Teuerung bekämpfen, gezielt entlasten und dort helfen, wo Unterstützung am dringendsten gebraucht wird: Mit der Verlängerung von Wohnschirm und Schulstarthilfe sorgt die SPÖ im Nationalrat dafür, dass Menschen nicht in die Obdachlosigkeit abrutschen und Kinder mit der nötigen Ausstattung ins Schuljahr starten. Denn gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten muss gelten: Ein starker Sozialstaat lässt niemanden zurück – gerade bei Wohnen und Bildung. SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch machte klar, dass diese Hilfen „den Schwächsten in unserem Land zugutekommen“, wie er betonte.
Der Wohnschirm hilft rasch und unbürokratisch, wenn Mietrückstände drohen oder Wohnungsverlust unmittelbar bevorsteht. So wird Obdachlosigkeit – mit all ihren schlimmen sozialen Folgen für einen Menschen – verhindert. Und auch für die Gesellschaft ist nichts teurer als die sozialen Folgen von Wohnungslosigkeit.
Seit März 2022 konnte durch den Wohnschirm Miete in mehr als 15.600 Fällen verhindert werden, dass Menschen ihre Wohnung verlieren – etwa durch die Übernahme von Mietrückständen oder Unterstützung bei einem Wohnungswechsel.
Auch die Schulstarthilfe wird bis 2029 verlängert. Sie richtet sich ebenfalls an finanziell schlecht gestellte Haushalte. Pro Kind gibt es 150 Euro pro Semester für Schulmaterialien und Ausstattung. Seit dem Start im Jahr 2022 wurden damit jährlich mehr als 50.000 Schüler*innen unterstützt. Anfangs mit Gutscheinen, seit 2025 über eine digitale Bezahlkarte für Schulartikel. Diese Hilfe ist dringend notwendig: Laut Arbeiterkammer betragen die durchschnittlichen Kosten für Schulsachen mehrere hundert Euro.