Die Beschäftigungsquote der 60- bis 64-Jährigen liegt derzeit bei rund 40 Prozent. Gleichzeitig beschäftigen 75 Prozent der Unternehmen keinen einzigen Menschen über 60. Es reicht nicht, einzig von Arbeitnehmer*innen längeres Arbeiten zu verlangen. Die SPÖ hat sich deshalb für ein Gesamtpaket für ältere Arbeitnehmer*innen starkgemacht, das nun im Nationalrat beschlossen wurde.
Ziel aller Maßnahmen ist es, die Beschäftigungsquote der Älteren zu erhöhen, Knowhow im Betrieb zu halten sowie das tatsächliche Pensionsantrittsalter anzuheben. „Wir müssen dafür sorgen, dass ältere Beschäftigte faire Chancen am Arbeitsmarkt haben und gesund bis zur Pension arbeiten können“, betonte SPÖ-Arbeitsmarktsprecherin Barbara Teiber.
Im Nationalrat wurde im September ein umfangreiches Gesamtpaket für ältere Arbeitnehmer*innen und Arbeiten beschlossen:
Die SPÖ hat in der Regierung eine Regelung durchgesetzt, bei der alle begünstigt werden, die nach dem Pensionsantrittsalter arbeiten. So profitieren von der Aktivpension z.B. auch jene ca. 60.000 Pensionist*innen, die derzeit nach dem Regelpensionsalter arbeiten und die unter der Geringfügigkeitsgrenze (551 Euro/Monat) dazuverdienen.