Aktuelles
Bund
SPÖ in der Regierung
© Arne Müseler

Regierung beschließt Energiepreiskrisenmechanismus

27.05.2026

Die Bundesregierung hat im Ministerrat den Energiepreiskrisenmechanismus beschlossen. Damit stellt die Regierung stabile und verlässliche Strompreise für österreichische Haushalte und Betriebe sicher. „Die Zeiten der Übergewinne auf Kosten der Haushalte und Betriebe sind vorbei. Wir greifen ein und deckeln in Krisenzeiten den Strompreis mit 10 Cent pro Kilowattstunde“, so SPÖ-Staatssekretärin Michaela Schmidt im Ministerratsfoyer.

Die Bundesregierung hat im Ministerrat den Energiepreiskrisenmechanismus beschlossen. Damit stellt die Regierung stabile und verlässliche Strompreise für österreichische Haushalte und Betriebe sicher. „Die Zeiten der Übergewinne auf Kosten der Haushalte und Betriebe sind vorbei. Wir greifen ein und deckeln in Krisenzeiten den Strompreis mit 10 Cent pro Kilowattstunde“, so SPÖ-Staatssekretärin Michaela Schmidt im Ministerratsfoyer.

Für die SPÖ hat der Kampf gegen die Teuerung höchste Priorität. Wir wiederholen die Fehler der letzten Regierung nicht, sondern bereiten uns auf Krisen vor. Die SPÖ hat einen Schutzschirm mit einer 10-Cent-Garantie für den Strompreis durchgesetzt: „In akuten Preiskrisen greifen wir regulierend ein und deckeln den Strompreis“, so Schmidt. Der Energiekrisenmechanismus stellt sicher, dass die Strompreise nicht explodieren und die Teuerung nicht auf andere Bereiche durchrauscht.

Krisenmechanismus deckelt Strompreis

So funktioniert der Krisenmechanismus: Steigen die Großhandelspreise sowie die Endkundenpreise stark an, wird die Preisbremse automatisch aktiviert. Dann wird der Strompreis für Endkunden auf 10 Cent pro Kilowattstunde (kWh) netto gedeckelt. Greifen soll der Mechanismus, sobald der durchschnittliche Strompreis für Endkunden über 16,5 Cent steigt. Das wären rund 15 Prozent mehr als der aktuelle Durchschnittspreis. Dieser Schutzschirm wird nicht aus Steuergeld bezahlt. Finanziert wird der Deckel durch einen Beitrag der Strom-Produzenten, deren Gewinne in solchen Krisenzeiten stark ansteigen. Denn die heimischen Erneuerbaren Energien produzieren zu annähernd gleichen Kosten, unabhängig von internationalen Energiekrisen.

„Leistbare Energie ist zentral für Wohlstand und Wirtschaftswachstum“, betonte Schmidt. Die SPÖ kämpft seit Tag 1 in der Regierung für leistbare Preise: „Wir haben das Elektrizitätswirtschaftsgesetz beschlossen. Wir haben mit der Spritpreisbremse ein erfolgreiches Modell geschaffen, das staatliche Krisengewinne ebenso begrenzt wie zusätzliche Übergewinne der Ölkonzerne. Wir haben das Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz auf den Weg gebracht. Und mit der heute präsentierten 10-Cent-Garantie schaffen wir einen Schutzmechanismus für mögliche kommende Krisen“, so Schmidt.

Regierung entlastet heimische Betriebe

Ebenfalls beschlossen wurden im Ministerrat die Verlängerung des Standortabsicherungsgesetzes bis 2029 und das Industriestrompreisgesetz. Mit dem Industriestrompreis werden rund 400 besonders energieintensive Betriebe entlastet. Mit den Maßnahmen sichert die Regierung die Wettbewerbsfähigkeit heimischer Unternehmen und sichert Arbeitsplätze.

