Die Gesamtreform des ORF ist im Regierungsprogramm vereinbart. Der ORF soll digitaler, regionaler und schlanker werden und der österreichische Medienstandort soll insgesamt gestärkt werden.
Medienminister Babler betonte zu Beginn des Zukunftsforums unter dem Motto „Offen. Relevant. Für alle.“: „Wir reformieren den ORF nicht, um das Fernsehen von gestern zu retten. Wir reformieren ihn, um die demokratische Öffentlichkeit von morgen zu sichern“. Schließlich tragen Medien eine große Verantwortung bei der Berichterstattung und der Einordnung von Informationen sowie der Abbildung der österreichischen Vielfalt. „Der ORF wird von den Menschen in diesem Land finanziert. Er soll für die Menschen in diesem Land da sein und daher ist es auch wichtig, dass möglichst viele Perspektiven in die Frage einfließen, wie seine Zukunft aussehen soll“, so Babler.
Im Vorfeld des ORF-Zukunftsforums wurden Bürger*innen und Expert*innen eingeladen, ihre Ideen für die ORF-Reform mitzugeben. Beim großen Zukunftsforum zur Weiterentwicklung des ORF folgten schließlich rund 200 nationale und internationale Teilnehmer*innen aus Politik, Medien, Wissenschaft, Kunst, Kultur, Sport, Zivilgesellschaft und Verwaltung der Einladung von Andreas Babler. Neben spannenden Keynotes wurden in fünf Arbeitsgruppen Diskussionen u.a. zu den Themen „Jugend“ und „öffentlich-rechtliches Programm“ geführt.
„Der ORF muss von seinen digitalen Fesseln befreit werden, er braucht mehr Formate für junge Menschen, Veränderungen in den Gremien und eine stärkere Zusammenarbeit mit privaten Medienhäusern“, so Babler zu den Ergebnissen des Zukunftsforums.
Hier geht’s zu den Ergebnissen der Diskussionen in den Arbeitsgruppen: https://www.bmwkms.gv.at/orf-zukunftsforum/prozess.html#arbeitsgruppen und hier gibt’s alle Infos zur ORF-Reform, die jetzt in die nächste Phase startet: www.orf-zukunftsforum.at