Aktuelles
Bund
SPÖ in der Regierung
© SPÖ/Visnjic

Regierung bringt Energie-Sozialtarif auf Schiene

04.07.2025

Die Regierung hat den Gesetzesentwurf für das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) vorgelegt. Darin werden wichtige Forderungen der SPÖ umgesetzt. Strom wird leistbarer und Energiekonzerne müssen sinkende Preise an die Verbraucher*innen weitergeben. Ein Meilenstein ist der Energie-Sozialtarif, der eine Viertelmillion Haushalte, darunter z.B. Mindestpensionist*innen, vor Energiearmut schützt. „Leistbarer Strom ist gut für die Haushalte, aber auch für die Wirtschaft“, sagte Staatssekretärin Michaela Schmidt bei einer Pressekonferenz.

Die Regierung hat den Gesetzesentwurf für das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG) vorgelegt. Darin werden wichtige Forderungen der SPÖ umgesetzt. Strom wird leistbarer und Energiekonzerne müssen sinkende Preise an die Verbraucher*innen weitergeben. Ein Meilenstein ist der Energie-Sozialtarif, der eine Viertelmillion Haushalte, darunter z.B. Mindestpensionist*innen, vor Energiearmut schützt. „Leistbarer Strom ist gut für die Haushalte, aber auch für die Wirtschaft“, sagte Staatssekretärin Michaela Schmidt bei einer Pressekonferenz.

Wir sagen der Teuerung den Kampf an – durch gezielte Eingriffe bei explodierenden Energiepreisen. Das neue Elektrizitätswirtschaftsgesetz (ElWG), das von der Regierung in Begutachtung geschickt wurde, hat drei wesentliche Ziele: Stromkosten senken, die Versorgung sichern und die Energiewende beschleunigen. Das Gesetz umfasst u.a. einen Energie-Sozialtarif und die Garantie, dass Energieversorgungsunternehmen sinkende Preise an die Verbraucher*innen weitergeben müssen. Darüber hinaus wird ein Krisenmechanismus ausgearbeitet, der künftige Energiepreisschocks verhindern soll. Mit dem Kriesenmechanismus schieben wir zukünftigen Preissprüngen einen Riegel vor – wir schützen Haushalte vor unleistbaren Energierechnungen und geben Unternehmen Planungssicherheit.

„Energie ist für alle Menschen lebensnotwendig und für die Wirtschaft ein zentraler Hebel. Sie darf kein Luxusgut sein. Unser Anspruch ist es, die notwendige Energiewende sozial zu gestalten“, sagte unsere Staatssekretärin Michaela Schmidt.

Wir bekämpfen Armut: Mit dem Energie-Sozialtarif

Strom ist für die privaten Haushalte kein Luxusgut, sondern eine tägliche Notwendigkeit. Wir haben durchgesetzt, dass die Branche einen besonders günstigen Stromtarif für jene anbieten muss, die es am dringendsten brauchen. Dieser Sozialpreis wird 6 Cent pro Kilowattstunde betragen. Das ist nicht nur deutlich unter dem jetzt aktuellen Marktpreis, der Sozialtarif schützt auch bei Preisextremen. Rund eine Viertelmillion Haushalte werden dadurch entlastet, darunter z.B. Mindestpensionist*innen und mittellose Pflegebedürftige. Die Kosten dafür werden von den Energieversorgern übernommen.

Wir ziehen Übergewinnen den Stecker!

Mit dem Elektrizitätswirtschaftsgesetz wird das öffentliche Interesse an günstiger Energie als vorrangiges Unternehmensziel von Energieversorgen, die sich im Besitz der öffentlichen Hand befinden, in der Satzung verankert. In der Vergangenheit wurde häufig argumentiert, dass Energieversorger wegen des Aktienrechts verpflichtet wären, die Preise so weit wie möglich nach oben zu schrauben und den Gewinn zu maximieren. Das wird sich in Zukunft ändern: Die Bundesregierung schafft mehr Möglichkeiten für eine faire und am Gemeinwohl orientierte Preisgestaltung. Was mehrheitlich dem Staat gehört, das muss dem Gemeinwohl dienen. Das schreiben wir schwarz auf weiß in die Satzung der Energieversorger und ziehen Übergewinnen den Stecker.

