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Kreisky-Preis für das Politische Buch 2025 an Historiker Oliver Jens Schmitt verliehen

03.07.2026

Der Historiker Oliver Jens Schmitt ist mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch 2025 ausgezeichnet worden. Er erhielt den Hauptpreis für sein Werk „Moskaus westliche Rivalen. Eine europäische Geschichte vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer“. Die Preisverleihung im Bruno-Kreisky-Forum fand unter Anwesenheit zahlreicher Vertreter*innen aus Politik, Kultur und Wirtschaft statt. Finanzminister Markus Marterbauer und Jury-Vorsitzender Hannes Swoboda hielten die Laudationen.

Der Historiker Oliver Jens Schmitt ist mit dem Bruno-Kreisky-Preis für das Politische Buch 2025 ausgezeichnet worden. Er erhielt den Hauptpreis für sein Werk „Moskaus westliche Rivalen. Eine europäische Geschichte vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer“. Die Preisverleihung im Bruno-Kreisky-Forum fand unter Anwesenheit zahlreicher Vertreter*innen aus Politik, Kultur und Wirtschaft statt. Finanzminister Markus Marterbauer und Jury-Vorsitzender Hannes Swoboda hielten die Laudationen.

Der Preisträger für das Politische Buch 2025 ist der an der Uni Wien lehrende Professor für Geschichte Südosteuropas Oliver Jens Schmitt. Er bekommt die Auszeichnung für sein Buch „Moskaus westliche Rivalen. Eine europäische Geschichte vom Nordkap bis zum Schwarzen Meer“ (Klett-Cotta, 2025). Oliver Jens Schmitt sagte bei der Preisverleihung: „Geschichte ist wieder wichtig geworden, und zwar als politische Ressource.“

Finanzminister Markus Marterbauer bekannte in seiner Laudatio: „‚Die letzten Tage‘ ist ein grandioses Werk, das niemanden loslässt, der sich darauf einlässt.“ Der Jury-Vorsitzende und ehemalige SPÖ-EU-Abgeordnete Hannes Swoboda betonte, dass es wichtig sei, aus der Geschichte zu lernen: „Man kann und man sollte aus der Geschichte lernen. Man muss nur die richtigen Bücher lesen. Ein solches wollen wir mit dem Bruno-Kreisky-Preis auszeichnen.” Die Dritte Nationalratspräsidentin und Präsidentin des Karl-Renner-Instituts Doris Bures betonte in ihren Eröffnungsworten, Oliver Jens Schmitt leiste mit seinem Werk „einen wichtigen und erhellenden Beitrag in düsteren Zeiten der politischen und ethischen Verunsicherung“.

Anerkennungspreis an Martin Prinz‘ „Die letzten Tage“

Der Anerkennungspreis geht an Martin Prinz für „Die letzten Tage“. Der niederösterreichische Autor hat einen Tatsachenroman über die letzten Tage des Nazi -Regimes in der niederösterreichischen Gemeinde Schwarzau im Gebirge geschrieben. Dort hat der NS-Kreisleiter von Neunkirchen, Johannes Braun, auf der Flucht vor der vorrückenden sowjetischen Armee sein persönliches Mordregime errichtet.

Preis für besondere verlegerische Leistungen an Jung und Jung

Martin Prinz‘ Verlag Jung und Jung wurde mit dem Preis für besondere verlegerische Leistungen ausgezeichnet. Der Verlag widmet sich der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur – mit einem Schwerpunkt auf österreichische und junge Autor*innen.

Der traditionsreiche Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch wird vom Karl-Renner-Institut in Zusammenarbeit mit dem SPÖ-Parlamentsklub und der SPÖ-Bildung verliehen.

1.7.2026 | Preisverleihung – Bruno-Kreisky-Preis für das politische Buch 2025

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