Nach Jahren hoher Teuerung liegt die Inflation dank unserer Eingriffe bei Energie und Mieten nun bei zwei Prozent. „Die SPÖ ist der Motor im Kampf gegen die Teuerung“, betonte Herr im Nationalrat. Und unser Einsatz geht weiter: Mit dem Anti-Shrinkflation-Gesetz sorgen wir dafür, dass Konsument*innen bei Mogelpackungen transparent informiert werden und Konzerne für Preistricks zur Rechenschaft gezogen werden. „Preistransparenz führt zu sinkenden Preisen. Dieses Gesetz wird die Inflation weiter senken“, sagte Herr.
Konkret wird der Handel ab April 2026 verpflichtet, transparent auf Shrinkflation hinzuweisen. Betroffen sind große Unternehmen des Lebensmittel- und Drogerieeinzelhandels. Wenn Inhalt oder Stückzahl reduziert werden, muss dies für Konsument*innen deutlich sichtbar gemacht werden – direkt am Produkt, am Regal oder durch ein Informationsschild. Zusätzlich werden die Strafen bei Verstößen deutlich verschärft: Handelskonzerne müssen künftig mit bis zu zehnmal höheren Geldstrafen rechnen. „Wir schieben Mogelpackungen einen Riegel vor: Shrinkflation muss ab jetzt gekennzeichnet werden. Und wir beschließen empfindliche Strafen für alle, die sich nicht dranhalten“, sagte Herr.
Kritik übte Herr an der FPÖ, die wieder einmal gegen ein inflationssenkendes Gesetz stimmt mit der Behauptung, dieses sei ein „Bürokratiemonster“. Dabei setze die Handelskette „Billa“ dieses bereits in ihren Filialen um, „das Gesetz wirkt also schon, bevor wir es beschlossen haben“.
Ein nächster Schritt im Kampf gegen hohe Preise müsse das Aus für den so genannten „Österreich Aufschlag“ sein, wenn z.B. „Manner“-Schnitten, die in Wien produziert werden, in Österreich massiv teurer sind als in Deutschland. „Daran ist nicht ‚Manner‘ oder der österreichische Handel schuld, sondern die Situation, dass internationale Konzerne in kleineren Ländern teurer verkaufen dürfen als in großen. Diesen ‚Österreich-Aufschlag‘ wollen wir beenden. Da werden wir nicht lockerlassen“, hielt Herr fest.