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Terminbuchung und Videoberatung: 1450 wird zu Gesundheits-Navi

16.06.2025

Um das öffentliches Gesundheitssystem zu stärken, will SPÖ-Vorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler in einem ersten Schritt die Gesundheitshotline 1450 zu einem Gesundheits-Navi für Österreich ausbauen. „Mit dem Gesundheits-Navi 1450 soll jeder schnellstmöglich genau die medizinische Versorgung bekommen, die er oder sie benötigt – und zwar auf Kassa. Damit holen wir das solidarische Gesundheitssystem ins 21. Jahrhundert“, so Babler.

Um das öffentliches Gesundheitssystem zu stärken, will SPÖ-Vorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler in einem ersten Schritt die Gesundheitshotline 1450 zu einem Gesundheits-Navi für Österreich ausbauen. „Mit dem Gesundheits-Navi 1450 soll jeder schnellstmöglich genau die medizinische Versorgung bekommen, die er oder sie benötigt – und zwar auf Kassa. Damit holen wir das solidarische Gesundheitssystem ins 21. Jahrhundert“, so Babler.

Noch ist die Gesundheitsberatung 1450 von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich ausgebaut. In Wien können über die Hotline 1450 bereits Termine in Primärversorgungseinheiten gebucht werden, in der Steiermark wird nachts ein mobiler Notdienst vermittelt und in Oberösterreich erfolgt eine gezielte Zuweisung in Spitalsambulanzen. „Die Best-Practice-Beispiele aus den Bundesländern zeigen: Das Potenzial ist da – jetzt braucht es einen bundesweiten Roll-out. Wir wollen ein System für alle Bundesländer. Ziel ist ein bundesweites Basisangebot, das in jedem Bundesland verfügbar ist“, so Babler. Das Angebot soll jetzt Schritt für Schritt angeglichen und erweitert werden.

Neu bei 1450: Terminbuchung und Videoberatung

Als erste Anlaufstelle im Gesundheitssystem soll 1450 um neue Funktionen wie Terminservices, Videoberatung und digitale Rückrufe erweitert werden – auch außerhalb klassischer Ordinationszeiten. „1450 soll das Gesundheits-Navi für ganz Österreich werden, mit einem bundesweit einheitlichen Mindestangebot, das Patient*innen rasch Orientierung gibt, Ärzt*innen und Pfleger*innen mehr Zeit verschafft und unser Gesundheitssystem gezielt entlastet“, so Babler.

Ausbau startet 2026

Zuständig für die Umsetzung sind Sozialministerin Korinna Schumann und Gesundheitsstaatssekretärin Ulrike Königsberger-Ludwig. Erste Ausbauschritte könnten schon 2026 erfolgen.

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