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Equal Pay Day: Lohntransparenzrichtlinie zentraler Hebel für mehr Lohngerechtigkeit

02.11.2025

Der Equal Pay Day fällt in Österreich heuer auf den 2. November. Das heißt, Frauen arbeiten immer noch 60 Tage gratis. Damit liegt Österreich deutlich über dem EU-Durchschnitt. Um das zu ändern, arbeitet die Regierung mit Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner mit Hochdruck daran, die EU-Lohntransparenzrichtlinie – die von SPÖ-EU-Abgeordneter Evelyn Regner mitverhandelt wurde – umzusetzen. „Aktive Gleichstellungspolitik wirkt, wenn man sie entschlossen anpackt und gute Rahmenbedingungen setzt“, so Holzleitner. Regner betont: „Niemand darf sich hinter intransparenten Strukturen verstecken, während Frauen für gleiche und gleichwertige Arbeit weniger verdienen.“

Der Equal Pay Day fällt in Österreich heuer auf den 2. November. Das heißt, Frauen arbeiten immer noch 60 Tage gratis. Damit liegt Österreich deutlich über dem EU-Durchschnitt. Um das zu ändern, arbeitet die Regierung mit Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner mit Hochdruck daran, die EU-Lohntransparenzrichtlinie – die von SPÖ-EU-Abgeordneter Evelyn Regner mitverhandelt wurde – umzusetzen. „Aktive Gleichstellungspolitik wirkt, wenn man sie entschlossen anpackt und gute Rahmenbedingungen setzt“, so Holzleitner. Regner betont: „Niemand darf sich hinter intransparenten Strukturen verstecken, während Frauen für gleiche und gleichwertige Arbeit weniger verdienen.“

„Wir wollen von den Besten lernen und Island zeigt, wie es geht“, sagt Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner anlässlich des Equal Pay Days am 2. November. Denn während Frauen in Österreich im Schnitt 18,3 Prozent weniger pro Stunde verdienen als Männer und damit 60 Tage im Jahr gratis arbeiten, liegt der Unterschied in Island mittlerweile nur noch bei rund 9 Prozent. Im weltweiten Global Gender Gap Report belegt Island seit 16 Jahren unangefochten Platz 1, Österreich liegt derzeit auf Rang 56.

„Drei Schritte bringen Island seit 16 Jahren konstant auf Platz eins: Unternehmen müssen nachweisen, dass sie fair bezahlen. Eltern teilen sich die Karenzzeit gleichberechtigt. Es gilt eine verpflichtende Quote in Aufsichtsräten und Vorständen. Für Österreich wollen wir diesen Weg ebenfalls konsequent gehen, um endlich frauenpolitisch zu den Besten aufzuschließen“, so Holzleitner, die betont, dass die Regierung mit Hochdruck daran arbeitet, die EU-Lohntransparenzrichtlinie umzusetzen. „Aktive Gleichstellungspolitik wirkt, wenn man sie entschlossen anpackt und gute Rahmenbedingungen setzt“, ist Holzleitner überzeugt.

Meilensteine: Richtlinien zu Lohntransparenz und Frauen in Führungspositionen

„Auf europäischer Ebene haben wir bereits gleichstellungspolitische Meilensteine wie die Richtlinien zu Lohntransparenz und Frauen in Führungspositionen durchgesetzt. Österreich kann hier mit gutem Beispiel vorangehen. Lohntransparenz ist der Schlüssel, um Ungleichheiten endlich sichtbar zu machen. Nur wenn Gehälter offengelegt werden, kann Diskriminierung aufgrund des Geschlechts erkannt und beendet werden“, betont unsere EU-Abgeordnete Evelyn Regner, die die EU-Lohntransparenzrichtlinie mitverhandelt hat.

Unsere Bundesfrauengeschäftsführerin Ruth Manninger ist überzeugt, dass die Lohntransparenzrichtlinie für mehr Gerechtigkeit sorgt: „Viele Frauen wissen gar nicht, ob sie weniger verdienen als ihre männlichen Kollegen und fürchten negative Konsequenzen im Job, wenn sie nachfragen. Wir brauchen einen kulturellen Wandel, wie viele skandinavische Länder es uns vormachen. Mehr Transparenz wird für Klarheit und Gerechtigkeit sorgen.“

Halbe-Halbe in allen Lebensbereichen als Ziel

Auch unsere Frauensprecherin im Nationalrat Sabine Schatz sieht in der  Lohntransparenzrichtlinie einen zentralen Hebel für mehr Lohngerechtigkeit: Informationen über Durchschnittsgehälter, Zulagen und Boni werden dadurch allen zugänglich gemacht und faire Bezahlung wird für alle möglich. „Gleichzeitig muss auch die Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit gerecht erfolgen. Die SPÖ Frauen setzen sich für Halbe-Halbe ein – gleiche Karenzzeiten, gleicher Lohn für gleiche Arbeit und eine gerechte Verteilung der Care-Arbeit – sowie für den Rechtsanspruch auf einen kostenlosen, ganztägigen Kinderbildungsplatz ab dem 1. Lebensjahr“, so Schatz.

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