Bürgermeister Ludwig gegen Anhebung des Pensionsantrittsalters
Der Landesparteivorsitzende der SPÖ Wien, Bürgermeister Michael Ludwig nahm in seiner Rede am Wiener Rathausplatz Bezug auf die wichtige Rolle der Sozialdemokratie in der Bundesregierung, die große Bedeutung leistbaren Wohnens sowie die Wichtigkeit einer starken Gesundheitsversorgung für alle Menschen. Eine klare Absage erteilte Ludwig einer Pensionsreform, die die Anhebung des Pensionsalters zur Folge hätte. Die Arbeitslosigkeit bei Frauen über 60 sei um das Dreifache gestiegen. „Ich sehe in der derzeitigen Lage keine Veranlassung, das zu tun. Und darum bin ich auch gegen eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters”, so der Wiener Bürgermeister

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ÖGB-Präsident Katzian: Solidarität ist beste Antwort auf globale Herausforderungen
In seiner Rede am Wiener Rathausplatz unterstrich ÖGB-Präsident Wolfgang Katzian die Bedeutung des Zusammenhalts in unsicheren Zeiten. „Viele Menschen fragen sich derzeit, wohin die Entwicklung führt. Das nützen rechtsextreme und demokratiefeindliche Kräfte mit falschen Versprechen und Hetze aus.“ Katzian rief dazu auf, die Grundwerte der Sozialdemokratie hochzuhalten: Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Denn: „Solidarität ist die stärkste Waffe gegen Hass, Spaltung und Fake News und Voraussetzung für ein gutes Leben für alle.“ „Eine gute Zukunft fällt nicht vom Himmel. Eine gute Zukunft wird uns nicht geschenkt. Eine gute Zukunft kann nur von uns gemeinsam erkämpft werden”, so Katzian.
SPÖ Wien Frauenvorsitzende Hanke: „Hoffnung ist eine Haltung – und unser Auftrag am 1. Mai!“
Kämpferische Worte richtete die Vorsitzende der Wiener SPÖ Frauen, Marina Hanke, an die Teilnehmer*innen der 1. Mai-Kundgebung am Wiener Rathausplatz: Der 1. Mai ist ein Tag, an dem es immer darum geht, die Welt besser und gerechter zu machen. Unsere Aufgabe ist es, zu ordnen und Sicherheit zu geben. Das darf nicht nur in Geschichtsbüchern stehen – das muss im Hier und Jetzt spürbar sein.“ Dafür brauche es mutige politische Schritte. Hanke bekräftigte, dass große Schrauben gedreht werden müssen und die Sozialdemokratie weiterhin mit aller Kraft eintreten werde für Vermögensbesteuerung, Frieden und stärkerer Regulierung von Konzernen: „Denn in einer Welt, wie sie sich manche Tech-Bros vorstellen, haben Frauen keine Zukunft.“