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Medienminister Babler stellt gesamte Medienförderung auf neue Beine

31.10.2025

Eine freie, vielfältige und unabhängige Medienlandschaft ist das Fundament einer stabilen und wehrhaften Demokratie. Deshalb stellt Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler die Medienförderung auf neue Beine und baut sie von 80 Mio. Euro auf über 100 Mio. Euro jährlich aus. Bei den Förderkriterien sollen vor allem Qualität, unabhängige Geschäftsmodelle und innovative Medienarbeit besonders berücksichtigt werden. „Es wird bei der Medienförderung kein Stein auf dem anderen bleiben“, betont Babler.

Eine freie, vielfältige und unabhängige Medienlandschaft ist das Fundament einer stabilen und wehrhaften Demokratie. Deshalb stellt Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler die Medienförderung auf neue Beine und baut sie von 80 Mio. Euro auf über 100 Mio. Euro jährlich aus. Bei den Förderkriterien sollen vor allem Qualität, unabhängige Geschäftsmodelle und innovative Medienarbeit besonders berücksichtigt werden. „Es wird bei der Medienförderung kein Stein auf dem anderen bleiben“, betont Babler.

Um qualitätsvolle und kritische Medien und unabhängigen Journalismus zu fördern und zu stärken, will Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler neue Fördermittel für den Medienbereich aufstellen und die Medienförderung grundlegend reformieren. Ziel ist eine vielfältige und resiliente Medienlandschaft, die auch für den Medienkonsum der Zukunft gewappnet ist. „Medienvielfalt und Medienfreiheit sind zwei unumstößliche Pfeiler der Demokratie. Ohne freien, unabhängigen Journalismus fehlt die Grundlage für eine gut informierte Öffentlichkeitund diese gut informierte Öffentlichkeit ist wiederum die Voraussetzung für ein demokratisches System“, betont Babler. Mit der Vertriebsförderung und dem „Meine Zeitung“-Abo setzt Medienminister Andreas Babler wichtige Schritte, um die Medienlandschaft und den Qualitätsjournalismus in Österreich zu stärken. Aktuell werden die Medien in Österreich mit 80 Millionen Euro unterstützt – durch die Vertriebsförderung erhöht sich dieser Betrag 2026 auf 105 Millionen Euro.

Qualität, unabhängige Geschäftsmodelle und innovative Medienarbeit sollen berücksichtigt werden

Eine wissenschaftliche Analyse bildet die Grundlage für die Neuordnung der Medienförderung. Bei den Förderkriterien sollen vor allem Qualität, unabhängige Geschäftsmodelle und innovative Medienarbeit besonders berücksichtigt werden. „Es wird bei der Medienförderung kein Stein auf dem anderen bleiben. Die bestehenden Förderungen werden bis ins Detail analysiert und einheitlich strukturiert, damit wir die Medienvielfalt in Österreich erhalten können“, so Babler.

Ein weiteres wichtiges Projekt von Medienminister Andreas Babler ist das „Meine Zeitung“-Abo, für das jährlich weitere 30 Millionen Euro zur Verfügung stehen werden. Damit stärkt Babler die Medienbildung und den Qualitätsjournalismus in Österreich und bekämpft Fake News. Mit dem „Meine Zeitung“-Abo erhalten junge Menschen mittels geförderter Abonnements von Qualitätsmedien kostenfreien Zugang zu gesicherter journalistischer Information.

Journalist*innen sollen besser geschützt werden

Die Entwicklungen der letzten Wochen und Monate im Medienbereich sind bedenklich. Einige Medien mussten zuletzt Personal abbauen. Neben dem Ausbau und der Reform der Medienförderung will Medienminister Babler deshalb auch Journalist*innen besser schützen – was auch ein zentrales Thema im Regierungsprogramm ist. Geplant sind eine verbesserte Rechtsberatung und eine gesetzliche Regelung von SLAPP-Klagen. Zudem prüft das Medienministerium die Finanzierung einer Arbeitsstiftung (gemeinsam mit den Arbeitgeber*innen) für Journalist*innen, die von Kündigungen betroffen sind.

Wissenschaftliche Analyse beauftragt

Um die Reform der Medienförderung auf eine solide wissenschaftliche Basis zu stellen, hat Medienminister, Vizekanzler Andreas Babler eine umfassende wissenschaftliche Analyse beauftragt. „Die derzeitige Medienförderung ist trotz ihres Umfangs von über 80 Millionen Euro nicht zielgerichtet genug. Wir müssen Bedingungen schaffen, die Medienunternehmen ermöglichen, sich weiterzuentwickeln und zugleich journalistische Qualität stärken, aber auch einfordern“,  so Babler.

Das Medienhaus Wien wird gemeinsam mit Expert*innen des CMC-Instituts, der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW), des Austrian Institute of Technology (AIT), dem Presseclub Concordia und der Hamburg Media School bestehende Förderstrukturen prüfen, Qualitätskriterien und unabhängige Bewertungsverfahren entwickeln und Vorschläge für eine grundlegende Neuausrichtung vorlegen. Ergebnisse werden Anfang des Jahres 2026 erwartet.

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