Aktuelles
Bund
Sonstiges
© SPÖ

Gegen die FPÖ richten sich mit Abstand die meisten Auslieferungsbegehren

16.05.2026

Eine parlamentarische Erhebung im Auftrag von SPÖ-Bundesrätin Verena Schweiger zeigt ein deutliches Bild: Seit 1999 richten sich mit großem Abstand die meisten Auslieferungsbegehren gegen FPÖ-Abgeordnete. Besonders häufig geht es dabei um schwere Verdachtslagen wie Verhetzung, nationalsozialistische Wiederbetätigung und Untreue. „Die Partei, die am lautesten nach ‚Recht und Ordnung‘ schreit, ist selbst am häufigsten von Auslieferungsbegehren betroffen“, sagt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim.

Eine parlamentarische Erhebung im Auftrag von SPÖ-Bundesrätin Verena Schweiger zeigt ein deutliches Bild: Seit 1999 richten sich mit großem Abstand die meisten Auslieferungsbegehren gegen FPÖ-Abgeordnete. Besonders häufig geht es dabei um schwere Verdachtslagen wie Verhetzung, nationalsozialistische Wiederbetätigung und Untreue. „Die Partei, die am lautesten nach ‚Recht und Ordnung‘ schreit, ist selbst am häufigsten von Auslieferungsbegehren betroffen“, sagt SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim.

Allein in den vergangenen zehn Jahren gab es 25 Auslieferungsbegehren gegen FPÖ-Nationalratsabgeordnete. Keine amtierende Politikerin und kein amtierender Politiker waren in den vergangenen zehn Jahren von mehr Auslieferungsbegehren betroffen als FPÖ-Chef Herbert Kickl. Für Seltenheim zeigt die Erhebung deutlich, wie weit politische Inszenierung und Realität bei der FPÖ auseinanderliegen. Während die Freiheitlichen ständig ganze Bevölkerungsgruppen unter Generalverdacht stellen, geraten ihre eigenen Funktionär*innen besonders häufig ins Visier der Ermittlungsbehörden.

Warum ist das politisch so brisant?

Wenn gegen Abgeordnete ermittelt werden soll, braucht es aufgrund der parlamentarischen Immunität in bestimmten Fällen die Zustimmung des Nationalrats. Dass gerade die FPÖ seit Jahren mit Abstand am häufigsten betroffen ist, spricht Bände über den Umgang der FPÖ mit politischer Verantwortung. Immer wieder sorgt die FPÖ zudem mit rechtsextremen „Einzelfällen“, rassistischen Aussagen und problematischen Verbindungen ins rechtsextreme Milieu für Schlagzeilen. Die SPÖ stellt dem eine klare Haltung gegen Hass, Hetze und Menschenfeindlichkeit entgegen – unter anderem mit der Kampagne „WIR SIND MEHR“, die ein sichtbares Zeichen für Demokratie und Zusammenhalt setzt.

Mehr Infos auf Kontrast.at: https://kontrast.at/fpoe-immunitaet-aufheben/

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

© Andy Wenzel
News
Bund
Sonstiges

Kreisky-Preis für das Politische Buch 2025 an Historiker Oliver Jens Schmitt verliehen

Der Historiker Oliver Jens Schmitt ist mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch 2025 ausgezeichnet worden. Er erhielt den Hauptpreis für sein Werk „Moskaus westliche Rivalen. Eine europäische Geschichte vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer“. Die Preisverleihung im Bruno-Kreisky-Forum fand unter Anwesenheit zahlreicher Vertreter*innen aus Politik, Kultur und Wirtschaft statt. Finanzminister Markus Marterbauer und Jury-Vorsitzender Hannes Swoboda hielten die Laudationen.
Mehr erfahren
© SPÖ
News
Bund
Sonstiges

Babler und Seltenheim gratulieren Peter Eder zur Wahl zum Salzburger Landesparteivorsitzenden

Beim 44. Landesparteitag der SPÖ Salzburg in St. Johann im Pongau wurde Peter Eder mit 95,3 Prozent der Stimmen zum Landesparteivorsitzenden gewählt. SPÖ-Bundesparteivorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim gratulierten Eder zur Wahl: „Mit Peter Eder bricht die SPÖ Salzburg in eine neue Zeit auf!“
Mehr erfahren
© SPÖ/Mumic
News
Bund
Sonstiges

Österreich 2027 und 2028 wieder im UNO-Sicherheitsrat

Österreich hat sich gegen Deutschland durchgesetzt und wird in den Jahren 2027 und 2028 wieder im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen vertreten sein. Die Wahl in eines der wichtigsten sicherheitspolitischen Gremien der Welt ist für SPÖ-Vorsitzenden, Vizekanzler Andreas Babler „ein starkes Signal des Vertrauens.“ „Unsere Aufgabe ist klar: als neutrales Land den Frieden stärken, den Dialog ermöglichen und internationales Recht verteidigen“, so Babler.
Mehr erfahren
© Andy Wenzel
News
Bund
Sonstiges

Kreisky-Preis für das Politische Buch 2025 an Historiker Oliver Jens Schmitt verliehen

Der Historiker Oliver Jens Schmitt ist mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch 2025 ausgezeichnet worden. Er erhielt den Hauptpreis für sein Werk „Moskaus westliche Rivalen. Eine europäische Geschichte vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer“. Die Preisverleihung im Bruno-Kreisky-Forum fand unter Anwesenheit zahlreicher Vertreter*innen aus Politik, Kultur und Wirtschaft statt. Finanzminister Markus Marterbauer und Jury-Vorsitzender Hannes Swoboda hielten die Laudationen.
Zum Termin
© SPÖ
News
Bund
Sonstiges

Babler und Seltenheim gratulieren Peter Eder zur Wahl zum Salzburger Landesparteivorsitzenden

Beim 44. Landesparteitag der SPÖ Salzburg in St. Johann im Pongau wurde Peter Eder mit 95,3 Prozent der Stimmen zum Landesparteivorsitzenden gewählt. SPÖ-Bundesparteivorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler und SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim gratulierten Eder zur Wahl: „Mit Peter Eder bricht die SPÖ Salzburg in eine neue Zeit auf!“
Zum Termin
© SPÖ/Mumic
News
Bund
Sonstiges

Österreich 2027 und 2028 wieder im UNO-Sicherheitsrat

Österreich hat sich gegen Deutschland durchgesetzt und wird in den Jahren 2027 und 2028 wieder im Sicherheitsrat der Vereinten Nationen vertreten sein. Die Wahl in eines der wichtigsten sicherheitspolitischen Gremien der Welt ist für SPÖ-Vorsitzenden, Vizekanzler Andreas Babler „ein starkes Signal des Vertrauens.“ „Unsere Aufgabe ist klar: als neutrales Land den Frieden stärken, den Dialog ermöglichen und internationales Recht verteidigen“, so Babler.
Zum Termin