Beste Stimmung, viel Kraft, Energie und Leidenschaft und starke inhaltliche Ansagen für ein besseres und gerechteres Österreich – all das hat es beim fulminanten Wahlkampfauftakt der SPÖ in Linz vor dem Ars Electronica Center gegeben. Vor mehr als 1.200 begeisterten Menschen hat SPÖ-Chef Andi Babler in seiner mitreißenden Rede betont, worum es geht: „Wir brechen auf und geben alles, um das Land zu verändern. Wenn wir gemeinsam kämpfen, gewinnen wir – und bringen Österreich vorwärts und machen das Leben der Menschen leistbar und leichter“, sagte Babler unter großem Applaus.
Beste Stimmung, viel Kraft, Energie und Leidenschaft und starke inhaltliche Ansagen für ein besseres und gerechteres Österreich – all das hat es beim fulminanten Wahlkampfauftakt der SPÖ in Linz vor dem Ars Electronica Center gegeben. Vor mehr als 1.200 begeisterten Menschen hat SPÖ-Chef Andi Babler in seiner mitreißenden Rede betont, worum es geht: „Wir brechen auf und geben alles, um das Land zu verändern. Wenn wir gemeinsam kämpfen, gewinnen wir – und bringen Österreich vorwärts und machen das Leben der Menschen leistbar und leichter“, sagte Babler unter großem Applaus.
Viel Applaus hat es auch für die Grußworte von Bundespräsident a.D. Heinz Fischer gegeben, der in seiner Video-Botschaft die Bedeutung der Sozialdemokratie für die Nationalratswahl klarmachte: „Die Grundwerte der Sozialdemokratie, nämlich Menschenrechte, soziale Gerechtigkeit, Friede und Demokratie sind ein unverrückbarer Kompass und unverzichtbar für eine demokratische und soziale Gesellschaft“, so Fischer, der außerdem betonte: „Ich weiß, dass die Sozialdemokratie die Lösungen hat. Und ich weiß, dass Andreas Babler ein Spitzenkandidat ist, der seine Ziele mit voller Kraft erreichen will und der die Menschenrechte hoch achtet. Wir werden es schaffen – und wir sollen und müssen es schaffen!“
Dietmar Prammer, Stadtrat und Bürgermeisterkandidat für Linz, begrüßte gemeinsam mit dem Linzer Spitzenkandidaten für die Nationalratswahl Roland Baumann die große Menschenmenge. Linz war keine zufällige Wahl für den Wahlkampfauftakt, steht doch die Stadt für Industrie und Arbeit – und das Ars Electronica Center für Innovation und Zukunft. Prammer betonte, dass „wir in den nächsten Wochen dafür kämpfen, gemeinsam die Lebenssituation der Menschen zu verbessern, das Leben leistbar zu machen, Kinder aus der Armut zu holen und die Gesundheitsversorgung wieder stark wie früher zu machen“.
Mit dabei beim SPÖ-Wahlkampfauftakt waren u.a.: die Wiener SPÖ-Spitzenkandidatin, Zweite Nationalratspräsidentin Doris Bures, die SPÖ-Kandidat*innen Reinhold Binder (PRO-GE), Michaela Schmidt (Nationalrätin und Ökonomin), FSG-Chef und Nationalrat Josef Muchitsch, Paul Stich (SJ-Chef), Mario Lindner (SoHo-Vorsitzender), SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim, SPÖ-Bundesgeschäftsführerin Sandra Breiteneder, BM a.D. Norbert Darabos und Michael Kögl (JG-Chef) sowie u.a. der Wiener Bürgermeister und SPÖ-Landesparteivorsitzende Michael Ludwig, SPÖ-Klubobmann Philip Kucher und stv. Klubvorsitzende Julia Herr, SPÖ-NÖ-Chef und Landesrat Sven Hergovich, SPÖ-EU-Delegationsleiter Andreas Schieder, SPÖ-Bunderatsfraktionschefin Korinna Schumann, die ehemaligen Minister*innen Maria Berger, Alois Stöger und Erwin Buchinger, AK-Präsidentin Renate Anderl und AK-OÖ-Chef Andreas Stangl.
