Aktuelles
Bund
SPÖ in der Regierung
© Stefan Joham

Unterstützungsfonds für Alleinerziehende – ein Meilenstein für Frauen

04.05.2026

SPÖ-Sozialministerin Korinna Schumann hat in der Regierung den Unterstützungsfonds für Alleinerziehende auf den Weg gebracht, der bereits mit 1. Juli in Kraft treten soll. Mit 35 Mio. Euro jährlich werden Alleinerziehende – meist Frauen – und ihre Kinder unterstützt, wenn Unterhaltszahlungen des Partners ausbleiben. „Der Unterstützungsfonds sorgt dafür, dass kein Kind zurückbleibt und auch in schwierigen Lebenslagen die nötige Unterstützung und Sicherheit erhält, um gut aufzuwachsen und alle Möglichkeiten voll entfalten zu können“, betont Sozialministerin Schumann. Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner betont: „Die Regierung setzt mit dem Unterstützungsfonds eine jahrelange, frauenpolitische Forderung um, die viele Betroffene massiv entlastet und zeigt damit: Wir stehen an der Seite der Frauen.“

SPÖ-Sozialministerin Korinna Schumann hat in der Regierung den Unterstützungsfonds für Alleinerziehende auf den Weg gebracht, der bereits mit 1. Juli in Kraft treten soll. Mit 35 Mio. Euro jährlich werden Alleinerziehende – meist Frauen – und ihre Kinder unterstützt, wenn Unterhaltszahlungen des Partners ausbleiben. „Der Unterstützungsfonds sorgt dafür, dass kein Kind zurückbleibt und auch in schwierigen Lebenslagen die nötige Unterstützung und Sicherheit erhält, um gut aufzuwachsen und alle Möglichkeiten voll entfalten zu können“, betont Sozialministerin Schumann. Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner betont: „Die Regierung setzt mit dem Unterstützungsfonds eine jahrelange, frauenpolitische Forderung um, die viele Betroffene massiv entlastet und zeigt damit: Wir stehen an der Seite der Frauen.“

Alleinerziehende und ihre Kinder sind in hohem Ausmaß von Armut und Ausgrenzung betroffen: 46 Prozent der Alleinerziehenden und fast jedes zweite Kind (47 Prozent) in Alleinerziehenden-Haushalten sind armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Das verdeutlicht den dringenden Handlungsbedarf. Der Unterstützungsfonds soll Alleinerziehenden und ihren Kindern in besonders prekären Lebenslagen helfen, in Härtefällen unterstützen und die finanzielle Eigenständigkeit stärken.

„Wenn Unterhaltszahlungen ausbleiben, darf daraus keine Notlage entstehen. Mit dem Unterstützungsfonds schließen wir Versorgungslücken und schützen Alleinerziehende sowie ihre Kinder vor einem Abrutschen in die Armut. Für Frauen, die von Partnergewalt betroffen und wirtschaftlich abhängig sind, trägt der Fonds zur finanziellen Unabhängigkeit bei und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Prävention von häuslicher Gewalt.“
SPÖ-Sozialministerin Korinna Schumann

An welche drei Zielgruppen richtet sich der Unterstützungsfonds?

  • Alleinerziehende mit Kindern, die aufgrund der Leistungsunfähigkeit oder der Nichtgreifbarkeit des Unterhaltsschuldners keinen Kindesunterhalt bzw. Unterhaltsvorschuss erhalten,
  • Alleinerziehende mit (Halb-)Waisen, die mangels Erfüllens der Wartezeit des verstorbenen Elternteils keinen Anspruch auf Hinterbliebenenleistungen haben,
  • Alleinerziehende, die Gewalt durch den Unterhaltsschuldner erfahren haben und sich dadurch in einer akuten Krisensituation befinden. Die Erfahrung zeigt, dass sie oft aus Angst vor einer weiteren Gewalteskalation keinen Unterhalt/Unterhaltsvorschuss einfordern.

„Ökonomische Unabhängigkeit ist eine zentrale Voraussetzung für ein selbstbestimmtes und gewaltfreies Leben. Mit dem Unterstützungsfonds können wir hier Alleinerziehenden und ihren Kindern unter die Arme greifen.“
SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner

Wer ist für die Umsetzung des Unterstützungsfonds zuständig?

Der Unterstützungsfonds für Alleinerziehende wird im Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz eingerichtet und über das Sozialministeriumservice abgewickelt. Im BMASGPK wird zusätzlich eine Clearingstelle eingerichtet, bei der Beschwerden gegen ablehnende Entscheidungen eingebracht werden können.

Wie funktioniert der Unterstützungsfonds?

