Aktuelles
Bund
Sonstiges
SoHo Österreich

LGBTIQ-Bericht: SPÖ fordert Aktionsplan und Diskriminierungsverbot

17.07.2023

Der Bericht zur Lage der LGBTIQ-Community zeigt: Hasskriminalität gegen LGBTIQ-Personen nimmt zu. Das ist für immer größere Teile der LGBTIQ-Community eine enorme Belastung. SPÖ-Gleichbehandlungssprecher Mario Lindner fordert von der Bundesregierung u.a. einen Aktionsplan gegen Hass und ein gesetzliches Diskriminierungsverbot.

Der Bericht zur Lage der LGBTIQ-Community zeigt: Hasskriminalität gegen LGBTIQ-Personen nimmt zu. Das ist für immer größere Teile der LGBTIQ-Community eine enorme Belastung. SPÖ-Gleichbehandlungssprecher Mario Lindner fordert von der Bundesregierung u.a. einen Aktionsplan gegen Hass und ein gesetzliches Diskriminierungsverbot.

Queerfeindlichkeit, Hasskriminalität und fehlender Schutz gehören für viele Menschen zum Alltag. Das zeigt der jährliche „Bericht zur Lage der LGBTIQ-Community“, den SPÖ-Gleichbehandlungssprecher Mario Lindner präsentierte. „Die stetige Zunahme von Hate Crime und Diskriminierung stellt für immer größere Teile der Community eine enorme Belastung dar.“ Der SPÖ-Bericht bringt zahlreiche Beispiele aus dem Bereich Hasskriminalität und Vandalismus, aber auch Berichte zu den Angriffen auf LGBTIQ-Rechte aus dem rechten Eck sowie von FPÖ und ÖVP.

Seit 2021 werden im Innenministerium Daten zu Hassverbrechen statistisch erfasst. Die Zahlen zeigen, dass Hass und Angriffe stetig ansteigen. 376 Fälle von vorurteilsbezogener Gewalt auf Personen der LGBTIQ-Community (Lesben, Schwulen, Bisexuelle, transidente, intergeschlechtliche und queere Menschen) wurden etwa im Jahr 2021 gemeldet. Für den aktuellen Bericht hat der ÖVP-Innenminister dem Parlament allerdings keine Zahlen geliefert. „Wir bereiten dagegen rechtliche Maßnahmen vor“, so Lindner.

Türkis-Grün ist untätig – SPÖ fordert Eingreifen

Die türkis-grüne Bundesregierung ist untätig – beim Schutz vor Diskriminierung genauso wie bei der Umsetzung von Nationalratsbeschlüssen wie etwa zum Verbot von Konversionstherapien. Der SPÖ-Gleichbehandlungssprecher fordert ein umfassendes Eingreifen der Politik:

  • Nationaler Aktionsplan gegen Hass
  • gesetzliches Diskriminierungsverbot
  • Verbot von Konversionstherapien
  • Schutz intergeschlechtlicher Kinder (Verbot von medizinisch nicht notwendigen Eingriffen)
  • Entschädigung homosexueller Unrechtsopfer

Hier geht’s zum Bericht zur Lage der LGBTIQ-Community

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

News
Bund
Sonstiges

Holocaust-Gedenktag – Babler & Seltenheim: Kein Platz für Antisemitismus und Rechtsextremismus!

Am Internationalen Holocaust-Gedenktag bekräftigen SPÖ-Vorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim ihr unmissverständliches Bekenntnis zu Demokratie und Menschenrechten und warnen eindringlich vor dem zunehmenden Rechtsruck in Europa. „Im Gedenken an die unzähligen Opfer nationalsozialistischer Gewalt verpflichten wir uns, Demokratie und Menschenrechte zu bewahren und für ein respektvolles Miteinander in unserer Gesellschaft zu sorgen“, betont Babler. „Die SPÖ schützt Demokratie und Rechtsstaat und stellt sich mit aller Kraft gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus“, stellt Seltenheim klar.
Mehr erfahren
© SPÖ
News
Bund
Sonstiges

FPÖ-Datenskandal: SPÖ fordert von Kickl Aufklärung

Streng vertrauliche Daten von 36.368 Mitarbeiter*innen des Innenministeriums wurden 2018 abgesaugt. Innenminister war damals Herbert Kickl. 2021 wurde der Datensatz auf einem USB-Stick gefunden – im Rahmen einer Hausdurchsuchung bei Hans-Jörg Jenewein, dem ehemaligen FPÖ-Sicherheitssprecher und engem Kickl-Vertrauten. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim und SPÖ-Sicherheitssprecher Maximilian Köllner sprechen von einem „Datenskandal historischen Ausmaßes“ und verlangen von Kickl volle Aufklärung.
Mehr erfahren
© SoHo/Mo Blau
News
Bund
Sonstiges

SoHo-Bundeskonferenz: SPÖ gratuliert Bundesvorsitzenden Mario Lindner zur Wiederwahl

Bei der Bundeskonferenz der SoHo Österreich, der sozialdemokratischen LGBTIQ+ Bewegung, wurde Mario Lindner mit herausragenden 97,5 Prozent erneut zum SoHo-Bundesvorsitzenden gewählt. Die SPÖ gratuliert und betont, auch weiterhin Schulter an Schulter mit der SoHo für Vielfalt und das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben ohne Diskriminierung zu kämpfen.
Mehr erfahren
News
Bund
Sonstiges

Holocaust-Gedenktag – Babler & Seltenheim: Kein Platz für Antisemitismus und Rechtsextremismus!

Am Internationalen Holocaust-Gedenktag bekräftigen SPÖ-Vorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim ihr unmissverständliches Bekenntnis zu Demokratie und Menschenrechten und warnen eindringlich vor dem zunehmenden Rechtsruck in Europa. „Im Gedenken an die unzähligen Opfer nationalsozialistischer Gewalt verpflichten wir uns, Demokratie und Menschenrechte zu bewahren und für ein respektvolles Miteinander in unserer Gesellschaft zu sorgen“, betont Babler. „Die SPÖ schützt Demokratie und Rechtsstaat und stellt sich mit aller Kraft gegen Rechtsextremismus und Antisemitismus“, stellt Seltenheim klar.
Zum Termin
© SPÖ
News
Bund
Sonstiges

FPÖ-Datenskandal: SPÖ fordert von Kickl Aufklärung

Streng vertrauliche Daten von 36.368 Mitarbeiter*innen des Innenministeriums wurden 2018 abgesaugt. Innenminister war damals Herbert Kickl. 2021 wurde der Datensatz auf einem USB-Stick gefunden – im Rahmen einer Hausdurchsuchung bei Hans-Jörg Jenewein, dem ehemaligen FPÖ-Sicherheitssprecher und engem Kickl-Vertrauten. SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim und SPÖ-Sicherheitssprecher Maximilian Köllner sprechen von einem „Datenskandal historischen Ausmaßes“ und verlangen von Kickl volle Aufklärung.
Zum Termin
© SoHo/Mo Blau
News
Bund
Sonstiges

SoHo-Bundeskonferenz: SPÖ gratuliert Bundesvorsitzenden Mario Lindner zur Wiederwahl

Bei der Bundeskonferenz der SoHo Österreich, der sozialdemokratischen LGBTIQ+ Bewegung, wurde Mario Lindner mit herausragenden 97,5 Prozent erneut zum SoHo-Bundesvorsitzenden gewählt. Die SPÖ gratuliert und betont, auch weiterhin Schulter an Schulter mit der SoHo für Vielfalt und das Recht auf ein selbstbestimmtes Leben ohne Diskriminierung zu kämpfen.
Zum Termin