Der Gesundheitsreformfonds startet jetzt offiziell und bringt mehr Primärversorgungseinheiten mit längeren Öffnungszeiten und kürzeren Wartezeiten auf einen Termin, mehr Vorsorge und mehr Telemedizin. „Mit dem Gesundheitsreformfonds setzen wir einen entscheidenden Schritt, um unser Gesundheitssystem zukunftsfit zu machen“, so SPÖ-Gesundheitsministerin Korinna Schumann. Für die Gesundheitsministerin ist das Versorgungsversprechen wichtig. Denn die Menschen in Österreich sollen sich wieder darauf verlassen können, rasch und wohnortnah die bestmögliche medizinische Versorgung zu erhalten.
SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim betont: „Die SPÖ in der Bundesregierung macht den Unterschied: Während in den vergangenen Jahren unter Verantwortung von FPÖ, ÖVP und Grünen das Gesundheitssystem immer schlechter wurde, Privatärzt*innen auf dem Vormarsch waren und die Zahl der Kassenärzt*innen gesunken ist, stärken wir jetzt wieder das öffentliche Gesundheitssystem, das allen eine gute Versorgung garantiert. Wir sagen der Zwei-Klassen-Medizin den Kampf an! Wir wollen, dass die e-card zählt und nicht die Kreditkarte.“
Im Jahr 2026 stehen rund 497,5 Millionen Euro zur Verfügung, bis 2030 steigt das jährliche Volumen auf über 580 Millionen Euro an. Insgesamt werden damit in den kommenden fünf Jahren mehr als 2,6 Milliarden Euro in die Weiterentwicklung des Gesundheitssystems investiert.