Aktuelles
Bund
SPÖ in der Regierung
© BKA/Paul Gruber

Werte-Charta: Menschlichkeit und Ordnung als Basis für Integration und Sicherheit

21.01.2026

Asylberechtigte müssen in Österreich künftig eine Werte-Charta, eine Art „Hausordnung“, unterzeichnen. Wer sich nicht daran hält, muss mit Sanktionierungen durch Leistungskürzungen rechnen. Denn Integration bedeutet Unterstützung, wo sie gebraucht wird, und Konsequenzen dort, wo Regeln missachtet werden. „Das ist kein Widerspruch. Das ist eine faire, ehrliche und wehrhafte Integrationspolitik“, sagte SPÖ-Staatssekretär Jörg Leichtfried bei der Präsentation der Werte-Charta. 

Asylberechtigte müssen in Österreich künftig eine Werte-Charta, eine Art „Hausordnung“, unterzeichnen. Wer sich nicht daran hält, muss mit Sanktionierungen durch Leistungskürzungen rechnen. Denn Integration bedeutet Unterstützung, wo sie gebraucht wird, und Konsequenzen dort, wo Regeln missachtet werden. „Das ist kein Widerspruch. Das ist eine faire, ehrliche und wehrhafte Integrationspolitik“, sagte SPÖ-Staatssekretär Jörg Leichtfried bei der Präsentation der Werte-Charta. 

Asylberechtigte müssen in Österreich künftig eine Werte-Charta unterzeichnen. Damit verpflichten sie sich zur Achtung der österreichischen Rechtsordnung, zur Gleichberechtigung, zum Schutz von Kindern und Jugendlichen, zur Anerkennung des säkularen Staates und zu einem respektvollen Miteinander. Wer sich nicht daran hält, muss mit Sanktionierungen durch Leistungskürzungen rechnen. Unter dem Motto „Menschlichkeit und Ordnung“ geht es der SPÖ dabei nicht um Pauschalisierungen, sondern um ein konsequentes Vorgehen gegen eine kleine Minderheit, die die demokratischen Grundwerte Österreichs ablehnt. Das betonte Staatssekretär Jörg Leichtfried bei der Pressekonferenz zur Werte-Charta und zu konsequenten Schritten gegen politischen Islam und Extremismus.

Konsequentes Vorgehen gegen extremistische Netzwerke

Extremistische Strukturen werden entschlossen bekämpft, betonte Leichtfried. Wenn Integration scheitert, können Gewalt, Kriminalität und Extremismus entstehen. Der islamistische Extremismus stellt dabei, ebenso wie der Rechtsextremismus, eine der größten sicherheitspolitischen Bedrohungen dar. Klar ist: Diese Einschätzung richtet sich ausschließlich gegen extremistische Ideologien, nicht gegen den Islam als Religion. Mit strengeren Maßnahmen im Vereinsrecht, dem konsequenten Vorgehen gegen Auslandsfinanzierung extremistischer Strukturen und der Schließung extremistischer Netzwerke wird verhindert, dass Radikalisierung und Parallelstrukturen Fuß fassen.

Radikalisierung im Netz stoppen, junge Menschen schützen

Auch dem Kampf gegen Online-Radikalisierung, die immer jüngere Menschen betrifft, haben sich die Regierung und Staatssekretär Jörg Leichtfried verschrieben. Unter dem Grundsatz „Was offline verboten ist, ist auch online nicht erlaubt“ sollen Plattformen stärker in die Verantwortung genommen, Hassprediger rascher entfernt und Extremismus konsequent verfolgt werden. Ergänzt wird dies durch Prävention, Medienkompetenz und klare Regeln. Leichtfried bringt es auf den Punkt: „Nicht woher Menschen kommen, sondern wohin es gemeinsam gehen soll, zählt. Wer hier lebt, gehört dazu – aber niemand steht über den Regeln.“ Das ist fair, sozial und richtig für Österreich.