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

© SPÖ/Visnjic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Ein Jahr „Dick-Pic“-Verbot: Klares Signal gegen digitale sexuelle Belästigung

Seit 1. September 2025 ist das unaufgeforderte Versenden von Genitalbildern strafbar.  SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer zieht nach einem Jahr Bilanz: „Digitale Belästigung ist psychische Gewalt mit spürbaren Folgen für die Betroffenen. Mit dem Gesetz schärfen wir das gesellschaftliche Bewusstsein, ziehen eine rote Linie gegenüber den Tätern und unterstützen Frauen dabei, sich effektiv gegen Übergriffe in ihre sexuelle Sphäre zu wehren.“
Mehr erfahren
© SPÖ/Visnjic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

„Gesund aus der Krise“: Unterstützung für Kinder und Jugendliche ist auch kommendes Schuljahr gesichert

Im kommenden Schuljahr können Schüler*innen mit „Gesund aus der Krise“ kostenlose psychologische und psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch nehmen. „Der Schulstart ist für viele Kinder ein Neubeginn voller Vorfreude – für manche aber auch eine Zeit voller Sorgen, Überforderung oder Angst vor dem Versagen“, sagt Korinna Schumann. Die SPÖ-Gesundheits- und Sozialministerin sichert die Finanzierung von „Gesund aus der Krise“ für das gesamte Schuljahr 2026/27 ab.
Mehr erfahren
© SPÖ
News
Bund
SPÖ in der Regierung

So will Babler das öffentliche Gesundheitssystem stärken

Der Kampf gegen die Zwei-Klassen-Medizin und die Stärkung des öffentlichen Gesundheitssystems haben für die SPÖ höchste Priorität. Das hat SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler im ORF-„Sommergespräch“ klargemacht. Mit dem Gesundheitsreformfonds investiert die Regierung jährlich 500 Mio. Euro in den Ausbau der wohnortnahen Gesundheitsversorgung. Aber es braucht noch mehr. Andreas Babler will, dass 200 Mio. Euro in die öffentliche Versorgung fließen, statt in Privatkrankenanstalten.
Mehr erfahren
© SPÖ/Visnjic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Ein Jahr „Dick-Pic“-Verbot: Klares Signal gegen digitale sexuelle Belästigung

Seit 1. September 2025 ist das unaufgeforderte Versenden von Genitalbildern strafbar.  SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer zieht nach einem Jahr Bilanz: „Digitale Belästigung ist psychische Gewalt mit spürbaren Folgen für die Betroffenen. Mit dem Gesetz schärfen wir das gesellschaftliche Bewusstsein, ziehen eine rote Linie gegenüber den Tätern und unterstützen Frauen dabei, sich effektiv gegen Übergriffe in ihre sexuelle Sphäre zu wehren.“
Zum Termin
© SPÖ/Visnjic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

„Gesund aus der Krise“: Unterstützung für Kinder und Jugendliche ist auch kommendes Schuljahr gesichert

Im kommenden Schuljahr können Schüler*innen mit „Gesund aus der Krise“ kostenlose psychologische und psychotherapeutische Unterstützung in Anspruch nehmen. „Der Schulstart ist für viele Kinder ein Neubeginn voller Vorfreude – für manche aber auch eine Zeit voller Sorgen, Überforderung oder Angst vor dem Versagen“, sagt Korinna Schumann. Die SPÖ-Gesundheits- und Sozialministerin sichert die Finanzierung von „Gesund aus der Krise“ für das gesamte Schuljahr 2026/27 ab.
Zum Termin
© SPÖ
News
Bund
SPÖ in der Regierung

So will Babler das öffentliche Gesundheitssystem stärken

Der Kampf gegen die Zwei-Klassen-Medizin und die Stärkung des öffentlichen Gesundheitssystems haben für die SPÖ höchste Priorität. Das hat SPÖ-Chef und Vizekanzler Andreas Babler im ORF-„Sommergespräch“ klargemacht. Mit dem Gesundheitsreformfonds investiert die Regierung jährlich 500 Mio. Euro in den Ausbau der wohnortnahen Gesundheitsversorgung. Aber es braucht noch mehr. Andreas Babler will, dass 200 Mio. Euro in die öffentliche Versorgung fließen, statt in Privatkrankenanstalten.
Zum Termin