In ihrer Rede betonte SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende, Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner, dass die SPÖ in der Regierung bereits zentrale frauenpolitische Verbesserungen umgesetzt hat. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf dem Schutz vor Gewalt: Mit dem Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen und dem „Dick-Pic“-Verbot wurden wichtige Maßnahmen für mehr Sicherheit gesetzt. „Ein Leben frei von Gewalt muss eine Selbstverständlichkeit sein!“, so die SPÖ-Frauenvorsitzende. Darüber hinaus wurden auch konkrete Entlastungen für Frauen umgesetzt – etwa die Steuerstreichung auf Periodenartikel und Verhütungsmittel. Gleichzeitig kündigte Holzleitner weitere Schritte an: „Wir Sozialdemokratinnen in der Regierung werden noch in diesem Jahr einen Unterstützungsfonds für Alleinerziehende auf den Weg bringen, als ersten Schritt in Richtung Unterhaltsgarantie. Das ist für uns eine wahnsinnig wichtige Aufgabe.

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Unser Bundesparteivorsitzender und Vizekanzler Andreas Babler hielt eine Rede, in der er die zentrale Rolle der Frauenpolitik für die gesamte Partei hervorhob: „Der Kampf um Gleichstellung und frauenpolitische Verbesserungen ist Aufgabe der Gesamtpartei.“ Ein Auftrag, der gemeinsam mit dem starken roten Regierungsteam umgesetzt wird. Zugleich dankte Babler Frauenministerin und SPÖ-Frauenvorsitzender Eva-Maria Holzleitner sowie allen Frauen im SPÖ-Regierungsteam für ihre Arbeit im ersten Jahr der Regierungsbeteiligung. „Vieles von dem, was wir als Ziele beschlossen haben, haben wir im ersten Jahr bereits umgesetzt.“

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Unsere Bundesfrauengeschäftsführerin Ruth Manninger hat die Eröffnungsworte gehalten und hob dabei den Zusammenhalt und das Miteinander als große Stärke der SPÖ-Frauen hervor. Mit Blick auf die Erfolge der SPÖ-Frauen betonte sie: „Unsere Arbeit wirkt! Viele unserer Forderungen wurden umgesetzt – z.B. weniger Steuern auf Monatshygiene und Verhütungsmittel, der Nationale Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen und die Stärkung der Gendermedizin steht auf der Agenda der Regierung.“

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„Mit Sicherheit für die Frauen heißt, klare feministische Haltung zu zeigen. Das Motto der Konferenz ist daher ein mehr als passender Leitsatz für die Zeiten, in denen wir leben“, sagte die Wiener SPÖ-Frauenvorsitzende Marina Hanke in ihren Grußworten. Unsicherheit sei für Frauen kein diffuses Gefühl, sondern oftmals traurige Realität. „Das meint ökonomische Unsicherheit durch weniger Lohn oder Pension. Es meint aber auch die Unsicherheit am eigenen Körper mitunter Angst in den eigenen vier Wänden haben zu müssen. Diesen Unsicherheiten setzen wir seit vielen Jahrzehnten eine strake sozialdemokratische und feministische Politik entgegen“, so Hanke, die betonte, dass es gut ist, dass die Sozialdemokratie auf Bundesebene wieder in der Regierung ist und mit Eva-Maria Holzleitner eine feministische Frauenministerin stellt.

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Auf dem Programm der SPÖ-Bundesfrauenkonferenz stand auch eine hochkarätig besetzte Talkrunde. Unter der Moderation von SPÖ-Bundesfrauengeschäftsführerin Ruth Manninger tauschten sich die Dritte Nationalratspräsidentin Doris Bures, Bundesministerin Korinna Schumann sowie die Staatssekretärinnen Ulrike Königsberger-Ludwig und Michaela Schmidt zum Thema „Mit Sicherheit für die Frauen! Eine feministische Bilanz.“ aus. Im Mittelpunkt des Talks stand neben der Situation der Frauenrechte in Europa und weltweit vor allem die Erfolgsbilanz der sozialdemokratischen Regierungsarbeit. Tenor dabei: Die SPÖ macht das Leben der Frauen mit zahlreichen Maßnahmen wie gezielten Anti-Teuerungsmaßnahmen oder dem Nationalen Aktionsplan gegen Gewalt an Frauen besser und sicherer.

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Rund 400 Delegierte und 200 Gäste sind am Freitag in die Messe Wien zur SPÖ-Bundesfrauenkonferenz gekommen. Darunter Finanzminister Markus Marterbauer und Staatssekretär Jörg Leichtfried, SPÖ-EU-Delegationsleiter Andreas Schieder und SPÖ-EU-Abgeordnete Evelyn Regner, SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim, alle SPÖ-Landesfrauenvorsitzenden, Landesfrauengeschäftsführer*innen, stv. SPÖ-Klubvorsitzende Julia Herr, ÖGB-Frauenvorsitzende Christa Hörmann, FSG-Frauenvorsitzende Elfriede Schober, die Vorsitzende des Frauenrings Klaudia Frieben, Vertreter*innen von SJ, VSStÖ, JG und SoHo, die Bundesminister*innen a.D. Gabriele Heinisch-Hosek, Lore Hostasch und Hilde Hawlicek, Bundesrätin a.D. Irmtraut Karlsson und zahlreiche aktive und ehemalige Abgeordnete sowie Vertreter*innen aus den Bundesländern, Städten und Gemeinden und die Vorsitzenden der Konföderation der Kurden in Europa und kurdischer Frauen in Europa Faisa Younes und Jamila Amin.