Die SPÖ in der Regierung stärkt die öffentliche Gesundheitsversorgung und baut Vorsorgeangebote aus. Der Ministerrat hat dazu eine weitere konkrete Maßnahme beschlossen: Apotheken können künftig Impfungen vornehmen. Ziel ist es, durch den Abbau organisatorischer Hürden die Durchimpfungsrate zu erhöhen und den Zugang zu wichtigen Schutzimpfungen einfacher zu machen. Impfungen bei Ärzt*innen bleiben selbstverständlich weiterhin möglich.
„Die SPÖ hat sich lange dafür eingesetzt, Impfungen auch in Apotheken zu ermöglichen. Denn je einfacher der Zugang, desto mehr Menschen können wir mit Impfangeboten erreichen. Das ist ein Gewinn für die Patient*innen und entlastet gleichzeitig die Ärztinnen und Ärzte“, sagt SPÖ-Gesundheitssprecher Rudolf Silvan. „Das ist verantwortungsvolle Gesundheitspolitik: Gesundheitsvorsorge muss für alle Menschen in Österreich möglichst einfach und ohne Hürden zugänglich sein“, begrüßt auch SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim den Beschluss zu Impfen in Apotheken.
Das Parlament soll noch heuer die gesetzliche Grundlage für das Impfen in Apotheken schaffen. Geplant ist ein Start im Frühjahr 2027 mit Impfungen gegen FSME, Hepatitis B sowie Diphtherie, Tetanus, Keuchhusten und Polio. Das Angebot soll künftig weiterwachsen und auch Impfungen aus den öffentlichen Impfprogrammen – wie die Grippeimpfung – umfassen.
An erster Stelle beim Impfen in der Apotheke steht die Sicherheit der Menschen. Impfen dürfen ausschließlich Apotheker*innen mit abgeschlossener Ausbildung und Prüfung. Dazu kommen klare Hygienevorschriften, Dokumentationspflichten und die Eintragung in den e-Impfpass. „Unser Ziel ist klar: Impfen soll für alle Menschen in Österreich einfacher werden“, betont Silvan.