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Studienergebnisse zu „Journalismusförderung in Österreich“ präsentiert

16.04.2026

Vizekanzler, Medienminister Andreas Babler sorgt für Ordnung im Medienbereich – bis 2028 will er die Medienförderung schrittweise auf neue Beine stellen. Zentrale Elemente sind eine Grundförderung über alle Mediengattungen und eine durchgängige Orientierung an journalistischen Qualitätskriterien. Außerdem übernimmt die Prüfung der Förderwürdigkeit und Vergabe der Mittel künftig eine neue, unabhängige Journalismusförderkommission. Grundlage für die Neuordnung liefern Studienergebnisse über die „Journalismusförderung in Österreich“, die Babler gemeinsam mit Studienautor Andy Kaltenbrunner präsentiert hat. „Mein Ziel ist es, das Fördersystem grundlegend neu auszurichten“, so Medienminister Andreas Babler.

Vizekanzler, Medienminister Andreas Babler sorgt für Ordnung im Medienbereich – bis 2028 will er die Medienförderung schrittweise auf neue Beine stellen. Zentrale Elemente sind eine Grundförderung über alle Mediengattungen und eine durchgängige Orientierung an journalistischen Qualitätskriterien. Außerdem übernimmt die Prüfung der Förderwürdigkeit und Vergabe der Mittel künftig eine neue, unabhängige Journalismusförderkommission. Grundlage für die Neuordnung liefern Studienergebnisse über die „Journalismusförderung in Österreich“, die Babler gemeinsam mit Studienautor Andy Kaltenbrunner präsentiert hat. „Mein Ziel ist es, das Fördersystem grundlegend neu auszurichten“, so Medienminister Andreas Babler.

Die Studie „Journalismusförderung in Österreich“ liefert erstmals eine umfassende wissenschaftliche Grundlage für die Reform der Medienförderung. Ziel ist es, „das Fördersystem grundlegend neu auszurichten: weg von der Förderung bestehender Strukturen hin zu einer gezielten Unterstützung von qualitätsvollem Journalismus und Innovation“, erklärte Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler bei der Präsentation der Studie gemeinsam mit Medienwissenschafter und Studienautor Andy Kaltenbrunner.

Bild: Vizekanzler, Medienminister Andreas Babler bei der Studienpräsentation „Journalismusförderung in Österreich“

© BMWKMS/Fuhrer

Seltenheim: Studie hervorragende Grundlage, um heimische Medienförderung neu auszurichten

„Die Studie ist eine hervorragende Grundlage, um die heimische Medienförderung neu auszurichten. Das Ziel von Medienminister Babler – Fokus auf Journalismus, Qualität, Innovation, Zukunftssicherheit – ist richtig, um heimischen Journalismus und Medienvielfalt in einem schwierigen internationalen Umfeld zu unterstützen und für die Zukunft auszurichten“, begrüßt SPÖ-Mediensprecher Klaus Seltenheim das Vorhaben.

Bild: Medienwissenschafter Andy Kaltenbrunner bei der Studienpräsentation „Journalismusförderung in Österreich“

© BMWKMS/Fuhrer

Kaltenbrunner: „Wo Journalismus versagt, versagt Demokratie“

Die Studie liefert auch den Beleg, dass eine Reform der Medienförderung dringend notwendig ist und bestätigt den traurigen Trend, der sich durch die unzähligen Kündigungen von Journalist*innen abgezeichnet hat: Der Medienstandort Österreich befindet sich in einer strukturellen Krise. Sinkende Werbeerlöse, der Rückgang journalistischer Beschäftigung und die zunehmende Konkurrenz durch globale Plattformen gefährden die wirtschaftliche Basis des Journalismus. Gleichzeitig hat das bestehende Fördersystem bisher kaum zur Stärkung von Qualität und Vielfalt beigetragen und vielfach bestehende Marktstrukturen stabilisiert. „Journalismus steht mit dem Rücken zum Abgrund. Und wo Journalismus versagt, versagt Demokratie“, sagte Studienautor Andy Kaltenbrunner bei der Ergebnis-Präsentation.

Die Neuordnung der Medienförderung im Detail

Schrittweise Umsetzung bis 2028

Die Umsetzung erfolgt schrittweise, um bestehende Strukturen geordnet in das neue System zu überführen und Brüche zu vermeiden. Zwischenzeitliche Verbesserungen im bestehenden System, wie die Zeitungszustellungsförderung oder die Stärkung von Medienkompetenz von Jugendlichen, werden nicht bis zum Start aufgeschoben.

Vorgesehen ist, dass die neue Journalismusförderkommission Anfang 2028 ihre Arbeit aufnehmen kann.

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