Durch die Arbeit des Amts für Betrugsbekämpfung konnte 2025 411 Scheinunternehmen das Handwerk gelegt werden und 7.288 Finanzstrafverfahren wurden abgeschlossen. Insgesamt hat das ABB mehr als 51.000 Arbeitnehmer*innen in 25.981 Betrieben kontrolliert, 128 Hausdurchsuchungen durchgeführt und 92,5 Terabyte Beweisdaten sichergestellt.
Finanzminister Markus Marterbauer betonte angesichts dieser Bilanz, dass Betrugsbekämpfung ein wichtiger Beitrag zur Gerechtigkeit ist und jeder Erfolg gleichzeitig präventive Wirkung gegen unlautere und gesetzeswidrige Praktiken hat. „Alle, die glauben, dass es mit Abkürzungen oder Schleichwegen leichter und besser geht, werden erkennen müssen, dass dem nicht so ist. Wir stehen klar auf der Seite der ehrlichen und redlichen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler in diesem Land und lassen keine Toleranz für Betrug walten“, betonte Marterbauer. Nach dem äußerst erfolgreichen Jahr 2025 werden mit dem Betrugsbekämpfungsgesetz auch in den kommenden Jahren starke Akzente und ein noch stärkerer Fokus auf die Bekämpfung von Steuerbetrug und die Unterbindung unerwünschter Steuervermeidung gesetzt, versicherte der Finanzminister.
Das ABB bündelt als operativ tätige Behörde im Bundesministerium für Finanzen die Betrugsbekämpfungseinheiten des Finanzressorts. Die Kernaufgaben sind die Bekämpfung von nationaler und internationaler Steuerkriminalität, Aufdeckung von Sozialversicherungsbetrug und, als Finanzstrafbehörde, die unmittelbare Sanktionierung von Steuerstraftaten.
INFO: Der Jahresbericht des ABB ist unter dem Link www.bmf.gv.at/jahresbericht abrufbar.