Aktuelles
Bund
SPÖ in der Regierung
© SPÖ/Visnjic

„Aktion scharf“ gegen Supermarkt-Tricksereien: Schon 200 Anzeigen

15.10.2025

Die von Konsumentenschutz-Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig initiierte „Aktion scharf“ gegen versteckte Preiserhöhungen und irreführende Rabatte hat schon deutliche Ergebnisse gebracht: In nur einem Monat sind allein in Wien 200 Anzeigen gegen Supermarktketten erstattet worden. „Die Lebensmittelpreise steigen – und gleichzeitig wird auch noch bei den Preisen getrickst. Das geht sich nicht aus“, betont Königsberger-Ludwig.

Die von Konsumentenschutz-Staatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig initiierte „Aktion scharf“ gegen versteckte Preiserhöhungen und irreführende Rabatte hat schon deutliche Ergebnisse gebracht: In nur einem Monat sind allein in Wien 200 Anzeigen gegen Supermarktketten erstattet worden. „Die Lebensmittelpreise steigen – und gleichzeitig wird auch noch bei den Preisen getrickst. Das geht sich nicht aus“, betont Königsberger-Ludwig.

Die Gründe für die Anzeigen: falsche Grundpreise, unrichtige Mengenangaben oder fehlende Rabattkennzeichnung. Das Marktamt Wien führte gezielte Schwerpunktkontrollen in großen Supermarktketten durch. In mehreren Filialen eines Anbieters stimmten zum Beispiel die Mengenangaben auf den Preisschildern nicht mit dem tatsächlichen Produktinhalt überein – die Reduktion der Füllmenge wurde nicht korrekt nachvollzogen. „Unser Ziel ist klar: Wir wollen faire Preise im Regal – durch klare Regeln, konsequente Kontrollen und ein Ende der Tricksereien auf Kosten der Konsument*innen“, sagt die Staatssekretärin.

Seltenheim: „Handelsverband verkauft Konsument*innen für blöd“

Der Geschäftsführer des Handelsverbands Rainer Will hat zur Kritik an den Tricksereien im Supermarkt gemeint, es sei „Blödsinn“, dass Lebensmittel in Österreich teuer sind. Für unseren Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim ist das „an Zynismus gegenüber allen, die jeden Euro dreimal umdrehen müssen, nicht zu überbieten. Statt die Preise zu senken, verkauft die Handelslobby die Konsument*innen für blöd“. Seltenheim betont: „Der Lebensmittelhandel muss einen Beitrag zu leistbaren Lebensmitteln leisten. Wenn der Lebensmittelhandel die Preise nicht spürbar senkt, greifen wir in den Markt ein.“

 

 

Konsument*innen unter Druck – Händler mit Rekordgewinnen

Laut Wifo steigen die Preise für Lebensmittel 2026 um 3,2 Prozent. Gleichzeitig konnten die großen Lebensmittelketten ihre Gewinne um rund 60 Prozent steigern. Und Grundnahrungsmittel wie Mehl sind in den vergangenen 5 Jahren um 50 Prozent teurer geworden. „Wie kann sich der Handelsverband einfach wegducken und so tun, als ginge ihn das alles nichts an?“, so Seltenheim.

Weitere Schritte für leistbare Lebensmittel

Die SPÖ steht auf der Seite der Konsument*innen und nicht auf der Seite der Großkonzerne und ihrer Gewinne. Für uns ist klar: Lebensmittel müssen für alle leistbar sein. „Wir arbeiten an besseren Gesetzen, klaren Regeln und Kontrollen, die wirken. Wir fordern härtere Strafen für Tricksereien mit Rabatten – wer täuscht, soll zahlen“, sagt die Staatssekretärin.

Neben der „Aktion scharf“ werden weitere Maßnahmen für leistbare Lebensmittel auf den Weg gebracht, zum Beispiel Maßnahmen gegen Mogelpackungen und Scheinrabatte, für mehr Transparenz bei Lebensmitteln und gegen den ungerechten „Österreich-Aufschlag“.

