Österreich steht vor Zeiten großer internationaler Unsicherheit – vor allem durch den von Trump und Netanjahu ausgelösten Iran-Krieg und dessen Folgen für die Energie- und Weltwirtschaft. SPÖ-Wirtschaftssprecher Christoph Matznetter begrüßt, dass es die Bundesregierung unter diesen schwierigen Umständen geschafft hat, eine verantwortungsvolle Grundsatzeinigung zum Doppelbudget 2027/28 vorzulegen.
Österreich zählt im europäischen Vergleich zu jenen Ländern mit vergleichsweise hohen Abgaben auf Arbeit, während Kapital vergleichsweise niedrig besteuert wird – das trifft vor allem personalintensive Betriebe und schwächt ihre Position im internationalen Wettbewerb. Die Senkung der Lohnnebenkosten ist daher keine abstrakte Maßnahme, sondern stärkt die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit unserer Betriebe und damit auch die Beschäftigung.
„Gleichzeitig ist entscheidend, dass die Gegenfinanzierung auf breite und wirtschaftlich leistungsfähige Schultern verteilt wird und die gesellschaftlichen Leistungen erhalten bleiben“, so Matznetter zum Doppelbudget 2027/28.
Der Budgetplan sieht zudem vor, dass gezielt in die Ausbildung und Qualifizierung von Arbeitnehmer*innen investiert werden soll. „Unser größter Standortvorteil sind unsere top ausgebildeten Arbeitnehmer*innen. Wer in Ausbildung und Qualifizierung investiert, stärkt unsere Wirtschaft“, begrüßt Matznetter das Vorhaben der Regierung.