Aktuelles
Bund
SPÖ in der Regierung
© Stefan Joham

Regierung stärkt mit Gesamtpaket Arbeiten im Alter

15.04.2026

Die Bundesregierung hat im Ministerrat ein Gesamtpaket beschlossen, um den längeren Verbleib im Erwerbsleben zu attraktiveren und zu fördern. Ein steuerlicher Freibetrag wird sowohl jenen zugutekommen, die den Pensionsantritt aufschieben als auch jenen, die zusätzlich zur Alterspension weiterarbeiten. Gleichzeitig weitet die Regierung die Mittel für die Beschäftigung Älterer massiv aus. „Wir schaffen Anreize, bauen Hürden ab und geben den Menschen neue Perspektiven“, sagt SPÖ-Sozialministerin Korinna Schumann.

Die Bundesregierung hat im Ministerrat ein Gesamtpaket beschlossen, um den längeren Verbleib im Erwerbsleben zu attraktiveren und zu fördern. Ein steuerlicher Freibetrag wird sowohl jenen zugutekommen, die den Pensionsantritt aufschieben als auch jenen, die zusätzlich zur Alterspension weiterarbeiten. Gleichzeitig weitet die Regierung die Mittel für die Beschäftigung Älterer massiv aus. „Wir schaffen Anreize, bauen Hürden ab und geben den Menschen neue Perspektiven“, sagt SPÖ-Sozialministerin Korinna Schumann.

Die Bundesregierung hat sich auf die Einführung der „Aktiv-Pension“ geeinigt. Sie schafft Anreize, um über das Regelpensionsalter hinaus zu arbeiten. „Wer nach dem gesetzlichen Regelpensionsantrittsalter weiterarbeitet, wird deutlich entlastet“, betont SPÖ-Sozialministerin Korinna Schumann.

Wie funktioniert das Modell zu „Arbeiten im Alter“?

Kern des Modells ist ein steuerlicher Freibetrag von bis zu 15.000 Euro pro Jahr für Erwerbstätige ab dem Regelpensionsantrittsalter. Der Freibetrag richtet sich an Personen, die zusätzlich zur Alterspension weiterarbeiten bzw. jene, die den Pensionsantritt bewusst aufschieben, um länger aktiv im Erwerbsleben zu bleiben. Neben dem steuerlichen Freibetrag werden die Sozialversicherungsbeiträge reduziert – der Dienstnehmerbeitrag zur Pensionsversicherung (10,25 Prozent) entfällt.

Schumann: „Es geht um Respekt, Fairness und Wertschätzung“

„Mit unserem Paket zu ‚Arbeit im Alter‘ schaffen wir faire und attraktive Rahmenbedingungen für alle, die länger arbeiten wollen. Wer sich entscheidet, länger zu arbeiten, hat am Monatsende deutlich mehr Geld zur Verfügung. Wir schaffen damit einen echten Anreiz, den Pensionsantritt aufzuschieben oder in der Pension weiterzuarbeiten“, so Sozialministerin Korinna Schumann, die betont, dass es um Respekt, Fairness und die Wertschätzung der Leistungsbereitschaft älterer Menschen gehe.

Schumann: „Wir stärken Beschäftigte und unterstützen Betriebe“

Gleichzeitig weitet die Regierung die Mittel für die Beschäftigung Älterer massiv aus. Ab 2027 stehen zusätzlich 100 Mio. Euro für Aus- und Weiterbildung und Beschäftigungsmaßnahmen zur Verfügung. „Wichtig dabei ist, dass wir auch jene Menschen erreichen, die schon länger vom Arbeitsmarkt ausgeschlossen sind. Gerade sie brauchen Chancen und Unterstützung, um wieder Fuß fassen zu können“, so Sozialministerin Korinna Schumann.

Die durch die Streichung der bisherigen Höherversicherung freiwerdenden Mittel werden gezielt reinvestiert. Die Regierung schafft einen Arbeitsmarkt-Transformationsfonds beim AMS. Bis 2030 werden damit 160 Mio. Euro zusätzlich für den Arbeitsmarkt bereitgestellt. „Der neue Arbeitsmarkt-Transformationsfonds lenkt freiwerdende Mittel in Qualifizierung, Beschäftigung und die Bewältigung großer Herausforderungen wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und Klimawandel“, so Korinna Schumann. Damit stärkt die Regierung die Beschäftigten, unterstützt die Betriebe und sichert die Stabilität des Pensionssystems ab.

