Aktuelles
Bund
SPÖ in der Regierung
© SPÖ/Visnjic

Babler/Schumann: Wir stärken mit Arbeitsmarktpaket Beschäftigung und Betriebe

09.04.2025

Qualifizierung ist der Schlüssel zum Erfolg im Kampf gegen Arbeitslosigkeit. Darum hat die Bundesregierung im Rahmen ihrer zweitägigen Arbeitsklausur ein großes Arbeitsmarktpaket für eine Fachkräfteoffensive beschlossen. „Die Aufgabe der Politik ist es, Chancen zu geben. Wir setzen auf Qualifizierung und Weiterbildung, um Fachkräfte für die Zukunft zu haben“, betonte SPÖ-Sozialministerin Korinna Schumann.

Qualifizierung ist der Schlüssel zum Erfolg im Kampf gegen Arbeitslosigkeit. Darum hat die Bundesregierung im Rahmen ihrer zweitägigen Arbeitsklausur ein großes Arbeitsmarktpaket für eine Fachkräfteoffensive beschlossen. „Die Aufgabe der Politik ist es, Chancen zu geben. Wir setzen auf Qualifizierung und Weiterbildung, um Fachkräfte für die Zukunft zu haben“, betonte SPÖ-Sozialministerin Korinna Schumann.

Die anhaltende Rezession macht es nötig, den Arbeitsmarkt zu stärken und die Wirtschaftslage zu verbessern. Darum hat die Bundesregierung im Rahmen ihrer Arbeitsklausur ein Arbeitsmarktpaket mit dem Fokus auf Zukunftssektoren wie Klimaschutz und Pflege beschlossen. „Mit der Qualifizierungsoffensive für Pflegeberufe und Green Jobs setzen wir der Rezession eine Zukunftsinvestition entgegen“, sagte SPÖ-Vizekanzler, Bundesparteivorsitzender Andi Babler. „Diese Investitionen lohnen sich für alle: für die Menschen in Form von besseren Beschäftigungschancen und Einkommensentwicklung, für Betriebe in Form von qualifizierten Mitarbeiter*innen und gesamtwirtschaftlich in Form von höherer Produktivität“, so Babler.

Frauen und ältere Arbeitnehmer*innen werden gestärkt

Die Ziele der Bundesregierung sind klar: Die Beschäftigungsquote soll erhöht, der Fachkräftemangel eingedämmt und wirtschaftliche Zukunftssektoren sollen gestärkt werden. „Qualifizierung und Weiterbildung sind die besten Chancen für den Arbeitsmarkt“, so Schumann. Besonders gefördert werden dabei Frauen in Handwerk und Technik und ältere Arbeitnehmer*innen: Das „Frauen in der Technik“-Programm soll genutzt werden, um insbesondere verstärkt Frauen in technische Berufe und Green Jobs zu bringen. Mit den Umstiegs- und Fortbildungsmaßnahmen will die Bundesregierung älteren Beschäftigten ein längeres Berufsleben ermöglichen.

Wir eröffnen Chancen und machen unsere Wirtschaft zukunftsfit

Konkret sieht das Arbeitsmarktpaket eine Pflegeoffensive, eine Klimaoffensive mit der Umweltstiftung 2.0, arbeitsplatznahe Qualifizierung in Stiftungen und die enge Zusammenarbeit mit AMS vor. Die Pflegeoffensive wird mit Mitteln aus dem Arbeitsmarkt und Pflegebereich gestärkt, denn Pflege ist ein unverzichtbarer, zukunftssicherer Job, der für unsere Gesellschaft immer wichtiger wird. Ab 2026 wird die Bundesregierung außerdem mit der Umweltstiftung 2.0 die gezielte Qualifizierung für Green Jobs verstärken. Die aktuelle Umweltstiftung wird bis Jahresende weitergeführt. Ein effizientes Förderinstrument sind die sogenannten Implacement-Stiftungen. Damit werden Arbeitssuchende in enger Kooperation mit personalaufnehmenden Betrieben für einen konkreten Arbeitsplatz qualifiziert.

Mit dem Arbeitsmarktpaket will die Bundesregierung den Menschen die Chance zur Qualifizierung und Weiterbildung geben und die Wirtschaft fit für die Zukunft machen. „Viele Menschen tun sich mit Weiterqualifizierung schwer oder trauen sich das nicht zu. Wir wollen ihnen Mut machen und geben ihnen die Unterstützung, die sie brauchen“, betonte Schumann.

Teiber: „Alles tun, um Beschäftigung zu fördern“

SPÖ-Arbeitsmarktsprecherin Barbara Teiber begrüßt das Arbeitsmarktpaket der Bundesregierung: „Die Regierung nimmt den Kampf gegen die Arbeitslosigkeit und für mehr Beschäftigung und mehr Möglichkeiten für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf“, so Teiber. „Wir müssen alles tun, um die Beschäftigung zu fördern und die Arbeitslosigkeit zu verringern. Deswegen ist es so wichtig, dass die Offensivmaßnahmen für den Arbeitsmarkt rasch umgesetzt werden, weil das gut für die Arbeitnehmer*innen und Arbeitsuchenden ist und weil es bei der Konsolidierung des Staatshaushalts hilft – nichts ist so teuer wie eine hohe Arbeitslosigkeit“, so Teiber.

