Aktuelles
Bund
SPÖ in der Regierung
© BKA/Andy Wenzel

SPÖ wirkt, Spritpreisbremse kommt!

25.03.2026

Um die Kosten für Treibstoff zu senken, hat der Nationalrat eine Spritpreisbremse beschlossen. Die Übergewinne von Ölkonzernen werden gedeckelt, die Mineralölsteuer wird gesenkt. „Wir greifen in den Markt ein. Unsere Spritpreisbremse macht Treibstoff durchschnittlich um 10 Cent pro Liter günstiger“, betont SPÖ-Bundesparteivorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler. 

Um die Kosten für Treibstoff zu senken, hat der Nationalrat eine Spritpreisbremse beschlossen. Die Übergewinne von Ölkonzernen werden gedeckelt, die Mineralölsteuer wird gesenkt. „Wir greifen in den Markt ein. Unsere Spritpreisbremse macht Treibstoff durchschnittlich um 10 Cent pro Liter günstiger“, betont SPÖ-Bundesparteivorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler. 

„Zu Beginn unserer Regierungsbeteiligung habe ich klar festgehalten, dass wir den Menschen Perspektiven für leistbare Preise geben und die Teuerung nicht durchrauschen lassen. Wir sehen nicht dabei zu, wie einige wenige auf Kosten aller anderen Übergewinne erzielen“, sagt unser Vorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler, der die Spritpreisbremse in der Bundesregierung durchgesetzt hat.

Erster Preiseingriff bei Treibstoff seit 1981 – Tankfüllung wird um rund 5 Euro billiger

Konkret werden die Gewinnmargen von Ölkonzernen beschränkt. Künftig werden in Krisensituationen wie der aktuellen die Margen jeweils für einen Monat fixiert und der Anstieg dieser Margen im Vergleich zum Vorkrisenniveau halbiert. Das ist der erste Preiseingriff bei Treibstoff seit 1981 und damit seit der Kreisky-Ära. „Eine Tankfüllung wird um rund 5 Euro billiger. Damit geben wir den Pendlerinnen und Pendlern Sicherheit“, so Babler. In Kraft treten soll die Spritpreisbremse am 1. April.

Babler: „Wir verhindern, dass aus Krise Geschäftsmodell wird“

„Wenn die Rohölpreise stark steigen, können wir das in Österreich nicht komplett abschirmen“, so Babler, der festhält: „Dieser Eingriff bedeutet nicht, dass keine Gewinne mehr gemacht werden dürfen. Wir verhindern damit aber, dass aus einer Krise ein Geschäftsmodell wird.“ Eine Krisensituation ist dabei als Gefahr einer volkswirtschaftlichen Verwerfung definiert. Das ist jedenfalls der Fall, wenn in einem Betrachtungszeitraum von zwei Monaten die Rohöl- bzw. Spritpreise um 30 Prozent steigen.

Auch befristete Reduktion der Mineralölsteuer kommt

Darüber hinaus werden zusätzliche Einnahmen aus der Umsatzsteuer in Form einer befristeten Reduktion der Mineralölsteuer an die Autofahrerinnen und Autofahrer zurückgegeben. Diese Senkung wird im ersten Monat zunächst 5 Cent pro Liter betragen. Der Margendeckel stellt sicher, dass diese Entlastung auch weitergegeben wird und bei der Bevölkerung ankommt. Fest steht dabei: Die MÖSt-Senkung muss innerhalb von drei Monaten budgetneutral werden. Dazu werden die tatsächlichen Mehreinnahmen aus der Mehrwertsteuer berechnet und als Bewertungsgrundlage herangezogen.

