Aktuelles
Bund
SPÖ in der Regierung
© BKA/Florian Schrötter

10-Cent-Garantie schützt vor explodierenden Strompreisen

16.09.2026

Steigen die Strompreise aufgrund einer Krise stark an, greift künftig automatisch ein Schutzschirm: Der Strompreis für Haushalte wird dann auf 10 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt. Das entsprechende Gesetz für den Energiepreis-Krisenmechanismus hat die Bundesregierung in Begutachtung geschickt. SPÖ-Staatssekretärin Michaela Schmidt betont: „Damit schützen wir die Österreicher*innen vor künftigen Energiekrisen, halten das Leben leistbar und bekämpfen die Inflation.“

Steigen die Strompreise aufgrund einer Krise stark an, greift künftig automatisch ein Schutzschirm: Der Strompreis für Haushalte wird dann auf 10 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt. Das entsprechende Gesetz für den Energiepreis-Krisenmechanismus hat die Bundesregierung in Begutachtung geschickt. SPÖ-Staatssekretärin Michaela Schmidt betont: „Damit schützen wir die Österreicher*innen vor künftigen Energiekrisen, halten das Leben leistbar und bekämpfen die Inflation.“

Die Energiekrisen der vergangenen Jahre haben gezeigt, wie schnell internationale Krisen die Strompreise in die Höhe treiben können. Genau darauf ist Österreich künftig besser vorbereitet. Mit dem neuen Energiepreis-Krisenmechanismus schafft die Bundesregierung einen Schutzschirm: Wenn die Strompreise in einer Krise außergewöhnlich stark steigen, wird der Strompreis für Haushalte auf 10 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt. „Es geht darum, dass Familien nicht plötzlich vor unleistbaren Stromrechnungen stehen. Ich hoffe, dass dieser Deckel nie zur Anwendung kommt. Wenn es aber notwendig wird, sind wir vorbereitet“, sagt SPÖ-Staatssekretärin Michaela Schmidt.

Wie funktioniert der 10-Cent-Deckel für Strom?

Der Krisenmechanismus greift, wenn sowohl die Preise am Strom-Großhandelsmarkt als auch die Strompreise für Haushalte bestimmte Grenzen übersteigen. Dann wird der Energiepreis für einen Verbrauch von bis zu 2.900 Kilowattstunden pro Jahr auf 10 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt. Die Entlastung kommt automatisch über die Stromrechnung. Ein Antrag ist nicht notwendig. Auch Betriebe werden geschützt. Sie erhalten im Krisenfall einen Zuschuss von mindestens 2 Cent pro Kilowattstunde – ebenfalls automatisch über die Stromrechnung. „Wir haben ein klares Ziel vor Augen: Österreich stärker, wettbewerbsfähiger und leistbarer zu machen“, sagt Michaela Schmidt, SPÖ-Staatssekretärin.

Wer zahlt die Kosten für den 10-Cent-Deckel?

Der Krisenmechanismus (10-Cent-Deckel) wird durch einen Beitrag der Stromerzeuger finanziert, also nicht aus Steuermitteln. Denn Strom aus Wasser, Wind und Sonne kann in Österreich zu weitgehend stabilen Kosten erzeugt werden. Trotzdem können internationale Krisen etwa über steigende Gaspreise auch den Strompreis nach oben treiben. „Für erneuerbare Energie ist es egal, ob die Straße von Hormus offen oder geschlossen ist. Unsere heimische Energie aus Wasser, Wind und Sonne soll den Österreicher*innen zugutekommen“, sagt Staatssekretärin Schmidt. Die Idee dahinter ist einfach: Entstehen Stromproduzenten durch eine Krise besonders hohe zusätzliche Gewinne, wird ein Teil davon dafür verwendet, die Menschen vor hohen Strompreisen zu schützen.

Wie sichert die Regierung Arbeitsplätze?

Die Bundesregierung stellt von 2027 bis 2029 insgesamt 750 Millionen Euro für einen Industriestrompreis und weitere Unterstützungen zur Verfügung. Und damit sichert die Regierung Arbeitsplätze. Denn leistbare Energie ist nicht nur für Haushalte wichtig, sondern auch für die österreichische Industrie und ihre Beschäftigten. Rund 400 energieintensive Betriebe sollen vom Industriestrompreis profitieren können. „Hinter den Unternehmen stehen Menschen, die jeden Tag zur Arbeit gehen und ihre Familien ernähren. Mit dem Industriestrompaket stärken wir unsere Industrie und die Arbeitnehmer*innen“, so SPÖ-Staatssekretärin Michaela Schmidt.

Was ist die Standortgarantie?

Die SPÖ hat beim Industriestrompaket eine Standortgarantie durchgesetzt: Betriebe, die pro Jahr mindestens zwei Millionen Euro Förderung erhalten, müssen während des Förderzeitraums grundsätzlich 90 Prozent ihres Personalstands erhalten. „Zuerst Förderung kassieren und dann im großen Stil Mitarbeiter*innen kündigen – das wird es mit uns nicht mehr geben“, betont SPÖ-Energiesprecher Alois Schroll. „Wer viel von günstigem Strom profitiert, muss seine Belegschaft halten.“

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

News
Bund
SPÖ in der Regierung

Neue Regeln für E-Mopeds bringen mehr Sicherheit auf Radwegen

Ab 1. Oktober gelten für E-Mopeds klare und einheitliche Regeln: Sie werden künftig als Kraftfahrzeuge eingestuft und dürfen nicht mehr auf Radwegen fahren. „Damit schaffen wir mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer*innen und klare, nachvollziehbare Regeln auf unseren Straßen“, sagt SPÖ-Mobilitätsminister Peter Hanke. Für Essenszusteller*innen gibt es zusätzlich gezielte Unterstützung und Verkehrssicherheitstrainings.
Mehr erfahren
© BMWKMS/Fuhrer
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Babler startet ORF-Reform

Der ORF soll digitaler, regionaler, bürger*innennäher und schlanker werden. In einem breiten Beteiligungsprozess wurden mögliche Wege dorthin erarbeitet. Höhepunkt war das ORF-Zukunftsforum mit 200 Expert*innen in Wien. SPÖ-Chef, Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler betonte: „Wir reformieren den ORF nicht, um das Fernsehen von gestern zu retten. Wir reformieren ihn, um die demokratische Öffentlichkeit von morgen zu sichern.“
Mehr erfahren
© SPÖ/Visnjic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Ein Jahr „Dick-Pic“-Verbot: Klares Signal gegen digitale sexuelle Belästigung

Seit 1. September 2025 ist das unaufgeforderte Versenden von Genitalbildern strafbar.  SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer zieht nach einem Jahr Bilanz: „Digitale Belästigung ist psychische Gewalt mit spürbaren Folgen für die Betroffenen. Mit dem Gesetz schärfen wir das gesellschaftliche Bewusstsein, ziehen eine rote Linie gegenüber den Tätern und unterstützen Frauen dabei, sich effektiv gegen Übergriffe in ihre sexuelle Sphäre zu wehren.“
Mehr erfahren
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Neue Regeln für E-Mopeds bringen mehr Sicherheit auf Radwegen

Ab 1. Oktober gelten für E-Mopeds klare und einheitliche Regeln: Sie werden künftig als Kraftfahrzeuge eingestuft und dürfen nicht mehr auf Radwegen fahren. „Damit schaffen wir mehr Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer*innen und klare, nachvollziehbare Regeln auf unseren Straßen“, sagt SPÖ-Mobilitätsminister Peter Hanke. Für Essenszusteller*innen gibt es zusätzlich gezielte Unterstützung und Verkehrssicherheitstrainings.
Zum Termin
© BMWKMS/Fuhrer
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Babler startet ORF-Reform

Der ORF soll digitaler, regionaler, bürger*innennäher und schlanker werden. In einem breiten Beteiligungsprozess wurden mögliche Wege dorthin erarbeitet. Höhepunkt war das ORF-Zukunftsforum mit 200 Expert*innen in Wien. SPÖ-Chef, Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler betonte: „Wir reformieren den ORF nicht, um das Fernsehen von gestern zu retten. Wir reformieren ihn, um die demokratische Öffentlichkeit von morgen zu sichern.“
Zum Termin
© SPÖ/Visnjic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Ein Jahr „Dick-Pic“-Verbot: Klares Signal gegen digitale sexuelle Belästigung

Seit 1. September 2025 ist das unaufgeforderte Versenden von Genitalbildern strafbar.  SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer zieht nach einem Jahr Bilanz: „Digitale Belästigung ist psychische Gewalt mit spürbaren Folgen für die Betroffenen. Mit dem Gesetz schärfen wir das gesellschaftliche Bewusstsein, ziehen eine rote Linie gegenüber den Tätern und unterstützen Frauen dabei, sich effektiv gegen Übergriffe in ihre sexuelle Sphäre zu wehren.“
Zum Termin