Frauenvorsitzende und Spitzenkandidatin für Oberösterreich Eva-Maria Holzleitner und der Landesparteivorsitzende der SPÖ Oberösterreich Michael Lindner sprachen ihre Grußworte nach einer musikalischen Einlage von „Roman Gregory and the President Friends“. Lindner betonte: „In fünf Wochen geht es um alles. Es geht darum, Österreich wieder zum Positiven zu wenden und zu einem Land des Miteinanders zu machen.“
Auch Eva-Maria Holzleitner zeigte sich kämpferisch: „Wir alle kämpfen gemeinsam dafür, das Land wieder vom Pannenstreifen auf die Überholspur zu bringen und wir sind nicht zu stoppen!“ Sie betonte, dass die SPÖ die richtigen Vorschläge hat, um die immer hoch herrschenden vielen Ungerechtigkeiten abzuschaffen – dazu gehört die Einkommensschere zwischen Männern und Frauen. „Wir wissen, dass rechte, autoritäre Kräfte beim Demokratieabbau immer bei Frauenrechten beginnen“, warnte Holzleitner und forderte u.a., dass Schwangerschaftsabbrüche aus dem Strafgesetzbuch gestrichen werden.

© SPÖ/David Višnjić
SPÖ-Bundesparteivorsitzender und Spitzenkandidat Andreas Babler betonte in seiner programmatischen Rede, dass nur die SPÖ die richtigen Lösungen hat, um Österreich besser und gerechter zu machen. Babler machte deutlich: „Es gibt einen Dreikampf um den Bundeskanzler und dabei geht es um wenige tausend Stimmen, die zwischen den Parteien liegen. Wir werden in Österreich überraschen, gegen alle Umfragen und Kommentare!“ Die Nationalratswahl ist eine Richtungsentscheidung: „Es gibt drei Kanzlerkandidaten: Mit Nehammer geht es weiter wie bisher – ohne Empathie und respektlos gegenüber Frauen, Kindern und Arbeitnehmer*innen. Mit Kickl kommen düstere Zeiten – ein System, das Festungen plakatiert und Gefängnisse bedeutet. Kickl verhindern heißt, die Demokratie zu schützen. Und dann gibt es uns! Wir haben Respekt vor jedem Menschen, wir verbessern die Bedingungen und brechen auf für ein besseres Land“, sagte Babler.
Andi Babler erteilte den Forderungen anderer Parteien nach Pensionskürzungen, Verlängerung der Arbeitszeit, Konzernsteuern-Senkungen und Lohnzurückhaltung eine klare Absage. Er übte scharfe Kritik an der Regierung, die die Teuerung durchrauschen ließ und ein Budget-Desaster zu verantworten hat. Die SPÖ wird das Leben wieder leistbar machen, das Gesundheitssystem stärken, Kinderarmut abschaffen und die Pensionen sichern. Wir kämpfen solidarisch an der Seite der Gewerkschaften für gerechte Löhne. Arbeit muss so hochgeschätzt werden, dass sich die Menschen wieder etwas aufbauen können. Babler betonte: „Wir haben das Herz und die Leidenschaft, die Rechte der Arbeitnehmer*innen zu stärken.“ Dazu gehöre auch das Recht auf eine sichere Pension. „Wir kämpfen für gesetzlich gesicherte Pensionen. Wir wollen die Sicherheit haben, dass wir unsere Pension bekommen. Das ist ein Grundrecht.“
In Österreich sind 375.000 Kinder arm oder armutsgefährdet. Mit einer Kindergrundsicherung will Babler „Kinderarmut endlich abschaffen“. Während ÖVP und FPÖ Politik auf Kosten der ärmsten Kinder machen, „geben wir Sozialdemokrat*innen allen Kindern dieselben Chancen.“ Babler fordert einen Rechtsanspruch auf einen kostenlosen Kinderbetreuungsplatz und eine Schule ohne Druck für Kinder, Pädagog*innen und Eltern – eine Schule, wo man gerne hingeht und Kinder Spaß haben am Lernen, Erforschen und Entdecken.
Die Regierungen der letzten Jahre haben Mangelverwaltung betrieben, die Gesundheitsversorgung ist schlechter geworden. Die SPÖ wird das Gesundheitssystem wieder aufbauen. Für Babler steht fest: „Wir sind keine Bittsteller*innen, wenn wir krank sind. Wir zahlen Beiträge, es ist unser Recht, dass wir eine gute Gesundheitsversorgung haben.“ Die SPÖ will u.a. die Medizinstudienplätze verdoppeln und eine Termingarantie beim Facharzt innerhalb von 14 Tagen umsetzen. Es muss die e-Card zählen und nicht die Kreditkarte. Und auch die Situation im Bereich der Pflege muss verbessert werden. Es braucht eine Personaloffensive: Babler fordert, dass die Pflegeausbildung bezahlt wird. Außerdem müssen die Arbeitsbedingungen in der Pflege verbessert werden – unter anderem durch kürzere Arbeitszeiten.
Klar ist: Nur eine starke SPÖ kann die Lebensbedingungen der Menschen verbessern und Österreich nach vorne bringen, sagte Babler und ergänzte unter großem Applaus: „Wenn wir gemeinsam kämpfen, gewinnen wir. Wir wollen gewinnen, um dieses Land zu verändern.“
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