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Studie zeigt: Altersbeschränkung für Social Media unumgänglich

11.02.2026

Kinder und Jugendliche kippen zunehmend in eine Social-Media-Sucht, das zeigen die von AK und IHS präsentierten Ergebnisse zur Suchtgefahr von sozialen Medien. Damit ist auch klar, dass eine wirksame Altersbeschränkung für Social Media unumgänglich ist. Um Kinder und Jugendliche besser zu schützen, wird das Medienministerium unter Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler bis zum Sommer einen Entwurf für ein Social-Media-Ordnungs-Gesetz vorlegen. 8 von 10 Menschen in Österreich unterstützen eine Altersbeschränkung. „Instagram, TikTok & Co brauchen Regeln und Ordnung. Wir schaffen sie für unsere Kinder“, betont SPÖ-Jugendsprecher Paul Stich.

Kinder und Jugendliche kippen zunehmend in eine Social-Media-Sucht, das zeigen die von AK und IHS präsentierten Ergebnisse zur Suchtgefahr von sozialen Medien. Damit ist auch klar, dass eine wirksame Altersbeschränkung für Social Media unumgänglich ist. Um Kinder und Jugendliche besser zu schützen, wird das Medienministerium unter Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler bis zum Sommer einen Entwurf für ein Social-Media-Ordnungs-Gesetz vorlegen. 8 von 10 Menschen in Österreich unterstützen eine Altersbeschränkung. „Instagram, TikTok & Co brauchen Regeln und Ordnung. Wir schaffen sie für unsere Kinder“, betont SPÖ-Jugendsprecher Paul Stich.

Kinder und Jugendliche werden auf Instagram, TikTok & Co. mit Gewalt und Extremismus konfrontiert. „Wegsehen ist keine Option“, stellt unser Jugendsprecher Paul Stich klar. „Tech-Konzerne haben in der Regulierung ihrer Inhalte und im Jugendschutz nicht ausreichend geliefert. Wenn 10-jährige Kinder live in Kriegsgebiete schalten können und Gewaltdarstellungen sehen, dann müssen wir handeln. Wir werden daher eine verpflichtende Altersbeschränkung für Social Media einführen. Über 80 Prozent der Menschen in Österreich unterstützen uns dabei“, so Stich.

Ö3-Jugendstudie: große Mehrheit der unter 26-Jährigen befürwortet Altersbeschränkung

Für Filme und Kinovorführungen gibt es klare Mindestaltersgrenzen für Inhalte, die für zu junge Menschen nicht geeignet sind. „Niemand würde ein Kind in einen Kinosaal schicken und es dort einen Porno oder einen Horrorfilm schauen lassen – wieso soll das auf TikTok & Co. möglich bleiben?“, so Stich. Diese Frage stellen sich auch junge Menschen selbst – und haben eine klare Antwort darauf: Laut Ö3-Jugendstudie befürworten 87 Prozent der unter 26-Jährigen eine Altersbeschränkung für Social Media.

Stich: Müssen Eltern bestmöglich dabei unterstützen, ihre Kinder vor Sucht und Gewalt zu schützen

Die Ergebnisse der Studie von Arbeiterkammer und vom Institut für Höhere Studien, aber auch die aktuellen Gerichtsprozesse in den USA, zeigen zudem, dass den Digitalkonzernen die Suchtgefahr ihrer Produkte vollends bewusst ist. „Den Konzernen ist es egal, dass sie Sucht und Gewalt fördern. Ihnen geht es nur um Profite auf Kosten der Menschen. Die Plattformen wollen unsere Kinder nicht schützen, dann müssen wir eben unsere Kinder vor den Plattformen schützen!“, bringt es Stich auf den Punkt.

Die Expert*innen stellen auch klar, dass die Verantwortung für den Umgang mit Social Media nicht auf die individuelle Ebene abgewälzt werden darf. „Ja, Eltern haben eine Verantwortung für ihre Kinder. Wir müssen sie bestmöglich dabei unterstützen, unsere Kinder vor Sucht und Gewalt zu schützen. Ordnung im digitalen Raum mit einer Altersbeschränkung für Social Media ist dafür ein wichtiges Werkzeug“, so Stich.

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