Lücke geht auch eine größere Gefahr von Altersarmut einher – jede fünfte Pensionistin ist armutsgefährdet. Im EU-Vergleich hat Österreich bei den Über-65-Jährigen die drittgrößte Pensionslücke. Das wird sich bessern: Die SPÖ kämpft dafür, dass Frauen von ihrem Einkommen und der Pension gut leben können.

Schumann: Kindergärten ausbauen, Vollzeit ermöglichen

Sozialministerin Korinna Schumann betont: „Die Pensionslücke ist das Ergebnis von jahrzehntelangen strukturellen Ungleichheiten am Arbeitsmarkt, bei der Verteilung unbezahlter Arbeit und bei Karrierechancen von Frauen.“ Um diese Probleme zu lösen, brauche es „einen langen Atem“. Wichtig ist die Einführung des verpflichtenden zweiten Kindergartenjahres, „damit Frauen sich nicht zwischen Job und Familie entscheiden müssen und dann später in der Altersarmut landen“. Viele Frauen können wegen fehlender Betreuungs- und Pflegemöglichkeiten sowie fehlender Vollzeitjobs nicht mehr Stunden arbeiten – die Regierung arbeitet an der Verbesserung der Betreuungssituation, und Arbeitgeber sollen mehr Vollzeitjobs schaffen.

Holzleitner: Mit Lohntransparenz und Kinderbetreuung Pensionsschere schließen

SPÖ-Frauenvorsitzende, Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner will „lange bestehende Ungleichheiten endlich in die Geschichtsbücher verbannen“. Zentral für das Schließen der Lohnschere – und damit auch der Pensionslücke – zwischen Frauen und Männern ist die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Lohntransparenz bis Mitte 2026. In vielen Ländern wie z.B. Island sieht man, dass Lohntransparenz die Lohnschere schließen kann. „Wir wollen mehr für Frauen in allen Bereichen – ganztägige Kinderbildungsplätze, Lohngerechtigkeit, gesunde Arbeitsbedingungen und Halbe Halbe. Es gibt noch viel zu tun!“, so Holzleitner.

Auch SPÖ-Frauensprecherin Sabine Schatz pocht auf die Beseitigung struktureller Benachteiligungen. Schatz weist darauf hin, dass die politischen Rahmenbedingungen die Lebensrealitäten von Frauen stark beeinflussen: Während die Pensionsschere in Wien bei 28,2 Prozent liegt, beträgt sie in Vorarlberg dramatische 46,7 Prozent.

So will die SPÖ die Pensionsschere schließen

  • Gute Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Der flächendeckende Ausbau der ganztägigen Kinderbildung und Kinderbetreuung von klein auf ist die Voraussetzung, dass beide Eltern ganztägig berufstätig sein können. Die Regierung wird das zweite verpflichtende Kindergartenjahr einführen.
  • Lohngerechtigkeit: Die Umsetzung der EU-Lohntransparenzrichtlinie ist ein Meilenstein, um das Ziel „gleicher Lohn für gleiche Arbeit“ zwischen Frauen und Männern zu verwirklichen.
  • Gesund in den Ruhestand: Mit der Teilpension und mehr altersgerechten Arbeitsplätzen
  • Pflege wird Schwerarbeit: Die Bundesregierung setzt mit der Anerkennung der Pflege als Schwerarbeit eine langjährige Forderung der SPÖ um.
  • Halbe Halbe: Es ist höchste Zeit für eine gerechte Aufteilung der unbezahlten Care-Arbeit.

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