Aktuelles
Bund
Aus dem Parlamentsklub
© Fotolia/Igor Stevanovic,

Gesetz zu Mietpreisdeckel nächster PR-Gag der Regierung!

12.12.2023

Der neue Gesetzesentwurf der türkis-grünen Regierung zum Mietpreisdeckel zeigt: Für die Mieterinnen und Mieter gibt es so gut wie keine Verbesserungen. Für Neubau- und Geschäftsmieten gibt es keine Regelung, für Richtwertmieten keine Verbesserungen. Für SPÖ-Klubobmann Philip Kucher ist das „der nächste PR-Gag“ der Regierung.

Der neue Gesetzesentwurf der türkis-grünen Regierung zum Mietpreisdeckel zeigt: Für die Mieterinnen und Mieter gibt es so gut wie keine Verbesserungen. Für Neubau- und Geschäftsmieten gibt es keine Regelung, für Richtwertmieten keine Verbesserungen. Für SPÖ-Klubobmann Philip Kucher ist das „der nächste PR-Gag“ der Regierung.

Türkis-Grün hat einen neuen Gesetzesentwurf zum Mietpreisdeckel vorgelegt. Für SPÖ-Klubobmann Kucher ist dieser „Schmähdeckel“ nur ein weiterer Regierungs-PR-Gag. „Was mich wirklich ärgert, ist, dass hunderttausende Leute seit Monaten von der Regierung für blöd verkauft werden“, so Kucher.

Keine Deckelung der Neubaumieten

Entgegen der Versprechungen von Türkis-Grün und des Bundeskanzlers sieht auch dieser neue Entwurf keine Deckelung der Neubaumieten vor. Diese sollen somit auch in Zukunft unendlich oft und deutlich erhöht werden. „Die Regierung pfeift auf

eine Million Mieter*innen“, so Kucher und SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher. Nehammer und Wöginger haben immer wieder Lösungen auch für Neubaumieten in Aussicht gestellt. „Nichts ist passiert und die Grünen machen bei dieser unwürdigen PR-Show mit.“ Die Deckelung der Mietzinserhöhungen bei 2,5 Prozent, von der von Regierungsseite die Rede ist, kommt im gesamten Gesetzestext nirgendwo vor.

Keine Änderung bei den Richtwertmieten

„Für Richtwertmieten ändert sich gegenüber dem bisherigen Regierungsentwurf gar nichts“, so Kucher. Richtwertmieten wären 2024 ohnedies nicht erhöht worden – bereits nach bisheriger Gesetzeslage nicht.

Dazu kommt, dass die Erhöhung der Kategoriemieten dem neuen Regierungsantrag gemäß lediglich verschoben, keinesfalls ausgesetzt werden soll.

Mittelfristig kommt es durch den Regierungsplan zu Verschlechterungen für alle Mieter*innen in gesetzlich regulierten Mieten. Diese sollen nämlich in Zukunft jährlich um die Inflation erhöht werden, statt bisher nur alle zwei Jahre. Das kritisiert auch die Mietervereinigung, die langfristig eine systematische Verschlechterung für viele Mieter*innen sieht: Es wurde keine Lösung für ungeregelte Mietverhältnisse getroffen und Kategoriemieter, Richtwertmieter und Genossenschaftsmieter werden durch die jährliche Erhöhung systematisch schlechter gestellt als bisher.

Auf die Geschäftsraummieten hat Türkis-Grün gleich ganz vergessen. Ein Fehler aus Sicht der SPÖ, denn hohe Geschäftsmieten schlagen sich auf die Preise nieder und steigern die Inflation.

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

© Parlamentsdirektion/PHOTO SIMONIS
News
Bund
Aus dem Parlamentsklub

SPÖ macht Spielzeug-Kauf auf EU-Ebene sicherer

Nicht selten enthalten billige Spielzeuge, die auf Temu und anderen Online-Plattformen gekauft werden, giftige Materialien, die schädlich für Kinder sind. Aus diesem Grund hat die Sozialdemokratische Fraktion im EU-Parlament durchgesetzt, dass es strengere Richtlinien gibt. SPÖ-EU-Abgeordnete Elisabeth Grossmann betont: „Wir stellen sicher, dass Eltern darauf vertrauen können, dass das, was unter dem Christbaum liegt, wirklich sicher für ihre Liebsten ist.“
Mehr erfahren
© Andy Wenzel
News
Bund
Aus dem Parlamentsklub

