Aktuelles
Bund
SPÖ in der Regierung
© BKA/Andy Wenzel

SPÖ wirkt, Spritpreisbremse kommt!

18.03.2026

Um die Kosten für Treibstoff zu senken, hat die Bundesregierung im Ministerrat eine Spritpreisbremse beschlossen. Die Übergewinne von Ölkonzernen werden gedeckelt, die Mineralölsteuer wird gesenkt. „Wir greifen in den Markt ein. Unsere Spritpreisbremse macht Treibstoff durchschnittlich um 10 Cent pro Liter günstiger“, betont SPÖ-Bundesparteivorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler. 

Um die Kosten für Treibstoff zu senken, hat die Bundesregierung im Ministerrat eine Spritpreisbremse beschlossen. Die Übergewinne von Ölkonzernen werden gedeckelt, die Mineralölsteuer wird gesenkt. „Wir greifen in den Markt ein. Unsere Spritpreisbremse macht Treibstoff durchschnittlich um 10 Cent pro Liter günstiger“, betont SPÖ-Bundesparteivorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler. 

„Zu Beginn unserer Regierungsbeteiligung habe ich klar festgehalten, dass wir den Menschen Perspektiven für leistbare Preise geben und die Teuerung nicht durchrauschen lassen. Wir sehen nicht dabei zu, wie einige wenige auf Kosten aller anderen Übergewinne erzielen“, sagt unser Vorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler, der die Spritpreisbremse durchgesetzt hat.

Erster Preiseingriff bei Treibstoff seit 1981 – Tankfüllung wird um rund 5 Euro billiger

Konkret werden die Gewinnmargen von Raffinerien und Tankstellen beschränkt. Künftig werden in Krisensituationen wie der aktuellen die Margen jeweils für einen Monat fixiert und der Anstieg dieser Margen im Vergleich zum Vorkrisenniveau halbiert. Das ist der erste Preiseingriff bei Treibstoff seit 1981 und damit seit der Kreisky-Ära. „Eine Tankfüllung wird um rund 5 Euro billiger. Damit geben wir den Pendlerinnen und Pendlern Sicherheit“, so Babler. In Kraft treten soll die Spritpreisbremse am 1. April.

Babler: „Wir verhindern, dass aus Krise Geschäftsmodell wird“

„Wenn die Rohölpreise stark steigen, können wir das in Österreich nicht komplett abschirmen“, so Babler, der festhält: „Dieser Eingriff bedeutet nicht, dass keine Gewinne mehr gemacht werden dürfen. Wir verhindern damit aber, dass aus einer Krise ein Geschäftsmodell wird.“ Eine Krisensituation ist dabei als Gefahr einer volkswirtschaftlichen Verwerfung definiert. Das ist jedenfalls der Fall, wenn in einem Betrachtungszeitraum von zwei Monaten die Rohöl- bzw. Spritpreise um 30 Prozent steigen.

Auch befristete Reduktion der Mineralölsteuer kommt

Darüber hinaus werden zusätzliche Einnahmen aus der Umsatzsteuer in Form einer befristeten Reduktion der Mineralölsteuer an die Autofahrerinnen und Autofahrer zurückgegeben. Diese Senkung wird im ersten Monat zunächst 5 Cent pro Liter betragen. Der Margendeckel stellt sicher, dass diese Entlastung auch weitergegeben wird und bei der Bevölkerung ankommt. Fest steht dabei: Die MÖSt-Senkung muss innerhalb von drei Monaten budgetneutral werden. Dazu werden die tatsächlichen Mehreinnahmen aus der Mehrwertsteuer berechnet und als Bewertungsgrundlage herangezogen.

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

© BKA/Christopher Dunker
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Social-Media-Verbot für Kinder: Gesetzesentwurf bis zum Sommer

Um Kinder und Jugendliche besser vor schädlichen Inhalten auf Social-Media-Plattformen zu schützen, wird das Medienministerium bis zum Sommer einen Entwurf für ein Social-Media-Ordnungs-Gesetz vorlegen. „Mit einem eigenen Gesetz sind wir vorbereitet, auch national zu handeln, falls es auf EU-Ebene zu keiner raschen Einigung kommt“, sagt Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler.
Mehr erfahren
© SPÖ/Visnjic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Teilpension kommt: Arbeitszeit reduzieren, länger im Job bleiben

Sozialministerin Korinna Schumann hat den Gesetzesentwurf zur Einführung der Teilpension vorgelegt. Mit der Teilpension können Arbeitnehmer*innen mit Pensionsanspruch ab 2026 die Arbeitszeit reduzieren und gleichzeitig einen Teil der Pension beziehen. „Die neue Teilpension ist für viele eine große Erleichterung, die nicht mehr Vollzeit, aber einige Tage arbeiten können. Sie können länger gesund in Beschäftigung bleiben“, betont Schumann.
Mehr erfahren
© BKA/Regina Aigner
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Sporrer: „Frauen im Chefsessel machen Unternehmen erfolgreicher“

Die Bundesregierung will den Frauenanteil in Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen auf 40 Prozent erhöhen. Die im Ministerrat beschlossene Regelung, mit der die „Women on Boards“-Richtlinie der EU umgesetzt wird, tritt im Juni 2026 in Kraft. „Das Ziel ist eine ausgewogene Vertretung von Männern und Frauen in der Unternehmensführung. Das fördert nicht nur die Gleichstellung, sondern macht Unternehmen auch wirtschaftlich erfolgreicher“, betont SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer.
Mehr erfahren
© BKA/Christopher Dunker
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Social-Media-Verbot für Kinder: Gesetzesentwurf bis zum Sommer

Um Kinder und Jugendliche besser vor schädlichen Inhalten auf Social-Media-Plattformen zu schützen, wird das Medienministerium bis zum Sommer einen Entwurf für ein Social-Media-Ordnungs-Gesetz vorlegen. „Mit einem eigenen Gesetz sind wir vorbereitet, auch national zu handeln, falls es auf EU-Ebene zu keiner raschen Einigung kommt“, sagt Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler.
Zum Termin
© SPÖ/Visnjic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Teilpension kommt: Arbeitszeit reduzieren, länger im Job bleiben

Sozialministerin Korinna Schumann hat den Gesetzesentwurf zur Einführung der Teilpension vorgelegt. Mit der Teilpension können Arbeitnehmer*innen mit Pensionsanspruch ab 2026 die Arbeitszeit reduzieren und gleichzeitig einen Teil der Pension beziehen. „Die neue Teilpension ist für viele eine große Erleichterung, die nicht mehr Vollzeit, aber einige Tage arbeiten können. Sie können länger gesund in Beschäftigung bleiben“, betont Schumann.
Zum Termin
© BKA/Regina Aigner
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Sporrer: „Frauen im Chefsessel machen Unternehmen erfolgreicher“

Die Bundesregierung will den Frauenanteil in Aufsichtsräten börsennotierter Unternehmen auf 40 Prozent erhöhen. Die im Ministerrat beschlossene Regelung, mit der die „Women on Boards“-Richtlinie der EU umgesetzt wird, tritt im Juni 2026 in Kraft. „Das Ziel ist eine ausgewogene Vertretung von Männern und Frauen in der Unternehmensführung. Das fördert nicht nur die Gleichstellung, sondern macht Unternehmen auch wirtschaftlich erfolgreicher“, betont SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer.
Zum Termin