FRAGEN & ANTWORTEN

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

© SPÖ/Visnjic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Ein Jahr „Dick-Pic“-Verbot: Klares Signal gegen digitale sexuelle Belästigung

Seit 1. September 2025 ist das unaufgeforderte Versenden von Genitalbildern strafbar.  SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer zieht nach einem Jahr Bilanz: „Digitale Belästigung ist psychische Gewalt mit spürbaren Folgen für die Betroffenen. Mit dem Gesetz schärfen wir das gesellschaftliche Bewusstsein, ziehen eine rote Linie gegenüber den Tätern und unterstützen Frauen dabei, sich effektiv gegen Übergriffe in ihre sexuelle Sphäre zu wehren.“
Mehr erfahren
© SPÖ/Visnjic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

„Gesund aus der Krise“: Unterstützung für Kinder und Jugendliche ist auch kommendes Schuljahr gesichert

Im kommenden Schuljahr können Schüler*innen mit „Gesund aus der Krise“ kostenlose psychologische und psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch nehmen. „Der Schulstart ist für viele Kinder ein Neubeginn voller Vorfreude – für manche aber auch eine Zeit voller Sorgen, Überforderung oder Angst vor dem Versagen“, sagt Korinna Schumann. Die SPÖ-Gesundheits- und Sozialministerin sichert die Finanzierung von „Gesund aus der Krise“ für das gesamte Schuljahr 2026/27 ab.
Mehr erfahren
© SPÖ
News
Bund
SPÖ in der Regierung

So will Babler das öffentliche Gesundheitssystem stärken

Der Kampf gegen die Zwei-Klassen-Medizin und die Stärkung des öffentlichen Gesundheitssystems haben für die SPÖ höchste Priorität. Das hat SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler im ORF-„Sommergespräch“ klargemacht. Mit dem Gesundheitsreformfonds investiert die Regierung jährlich 500 Mio. Euro in den Ausbau der wohnortnahen Gesundheitsversorgung. Aber es braucht noch mehr. Andreas Babler will, dass 200 Mio. Euro in die öffentliche Versorgung fließen, statt in Privatkrankenanstalten.
Mehr erfahren
© SPÖ/Visnjic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Ein Jahr „Dick-Pic“-Verbot: Klares Signal gegen digitale sexuelle Belästigung

Seit 1. September 2025 ist das unaufgeforderte Versenden von Genitalbildern strafbar.  SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer zieht nach einem Jahr Bilanz: „Digitale Belästigung ist psychische Gewalt mit spürbaren Folgen für die Betroffenen. Mit dem Gesetz schärfen wir das gesellschaftliche Bewusstsein, ziehen eine rote Linie gegenüber den Tätern und unterstützen Frauen dabei, sich effektiv gegen Übergriffe in ihre sexuelle Sphäre zu wehren.“
Zum Termin
© SPÖ/Visnjic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

„Gesund aus der Krise“: Unterstützung für Kinder und Jugendliche ist auch kommendes Schuljahr gesichert

Im kommenden Schuljahr können Schüler*innen mit „Gesund aus der Krise“ kostenlose psychologische und psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch nehmen. „Der Schulstart ist für viele Kinder ein Neubeginn voller Vorfreude – für manche aber auch eine Zeit voller Sorgen, Überforderung oder Angst vor dem Versagen“, sagt Korinna Schumann. Die SPÖ-Gesundheits- und Sozialministerin sichert die Finanzierung von „Gesund aus der Krise“ für das gesamte Schuljahr 2026/27 ab.
Zum Termin
© SPÖ
News
Bund
SPÖ in der Regierung

So will Babler das öffentliche Gesundheitssystem stärken

Der Kampf gegen die Zwei-Klassen-Medizin und die Stärkung des öffentlichen Gesundheitssystems haben für die SPÖ höchste Priorität. Das hat SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler im ORF-„Sommergespräch“ klargemacht. Mit dem Gesundheitsreformfonds investiert die Regierung jährlich 500 Mio. Euro in den Ausbau der wohnortnahen Gesundheitsversorgung. Aber es braucht noch mehr. Andreas Babler will, dass 200 Mio. Euro in die öffentliche Versorgung fließen, statt in Privatkrankenanstalten.
Zum Termin