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

© SPÖ/Mumic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Bundesregierung beschließt Beschäftigungspaket für ältere Arbeitnehmer*innen

Die Regierung hat im Ministerrat ein Beschäftigungspaket für ältere Arbeitnehmer*innen und ein Freibetragsmodell für Arbeiten über das Pensionsalter hinaus auf den Weg gebracht. „Mit unserem Maßnahmenpaket verbessern wir die Rahmenbedingungen für ältere Arbeitnehmer*innen und sorgen für Chancengerechtigkeit“, betonte SPÖ-Vorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler.
Mehr erfahren
© Kurt Prinz
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Nationaler Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen: Startschuss für inhaltliche Arbeit

Frauen und Mädchen sollen in Österreich in allen Lebensbereichen sicher und frei von Gewalt leben können. Um dieses wichtige Ziel zu erreichen, wird SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner Gewaltschutz und -prävention mit vielen konkreten und wirksamen Maßnahmen verbessern. Bis Jahresende soll der Nationale Aktionsplan (NAP) gegen Gewalt an Frauen fertig sein. „Keine Regierung darf ruhen, solange Frauen in Österreich Gewalt erleben“, sagt Holzleitner.
Mehr erfahren
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Maßnahmenpaket für sichere Pensionen

Österreich steht vor einem riesigen Budgetloch. Die SPÖ hat keine Schuld daran, dennoch übernehmen wir Verantwortung. Wir haben durchgesetzt, dass das Budget sozial gerecht saniert wird – breite Schultern tragen mehr bei: durch höhere Abgaben von Banken, Energiekonzernen und Immobilienunternehmen. Klar ist trotzdem, dass zur Budgetsanierung alle einen Beitrag leisten müssen. Aufgrund der schlechten Budgetsituation ist es nötig, auch Maßnahmen bei den Pensionen zu setzen. Konkret wurden im Ministerrat Änderungen bei der Korridorpension beschlossen. Außerdem kommt die Teilpension und die Anpassung der Pensionen („Aliquotierung“) wird gerechter. Ein großer Erfolg ist das Beschäftigungspaket für ältere Arbeitnehmer*innen und die Schwerarbeitspension für Pflegekräfte.
Mehr erfahren
© SPÖ/Mumic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Bundesregierung beschließt Beschäftigungspaket für ältere Arbeitnehmer*innen

Die Regierung hat im Ministerrat ein Beschäftigungspaket für ältere Arbeitnehmer*innen und ein Freibetragsmodell für Arbeiten über das Pensionsalter hinaus auf den Weg gebracht. „Mit unserem Maßnahmenpaket verbessern wir die Rahmenbedingungen für ältere Arbeitnehmer*innen und sorgen für Chancengerechtigkeit“, betonte SPÖ-Vorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler.
Zum Termin
© Kurt Prinz
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Nationaler Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen: Startschuss für inhaltliche Arbeit

Frauen und Mädchen sollen in Österreich in allen Lebensbereichen sicher und frei von Gewalt leben können. Um dieses wichtige Ziel zu erreichen, wird SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner Gewaltschutz und -prävention mit vielen konkreten und wirksamen Maßnahmen verbessern. Bis Jahresende soll der Nationale Aktionsplan (NAP) gegen Gewalt an Frauen fertig sein. „Keine Regierung darf ruhen, solange Frauen in Österreich Gewalt erleben“, sagt Holzleitner.
Zum Termin
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Maßnahmenpaket für sichere Pensionen

Österreich steht vor einem riesigen Budgetloch. Die SPÖ hat keine Schuld daran, dennoch übernehmen wir Verantwortung. Wir haben durchgesetzt, dass das Budget sozial gerecht saniert wird – breite Schultern tragen mehr bei: durch höhere Abgaben von Banken, Energiekonzernen und Immobilienunternehmen. Klar ist trotzdem, dass zur Budgetsanierung alle einen Beitrag leisten müssen. Aufgrund der schlechten Budgetsituation ist es nötig, auch Maßnahmen bei den Pensionen zu setzen. Konkret wurden im Ministerrat Änderungen bei der Korridorpension beschlossen. Außerdem kommt die Teilpension und die Anpassung der Pensionen („Aliquotierung“) wird gerechter. Ein großer Erfolg ist das Beschäftigungspaket für ältere Arbeitnehmer*innen und die Schwerarbeitspension für Pflegekräfte.
Zum Termin