SPÖ-Industriesprecher Binder: „Zeit der ‚Schauen-wir-mal‘-Politik ist vorbei“

SPÖ-Industriesprecher Reinhold Binder betonte mit Blick auf die Vorgängerregierung, die nichts gegen die Teuerung unternommen hat: „Die Zeit der ‚Schauen-wir-mal‘-Politik ist vorbei. Wir greifen ein und bremsen mit der Spritpreisbremse den Preisanstieg um 10 Cent pro Liter.“ Die Spritpreisbremse sei eine Frage der Gerechtigkeit: „Die meisten Pendlerinnen und Pendler können sich eben nicht aussuchen, ob sie Homeoffice machen oder mit dem Rad in die Arbeit fahren. Sie alle haben sich verdient, dass die Politik ihr Mögliches tut und in die Preise eingreift.“

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

Bild: Astrid Knie
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Regierung beschließt Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen

Die Bundesregierung setzt ein starkes Zeichen im Kampf gegen Gewalt an Frauen und startet die Erstellung eines Nationalen Aktionsplans zur Bekämpfung von Gewalt an Frauen und Mädchen (NAP). „Mit dem Nationalen Aktionsplan schaffen wir eine Gesamtstrategie, die klarmacht, dass Gewalt an Frauen in Österreich keinen Platz hat“, betonte SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner.
Mehr erfahren
© Kurt Prinz
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Nationaler Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen: Startschuss für inhaltliche Arbeit

Frauen und Mädchen sollen in Österreich in allen Lebensbereichen sicher und frei von Gewalt leben können. Um dieses wichtige Ziel zu erreichen, wird SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner Gewaltschutz und -prävention mit vielen konkreten und wirksamen Maßnahmen verbessern. Bis Jahresende soll der Nationale Aktionsplan (NAP) gegen Gewalt an Frauen fertig sein. „Keine Regierung darf ruhen, solange Frauen in Österreich Gewalt erleben“, sagt Holzleitner.
Mehr erfahren
© Stefan Joham
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Qualifizierungsoffensive gegen Fachkräftemangel: Arbeitsstiftungen werden neu aufgelegt

Um den Fachkräftemangel zu bekämpfen und die berufliche Qualifizierung voranzutreiben, legen Arbeitsministerium, AMS und Sozialpartner die beiden Arbeitsstiftungen „Just 2 Job“ und „Umweltstiftung“ neu auf. Arbeitsministerin Korinna Schumann betont dazu: „Für diese Arbeitsstiftungen stehen nun weitere 40 Millionen Euro zur Verfügung, um praxisnahe Ausbildung direkt mit Arbeitsmarktchancen zu verbinden.“
Mehr erfahren
Bild: Astrid Knie
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Regierung beschließt Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen

Die Bundesregierung setzt ein starkes Zeichen im Kampf gegen Gewalt an Frauen und startet die Erstellung eines Nationalen Aktionsplans zur Bekämpfung von Gewalt an Frauen und Mädchen (NAP). „Mit dem Nationalen Aktionsplan schaffen wir eine Gesamtstrategie, die klarmacht, dass Gewalt an Frauen in Österreich keinen Platz hat“, betonte SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner.
Zum Termin
© Kurt Prinz
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Nationaler Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen: Startschuss für inhaltliche Arbeit

Frauen und Mädchen sollen in Österreich in allen Lebensbereichen sicher und frei von Gewalt leben können. Um dieses wichtige Ziel zu erreichen, wird SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner Gewaltschutz und -prävention mit vielen konkreten und wirksamen Maßnahmen verbessern. Bis Jahresende soll der Nationale Aktionsplan (NAP) gegen Gewalt an Frauen fertig sein. „Keine Regierung darf ruhen, solange Frauen in Österreich Gewalt erleben“, sagt Holzleitner.
Zum Termin
© Stefan Joham
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Qualifizierungsoffensive gegen Fachkräftemangel: Arbeitsstiftungen werden neu aufgelegt

Um den Fachkräftemangel zu bekämpfen und die berufliche Qualifizierung voranzutreiben, legen Arbeitsministerium, AMS und Sozialpartner die beiden Arbeitsstiftungen „Just 2 Job“ und „Umweltstiftung“ neu auf. Arbeitsministerin Korinna Schumann betont dazu: „Für diese Arbeitsstiftungen stehen nun weitere 40 Millionen Euro zur Verfügung, um praxisnahe Ausbildung direkt mit Arbeitsmarktchancen zu verbinden.“
Zum Termin