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

© Medizinische Universität Wien/APA-Fotoservice/Hörmandinger
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Holzleitner: Gewaltambulanzen wichtige Anlaufstelle für gewaltbetroffene Frauen

Seit Jahresbeginn gibt es die Untersuchungsstelle für Gewaltbetroffene an der MedUni Wien – und dieses Angebot trifft auf großen Bedarf. In den ersten acht Monaten sind bereits in rund 300 Fällen klinisch-forensische Untersuchungen durchgeführt, Verletzungen „gerichtsfest“ dokumentiert und Opfern Beratung angeboten worden. „Die Zahlen unterstreichen die Wichtigkeit der Stelle“, sagte Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner bei einer Pressekonferenz zur ersten Zwischenbilanz der Untersuchungsstelle.
Mehr erfahren
© ÖBB/isochrom
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Jahrhundert-Projekt Koralmbahn feierlich eröffnet

Nach 27 Jahren Bauzeit wurde die Koralmbahn mit dem 33 Kilometer langen Koralmutunnel feierlich eröffnet. Die Koralmbahn ist eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte Europas. Die Fahrzeit zwischen Graz und Klagenfurt verkürzt sich damit auf 41 Minuten. „Die Koralmbahn bringt Regionen näher. Damit wird die Bahn zum schnellsten und gleichzeitig klimafreundlichsten Verkehrsmittel in den Süden und leistet einen zentralen Beitrag zur Mobilitätswende“, betonte SPÖ-Verkehrsminister Peter Hanke im Rahmen der Eröffnungsfeier.
Mehr erfahren
© SPÖ/Visnjic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Bundesregierung macht Orte des Erinnerns sichtbar

Anlässlich des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa vor 80 Jahren hat die Bundesregierung im Ministerrat den Prozess zur Errichtung eines Holocaust-Museums gestartet. „Wir dürfen nicht vergessen, was war und müssen an die Verbrechen und deren Opfer erinnern“, so SPÖ-Vorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler, der hinsichtlich des Europatags am 9. Mai betonte: „Wir bekennen uns zu Demokratie und den Menschenrechten und kämpfen für Friede, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit. Die EU hält die Flagge der Demokratie gegen Autokraten hoch!“
Mehr erfahren
© Medizinische Universität Wien/APA-Fotoservice/Hörmandinger
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Holzleitner: Gewaltambulanzen wichtige Anlaufstelle für gewaltbetroffene Frauen

Seit Jahresbeginn gibt es die Untersuchungsstelle für Gewaltbetroffene an der MedUni Wien – und dieses Angebot trifft auf großen Bedarf. In den ersten acht Monaten sind bereits in rund 300 Fällen klinisch-forensische Untersuchungen durchgeführt, Verletzungen „gerichtsfest“ dokumentiert und Opfern Beratung angeboten worden. „Die Zahlen unterstreichen die Wichtigkeit der Stelle“, sagte Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner bei einer Pressekonferenz zur ersten Zwischenbilanz der Untersuchungsstelle.
Zum Termin
© ÖBB/isochrom
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Jahrhundert-Projekt Koralmbahn feierlich eröffnet

Nach 27 Jahren Bauzeit wurde die Koralmbahn mit dem 33 Kilometer langen Koralmutunnel feierlich eröffnet. Die Koralmbahn ist eines der bedeutendsten Infrastrukturprojekte Europas. Die Fahrzeit zwischen Graz und Klagenfurt verkürzt sich damit auf 41 Minuten. „Die Koralmbahn bringt Regionen näher. Damit wird die Bahn zum schnellsten und gleichzeitig klimafreundlichsten Verkehrsmittel in den Süden und leistet einen zentralen Beitrag zur Mobilitätswende“, betonte SPÖ-Verkehrsminister Peter Hanke im Rahmen der Eröffnungsfeier.
Zum Termin
© SPÖ/Visnjic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Bundesregierung macht Orte des Erinnerns sichtbar

Anlässlich des Endes des Zweiten Weltkriegs in Europa vor 80 Jahren hat die Bundesregierung im Ministerrat den Prozess zur Errichtung eines Holocaust-Museums gestartet. „Wir dürfen nicht vergessen, was war und müssen an die Verbrechen und deren Opfer erinnern“, so SPÖ-Vorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler, der hinsichtlich des Europatags am 9. Mai betonte: „Wir bekennen uns zu Demokratie und den Menschenrechten und kämpfen für Friede, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit. Die EU hält die Flagge der Demokratie gegen Autokraten hoch!“
Zum Termin