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Babler will Medienförderung auf neue Beine stellen

03.02.2026

SPÖ-Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler will Qualitätsstandards wie die Einhaltung ethischer Grundsätze zur Voraussetzung für Medienförderungen machen. Eine von Babler beauftragte wissenschaftliche Analyse empfiehlt dazu die Einrichtung einer neuen Journalismusförderkommission aus unabhängigen Expert*innen. „Die vorliegenden Empfehlungen zeigen, wie Medienförderung künftig Journalismus stärker unterstützen kann – mit klar definierten Qualitätskriterien, transparenten Verfahren und unabhängigen Entscheidungen“, so Babler.

SPÖ-Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler will Qualitätsstandards wie die Einhaltung ethischer Grundsätze zur Voraussetzung für Medienförderungen machen. Eine von Babler beauftragte wissenschaftliche Analyse empfiehlt dazu die Einrichtung einer neuen Journalismusförderkommission aus unabhängigen Expert*innen. „Die vorliegenden Empfehlungen zeigen, wie Medienförderung künftig Journalismus stärker unterstützen kann – mit klar definierten Qualitätskriterien, transparenten Verfahren und unabhängigen Entscheidungen“, so Babler.

„Unabhängiger und qualitätsvoller Journalismus ist eine zentrale Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie“, betont Medienminister Babler. Ziel von Medienförderung ist es, ein breites und diverses Angebot von unabhängigem Journalismus zu ermöglichen. Denn qualitätsorientierter Journalismus leistet einen zentralen Beitrag zur faktenorientierten und aktuellen Wissensbasis für den demokratischen Diskurs. Darum will Babler professionelle Qualitätsstandards für Journalismus, insbesondere die Einhaltung ethischer Grundsätze und anerkannter Richtlinien, zu verbindlichen Voraussetzungen für Medienförderung machen. Im November 2025 hat Babler das Medienhaus Wien beauftragt, eine wissenschaftliche Analyse zu erarbeiten, die untersucht, wie das umgesetzt werden kann – und die Medienförderung stärker qualitätsorientierte Kriterien integrieren kann.

Qualitätskriterien für Medienförderung

Der vorläufige Bericht empfiehlt die Einrichtung einer neuen, dauerhaft bestehenden Journalismusförderkommission, die aus unabhängigen, politikfernen Expert*innen mit unterschiedlichen medien- und journalismusbezogenen Fachkompetenzen und Expert*innen aus relevanten Institutionen zusammengesetzt ist. Die Kommission soll, wie auch bisher, unabhängig und auf Grundlage gesetzlich definierter Kriterien entscheiden. Neu ist neben der breiten Zusammensetzung der Kommission, dass bei der Beurteilung der Förderwürdigkeit auch Qualitätskriterien berücksichtigt werden.

Die Qualitätskriterien sollen künftig in formal überprüfbare sowie inhaltlich zu bewertende Kriterien unterteilt werden. Zu den zentralen Schlüsselkriterien zählen Unabhängigkeit, Professionalität, gesellschaftliche Relevanz und verantwortungsvolles Handeln. „Die nun vorliegenden Empfehlungen zeigen, wie Medienförderung künftig Journalismus stärker unterstützen kann – mit klar definierten Qualitätskriterien, transparenten Verfahren und unabhängigen Entscheidung“, sagt Babler.

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