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

© Kurt Prinz
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Bestätigt: Steuerbefreiung auf Hygieneprodukte entlastet Frauen im Alltag

Auf Initiative von SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner und SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer sind Menstruationsprodukte und Verhütungsmittel seit Anfang des Jahres von der Umsatzsteuer befreit. Nun bestätigt eine Untersuchung der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB): Unternehmen geben die Steuerbefreiung vollständig an Kund*innen weiter. Die Entlastung wird also ganz konkret im Alltag von Frauen spürbar. Ein „gleichstellungspolitischer Erfolg“, wie Holzleitner betont.  
Mehr erfahren
© BKA/Tarek Wilde
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Erstmals eigene Gender-Budgeting-Beilage zum Bundeshaushalt

Mit dem Doppelbudget 2027/28 wird erstmals transparent dargestellt, wie öffentliche Gelder zur Gleichstellung von Frauen und Männern beitragen. Dem Bundeshaushalt liegt eine sogenannte Gender-Budgeting-Beilage bei, die Gleichstellungsziele und Maßnahmen aller Ressorts gebündelt sichtbar macht. Damit wird eine langjährige SPÖ-Forderung umgesetzt und ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Budgetprozess gesetzt.
Mehr erfahren
© BKA/Regina Aigner
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Sporrer: „Strafgefangene ohne Aufenthaltsrecht müssen Land verlassen!“

Die Bundesregierung hat im Ministerrat die Novelle des Strafvollzugsgesetzes beschlossen. Zentral an der Reform: Die Außerlandesbringung ausländischer Straftäter wird deutlich vereinfacht. „Ausländische Strafgefangene ohne Aufenthaltsrecht müssen das Land verlassen. Mit dieser Reform gehen wir einen entscheidenden Schritt, um den Druck auf das System nachhaltig zu senken“, betont SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer.  
Mehr erfahren
© Kurt Prinz
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Bestätigt: Steuerbefreiung auf Hygieneprodukte entlastet Frauen im Alltag

Auf Initiative von SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner und SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer sind Menstruationsprodukte und Verhütungsmittel seit Anfang des Jahres von der Umsatzsteuer befreit. Nun bestätigt eine Untersuchung der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB): Unternehmen geben die Steuerbefreiung vollständig an Kund*innen weiter. Die Entlastung wird also ganz konkret im Alltag von Frauen spürbar. Ein „gleichstellungspolitischer Erfolg“, wie Holzleitner betont.  
Zum Termin
© BKA/Tarek Wilde
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Erstmals eigene Gender-Budgeting-Beilage zum Bundeshaushalt

Mit dem Doppelbudget 2027/28 wird erstmals transparent dargestellt, wie öffentliche Gelder zur Gleichstellung von Frauen und Männern beitragen. Dem Bundeshaushalt liegt eine sogenannte Gender-Budgeting-Beilage bei, die Gleichstellungsziele und Maßnahmen aller Ressorts gebündelt sichtbar macht. Damit wird eine langjährige SPÖ-Forderung umgesetzt und ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Nachvollziehbarkeit im Budgetprozess gesetzt.
Zum Termin
© BKA/Regina Aigner
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Sporrer: „Strafgefangene ohne Aufenthaltsrecht müssen Land verlassen!“

Die Bundesregierung hat im Ministerrat die Novelle des Strafvollzugsgesetzes beschlossen. Zentral an der Reform: Die Außerlandesbringung ausländischer Straftäter wird deutlich vereinfacht. „Ausländische Strafgefangene ohne Aufenthaltsrecht müssen das Land verlassen. Mit dieser Reform gehen wir einen entscheidenden Schritt, um den Druck auf das System nachhaltig zu senken“, betont SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer.  
Zum Termin