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

© BKA/Tarek Wilde
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Holzleitner: „Gleiche Arbeit muss gleich bezahlt werden!“

Der 9. August ist in diesem Jahr der Equal Pension Day. Männer haben bis zu diesem Tag jene Pensionssumme erreicht, die Frauen erst bis zum Jahresende erhalten. „Die Pensionslücke ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis eines Arbeitslebens voller Ungleichheiten“, sagt SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner und betont: „Eine gerechte Pension beginnt mit einem gerechten Arbeitsleben, gerecht verteilter Sorgearbeit und mit gleichen Chancen für alle!”
Mehr erfahren
© BMF/Prinz
News
Bund
SPÖ in der Regierung

770 Millionen Euro für sozialen Klimaschutz

Mit dem Klima-Sozialfonds unterstützt die EU den Ausstieg aus fossiler Energie. In Österreich werden bis 2032 770 Millionen Euro investiert. SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer hat dazu seinen Klima-Sozialplan vorgelegt. In diesem Plan ist festgehalten, wofür das Geld konkret verwendet wird: für leistbares Wohnen, klimafreundliche Mobilität und den Kampf gegen Energiearmut. „Klimapolitik ist Sozialpolitik“, sagt Marterbauer. 
Mehr erfahren
© SPÖ
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Babler: Hitzeschutz in Wohnungen wird leichter möglich

Hitzeschutz-Maßnahmen für Wohnungen wie der Einbau einer Klimaanlage sind bald einfacher möglich. Das hat die Bundesregierung beschlossen. Bisher sind Hitzeschutz-Maßnahmen mit großen Hürden wie der Zustimmung aller Wohnungseigentümer*innen im Haus verbunden. Vizekanzler, Wohnminister Andreas Babler betont: „Die sich häufenden Hitzetage sind für viele unerträglich, aber viel mehr noch sind sie für schutzbedürftige Menschen eine Gesundheitsgefahr. Mieter*innen und Wohnungseigentümer*innen sollen daher Hitzeschutz-Maßnahmen leichter umsetzen können.“
Mehr erfahren
© BKA/Tarek Wilde
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Holzleitner: „Gleiche Arbeit muss gleich bezahlt werden!“

Der 9. August ist in diesem Jahr der Equal Pension Day. Männer haben bis zu diesem Tag jene Pensionssumme erreicht, die Frauen erst bis zum Jahresende erhalten. „Die Pensionslücke ist kein Zufall. Sie ist das Ergebnis eines Arbeitslebens voller Ungleichheiten“, sagt SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner und betont: „Eine gerechte Pension beginnt mit einem gerechten Arbeitsleben, gerecht verteilter Sorgearbeit und mit gleichen Chancen für alle!”
Zum Termin
© BMF/Prinz
News
Bund
SPÖ in der Regierung

770 Millionen Euro für sozialen Klimaschutz

Mit dem Klima-Sozialfonds unterstützt die EU den Ausstieg aus fossiler Energie. In Österreich werden bis 2032 770 Millionen Euro investiert. SPÖ-Finanzminister Markus Marterbauer hat dazu seinen Klima-Sozialplan vorgelegt. In diesem Plan ist festgehalten, wofür das Geld konkret verwendet wird: für leistbares Wohnen, klimafreundliche Mobilität und den Kampf gegen Energiearmut. „Klimapolitik ist Sozialpolitik“, sagt Marterbauer. 
Zum Termin
© SPÖ
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Babler: Hitzeschutz in Wohnungen wird leichter möglich

Hitzeschutz-Maßnahmen für Wohnungen wie der Einbau einer Klimaanlage sind bald einfacher möglich. Das hat die Bundesregierung beschlossen. Bisher sind Hitzeschutz-Maßnahmen mit großen Hürden wie der Zustimmung aller Wohnungseigentümer*innen im Haus verbunden. Vizekanzler, Wohnminister Andreas Babler betont: „Die sich häufenden Hitzetage sind für viele unerträglich, aber viel mehr noch sind sie für schutzbedürftige Menschen eine Gesundheitsgefahr. Mieter*innen und Wohnungseigentümer*innen sollen daher Hitzeschutz-Maßnahmen leichter umsetzen können.“
Zum Termin