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SPÖ-Erfolg: Wasserentnahmeregister auf Schiene

02.10.2026

Der Schutz unseres Grundwassers wird in Zeiten zunehmender Dürre immer wichtiger. Die SPÖ hat deshalb Druck für ein Wasserentnahmeregister für Großverbraucher gemacht, um mehr Transparenz beim Wasserverbrauch zu schaffen. Und dieser Einsatz hat sich ausgezahlt – die entsprechende Verordnung geht jetzt in Begutachtung. Wesentliche Wasserentnahmen sollen künftig gemessen und digital gemeldet werden. „Nur wenn wir wissen, wo wie viel Wasser von großen Verbrauchern entnommen wird, können wir vorausschauend planen und unsere Wasserversorgung für die Zukunft absichern“, so SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr.

Der Schutz unseres Grundwassers wird in Zeiten zunehmender Dürre immer wichtiger. Die SPÖ hat deshalb Druck für ein Wasserentnahmeregister für Großverbraucher gemacht, um mehr Transparenz beim Wasserverbrauch zu schaffen. Und dieser Einsatz hat sich ausgezahlt – die entsprechende Verordnung geht jetzt in Begutachtung. Wesentliche Wasserentnahmen sollen künftig gemessen und digital gemeldet werden. „Nur wenn wir wissen, wo wie viel Wasser von großen Verbrauchern entnommen wird, können wir vorausschauend planen und unsere Wasserversorgung für die Zukunft absichern“, so SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr.

Die SPÖ hat sich lange für ein Wasserentnahmeregister starkgemacht. „Unsere Wasserversorgung kommt durch die Erderhitzung zunehmend unter Druck. Wasser wird immer kostbarer, also müssen wir sparsam damit umgehen. Während die meisten Haushalte einen Wasserzähler haben, weiß man fast nichts über den Wasserverbrauch von großen Betrieben. Mit dem Wasserentnahmeregister bringen wir endlich Licht ins Dunkel“, so SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr.

Wie funktioniert das Wasserentnahmeregister?

Die Bundesregierung führt schrittweise ein digitales Wasserentnahmeregister ein. Bisher sind in wasserrechtlichen Bewilligungsbescheiden Höchstmengen festgelegt – wie viel Wasser tatsächlich verbraucht wird, wurde bisher abgeschätzt. Das Register schafft eine verlässliche Datenbasis. Damit sichern wir die Wasserversorgung angesichts des Klimawandels (Trockenheit, Verdunstung) langfristig ab.

Sind auch private Haushalte mit Brunnen vom Register betroffen?

Maßgeblich für die Registerpflicht sind die bewilligten Entnahmemengen und festgelegte Schwellenwerte. Kleine Entnahmen, etwa aus gewöhnlichen Haus- und Hofbrunnen, werden von diesen Schwellenwerten nicht erfasst.

Ab wann gilt das Wasserentnahmeregister?

Ab 1. Juli 2029 werden im ersten Umsetzungsschritt die größten Grundwasserentnahmen registriert, etwa in der kommunalen Wasserversorgung, der Industrie und der Landwirtschaft. Ab 1. Jänner 2032 wird die Registerpflicht auf weitere Grundwasserentnahmen und größere Entnahmen aus Oberflächengewässern ausgeweitet.

Grundsätzlich beginnt die Registerpflicht allerdings vor der erstmaligen Meldung tatsächlicher Entnahmemengen. Während das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) die digitale Datenstruktur für das Register aufbaut, tragen die Bundesländer vorhandene Informationen aus wasserrechtlichen Bewilligungen ein und bereiten dafür auch Unterlagen auf, die bislang analog vorliegen. Diese Vorarbeiten benötigen Zeit.

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