Die „Made in Europe“-Deklaration ist Teil der konsequenten Umsetzung der Industriestrategie. Ziel ist es, die heimische und europäische Produktion zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und Abhängigkeiten etwa von China zu reduzieren. Dabei soll vor allem das „qualitative Bestbieterprinzip“ verankert werden, welches neben dem Preis auch Faktoren wie Qualität, Innovation und langfristige Wirtschaftlichkeit berücksichtigt. Denn aktuell ist bei 70 Prozent der öffentlichen Vergaben der Preis das entscheidende Kriterium.
Ja. Bei einem Medientermin erinnerte SPÖ-Infrastrukturminister Peter Hanke an das Eigentum der Republik Österreich an den Bundesbahnen (ÖBB) und der Asfinag als Hebel für strategische Investitionen. Hanke verwies dabei auf laufende und zukünftige Milliardeninvestitionen – das gezielte Einsetzen der Gelder und die Forcierung von „Europe First“ seien weitere wesentliche Schritte zur Umsetzung der Industriestrategie, so Hanke. „Unsere öffentlichen Infrastrukturinvestitionen sind nicht nur ein Motor für moderne Mobilität und Versorgungssicherheit, sondern auch ein wichtiger Auftraggeber für die heimische Wirtschaft. Mit ‚Made in Europe‘ wollen wir diese Investitionen noch stärker nutzen, um europäische Wertschöpfung, Innovation und Arbeitsplätze langfristig zu sichern sowie Unabhängigkeit und Resilienz der Wirtschaft zu stärken“, erklärte der Infrastrukturminister.
Die Bundesregierung verfolgt vier zentrale Handlungsfelder: