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„Ordnen statt Spalten“: Nationalrat beschließt klare Regeln für Asyl

20.05.2026

Klare Regeln, eine faire Verteilung von Asylwerber*innen in der EU und schnellere Verfahren – das bringt die nationale Umsetzung des europäischen Asylpakts, die der Nationalrat beschlossen hat. Damit wird die größte Reform im europäischen Asylsystem seit 20 Jahren auch in Österreich umgesetzt. Für SPÖ-Sicherheitssprecher Maximilian Köllner gibt es nun ein System, „das Migration ordnet und Verantwortung fair verteilt“.

Klare Regeln, eine faire Verteilung von Asylwerber*innen in der EU und schnellere Verfahren – das bringt die nationale Umsetzung des europäischen Asylpakts, die der Nationalrat beschlossen hat. Damit wird die größte Reform im europäischen Asylsystem seit 20 Jahren auch in Österreich umgesetzt. Für SPÖ-Sicherheitssprecher Maximilian Köllner gibt es nun ein System, „das Migration ordnet und Verantwortung fair verteilt“.

Ab 12. Juni 2026 gelten mit dem Gemeinsamen Europäischen Asylsystem (GEAS) erstmals einheitliche Regeln und Pflichten für alle in der EU – und es gibt endlich ein Asylsystem, das funktioniert. Für Menschen mit Bleibeperspektive gilt Integration ab Tag 1. Dazu zählt auch ein schnellerer Zugang zum Arbeitsmarkt, denn schnellere Integration in den Arbeitsmarkt heißt auch schnellere Teilhabe an der Gesellschaft. Arbeiten ist bereits nach 3 Monaten möglich.

Was bringt die Umsetzung des Asylpakts?

  • Einheitliche Regeln in der gesamten EU
  • Schnellere Entscheidungen in allen Asylverfahren
  • Schnelle Verfahren an der Außengrenze für Menschen mit geringer Bleibewahrscheinlichkeit (max. 3 Monate)
  • Schnellere Verfahren für alle auch in den Mitgliedsstaaten (max. 6 Monate)
  • Faire Verteilung von Schutzsuchenden auf alle EU-Staaten – wer nicht aufnimmt, muss zahlen
  • Länder wie Österreich, die ihre Verpflichtung schon erfüllt haben, werden entlastet
  • Lückenschluss beim Kinderschutz: Mit der Obsorge ab dem ersten Tag schaffen wir für unbegleitete Minderjährige vom ersten Moment an Schutz, Sicherheit und klare Verantwortung.

„Ordnen statt spalten“ beim europäischen Asylsystem

SPÖ-Sicherheitssprecher Maximilian Köllner betont: „Europa braucht endlich ein System, das Migration ordnet, Verfahren beschleunigt und Verantwortung fair verteilt.“ Mit der größten Reform des europäischen Asylsystems seit rund 20 Jahren werde nun „ein großer Schritt nach vorn“ gemacht. „Andere Parteien wollen von Problemen leben – wir wollen Probleme lösen“, so Köllner Richtung FPÖ. Für SPÖ-Klubobmann Philip Kucher ist klar: „Wir sind für schnelle Verfahren an der Außengrenze statt Endlosverfahren in Österreich.“

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