Kurt-Rothschild-Hauptpreis 2025 für Annina Kaltenbrunner

Unter dem Motto „Für eine gerechte und inklusive Wirtschaftsordnung“ verliehen der SPÖ-Parlamentsklub und das Karl-Renner-Institut im Parlament zum zehnten Mal den Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik. Den Hauptpreis erhielt Annina Kaltenbrunner, Professorin für Globale Wirtschaft an der Leeds University Business School, für ihre Arbeiten zu „International Financial Subordination“. Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Dritten Nationalratspräsidentin und Präsidentin des Karl-Renner-Instituts, Doris Bures, und dem stellvertretenden SPÖ-Klubvorsitzenden Jan Krainer. Die Laudatio hielt Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung.
Mehr erfahren
© Parlamentsdirektion/Johannes Zinner
News
Bund
Aus dem Parlamentsklub

70 Jahre Staatsvertrag – Bures: „Meisterleistung der damaligen politischen Führung“

Am 15. Mai 2025 jährt sich die Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrags zum 70. Mal. Anlässlich dieses Jubiläums hat die Dritte Nationalratspräsidentin Doris Bures bei einem Festakt im Parlament von einer „Meisterleistung der damaligen politischen Führung“ gesprochen. Für SPÖ-Chef, Vizekanzler Andreas Babler war der Staatsvertrag „der Anfang für ein politisches Programm, das den Begriff der Freiheit umfassend verstand und Sicherheit und Wohlstand gebracht hat“.
Mehr erfahren
© Parlamentsdirektion/PHOTO SIMONIS
News
Bund
Aus dem Parlamentsklub

SPÖ macht Spielzeug-Kauf auf EU-Ebene sicherer

Nicht selten enthalten billige Spielzeuge, die auf Temu und anderen Online-Plattformen gekauft werden, giftige Materialien, die schädlich für Kinder sind. Aus diesem Grund hat die Sozialdemokratische Fraktion im EU-Parlament durchgesetzt, dass es strengere Richtlinien gibt. SPÖ-EU-Abgeordnete Elisabeth Grossmann betont: „Wir stellen sicher, dass Eltern darauf vertrauen können, dass das, was unter dem Christbaum liegt, wirklich sicher für ihre Liebsten ist.“
Zum Termin
© Andy Wenzel
News
Bund
Aus dem Parlamentsklub

Kurt-Rothschild-Hauptpreis 2025 für Annina Kaltenbrunner

Unter dem Motto „Für eine gerechte und inklusive Wirtschaftsordnung“ verliehen der SPÖ-Parlamentsklub und das Karl-Renner-Institut im Parlament zum zehnten Mal den Kurt-Rothschild-Preis für Wirtschaftspublizistik. Den Hauptpreis erhielt Annina Kaltenbrunner, Professorin für Globale Wirtschaft an der Leeds University Business School, für ihre Arbeiten zu „International Financial Subordination“. Eröffnet wurde die Veranstaltung von der Dritten Nationalratspräsidentin und Präsidentin des Karl-Renner-Instituts, Doris Bures, und dem stellvertretenden SPÖ-Klubvorsitzenden Jan Krainer. Die Laudatio hielt Eva-Maria Holzleitner, Bundesministerin für Frauen, Wissenschaft und Forschung.
Zum Termin
© Parlamentsdirektion/Johannes Zinner
News
Bund
Aus dem Parlamentsklub

70 Jahre Staatsvertrag – Bures: „Meisterleistung der damaligen politischen Führung“

Am 15. Mai 2025 jährt sich die Unterzeichnung des österreichischen Staatsvertrags zum 70. Mal. Anlässlich dieses Jubiläums hat die Dritte Nationalratspräsidentin Doris Bures bei einem Festakt im Parlament von einer „Meisterleistung der damaligen politischen Führung“ gesprochen. Für SPÖ-Chef, Vizekanzler Andreas Babler war der Staatsvertrag „der Anfang für ein politisches Programm, das den Begriff der Freiheit umfassend verstand und Sicherheit und Wohlstand gebracht hat“.
Zum Termin