Betroffene erhalten monatlich pro Kind, für das kein Unterhalt oder Unterhaltsvorschuss geleistet wird, 50 Prozent des Halbwaisenrichtsatzes, 12 x pro Jahr ausbezahlt. Für 2026 liegt die Leistungshöhe bei 240 Euro. Für die Gruppe der Alleinerziehenden mit (Halb-)Waisen ohne Anspruch auf (Halb-)Waisenpension wird die Leistung analog zur (Halb-)Waisenpension 14 x ausbezahlt. Für Gewaltbetroffene in akuten Krisensituationen ist auch eine Einmalzahlung, die sogenannte „Starthilfe“, zur Deckung von Mehrausgaben möglich.

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

© Parlamentsdirektion/PHOTO SIMONIS
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Sozialdemokratie trauert um Gewerkschafter Rainer Wimmer

Der ehemalige FSG-Vorsitzende und langjährige SPÖ-Nationalratsabgeordnete Rainer Wimmer war ein großer Sozialdemokrat und leidenschaftlicher Gewerkschafter. „Sein bedingungsloser Einsatz für die Arbeitnehmer*innen und Pensionist*innen, sein Verhandlungsgeschick und sein großes Engagement für soziale Gerechtigkeit waren beispielgebend und werden uns immer in Erinnerung bleiben“, sagt SPÖ-Vorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler über Rainer Wimmer, der im Alter von 69 Jahren verstorben ist.
Mehr erfahren
© Rene Walleintin
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Neuregelung der Straßenverkehrsordnung sorgt für mehr Sicherheit

SPÖ-Mobilitätsminister Peter Hanke präsentierte die Reform der Straßenverkehrsordnung (StVO). „Mit dieser Reform führen wir die StVO nun in das 21. Jahrhundert und werden damit den neuen Mobilitätsformen gerecht“, sagte Hanke. Die Bundesregierung setzt konkrete Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität, gerade ich Bereich des Straßenverkehrs. Zu den Maßnahmen gehört unter anderem eine Helmpflicht für junge Menschen auf E-Scootern und E-Bikes.
Mehr erfahren
© AdobeStock
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Equal Pension Day: Lohn- und Pensionsschere schließen!

Frauen erhalten in Österreich um 40 Prozent weniger Pension als Männer. Am Equal Pension Day, der heuer auf den 7. August fällt, haben Männer bereits so viel Pension erhalten wie Frauen bis zum Jahresende – also erst 147 Tage später. Die SPÖ kämpft gegen diese Ungerechtigkeit: Lohntransparenz wird gleichen Lohn für gleiche Arbeit bringen, die ganztägige Kinderbetreuung wird flächendeckend ausgebaut, um mehr Frauen Vollzeitarbeit zu ermöglichen. Sozialministerin Korinna Schumann und Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner arbeiten mit Hochdruck daran, die Lohn- und Pensionsschere zu schließen.
Mehr erfahren
© Parlamentsdirektion/PHOTO SIMONIS
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Sozialdemokratie trauert um Gewerkschafter Rainer Wimmer

Der ehemalige FSG-Vorsitzende und langjährige SPÖ-Nationalratsabgeordnete Rainer Wimmer war ein großer Sozialdemokrat und leidenschaftlicher Gewerkschafter. „Sein bedingungsloser Einsatz für die Arbeitnehmer*innen und Pensionist*innen, sein Verhandlungsgeschick und sein großes Engagement für soziale Gerechtigkeit waren beispielgebend und werden uns immer in Erinnerung bleiben“, sagt SPÖ-Vorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler über Rainer Wimmer, der im Alter von 69 Jahren verstorben ist.
Zum Termin
© Rene Walleintin
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Neuregelung der Straßenverkehrsordnung sorgt für mehr Sicherheit

SPÖ-Mobilitätsminister Peter Hanke präsentierte die Reform der Straßenverkehrsordnung (StVO). „Mit dieser Reform führen wir die StVO nun in das 21. Jahrhundert und werden damit den neuen Mobilitätsformen gerecht“, sagte Hanke. Die Bundesregierung setzt konkrete Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit und Lebensqualität, gerade ich Bereich des Straßenverkehrs. Zu den Maßnahmen gehört unter anderem eine Helmpflicht für junge Menschen auf E-Scootern und E-Bikes.
Zum Termin
© AdobeStock
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Equal Pension Day: Lohn- und Pensionsschere schließen!

Frauen erhalten in Österreich um 40 Prozent weniger Pension als Männer. Am Equal Pension Day, der heuer auf den 7. August fällt, haben Männer bereits so viel Pension erhalten wie Frauen bis zum Jahresende – also erst 147 Tage später. Die SPÖ kämpft gegen diese Ungerechtigkeit: Lohntransparenz wird gleichen Lohn für gleiche Arbeit bringen, die ganztägige Kinderbetreuung wird flächendeckend ausgebaut, um mehr Frauen Vollzeitarbeit zu ermöglichen. Sozialministerin Korinna Schumann und Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner arbeiten mit Hochdruck daran, die Lohn- und Pensionsschere zu schließen.
Zum Termin