Im Zentrum der Industriestrategie stehen klare industriepolitische Kernbegriffe wie moderne Produktionsstandorte, eine enge Verbindung von Wirtschaft mit Forschung und Innovation, Digitalisierung mit Verantwortung sowie eine strategische Standortpolitik mit klaren Leitplanken statt Zufall. „Ein gestaltender Staat ist notwendig, um unsere industrielle Zukunft aktiv zu sichern und industrielle Resilienz zu stärken“, ist unser Wirtschafts- und Industriesprecher Reinhold Binder überzeugt. „Die neue Industriestrategie ist ein starker und richtiger Schritt für die Zukunft des Wirtschafts- und Forschungsstandorts Österreich“, begrüßt auch unsere Forschungs- und Innovationssprecherin Petra Oberrauner die Industriestrategie.
Die Industriestrategie 2035 beinhaltet auch Maßnahmen im Bereich zukunftsorientierter Aus- und Weiterbildung. Die Ausbildung der Fachkräfte von morgen sei ein zentraler Erfolgsfaktor für die industrielle Zukunft Österreichs, so Binder. Er betont: „Gut ausgebildete Fachkräfte sind Voraussetzung, um Schlüsseltechnologien erfolgreich zu entwickeln und einzusetzen. Mit gezielten Maßnahmen in der Aus- und Weiterbildung, neuen Lehrberufen entlang der Schlüsseltechnologien sowie einer Qualifizierungsoffensive für Beschäftigte stärkt die Industriestrategie 2035 die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts, sichert Arbeitsplätze und wirkt dem Fachkräftemangel nachhaltig entgegen.“
Ein weiterer Schwerpunkt der Industriestrategie 2035 ist die Mobilität der Zukunft. Der Ausbau der emissionsfreien Infrastruktur mit starkem Fokus auf E-Mobilität und „Made in Europe & Partner Countries“ wird zielgerichtet gefördert und weiter beschleunigt. Mit diesem Prinzip stärkt Österreich gezielt Wertschöpfung, Innovation und Beschäftigung im eigenen Land und in Europa. „Kluge Industriepolitik ist Klimaschutzpolitik, die Wirtschaft und Ökologie miteinander verbindet. Das ist der richtige Weg hin zu einer ökologischen und nachhaltigen Industrie“, betont unsere Umweltsprecherin Julia Herr.