Aktuelles
Bund
SPÖ in der Regierung
© BKA/Florian Schroetter

Hanke zu „Made in Europe“: Arbeitsplätze sichern, Wirtschaft stärken

14.10.2026

Die Regierung hat gemeinsam mit führenden staatsnahen Unternehmen die „Made in Europe“-Deklaration unterzeichnet und damit den nächsten Schritt zur Umsetzung der Industriestrategie gesetzt. „Made in Europe“ ist ein Bekenntnis, dass von öffentlichen Vergaben – etwa für Bahn, Straßen oder den Energiesektor – verstärkt europäische bzw. heimische Unternehmen profitieren. Damit werden langfristig Arbeitsplätze gesichert sowie die Unabhängigkeit und Resilienz der Wirtschaft gestärkt, wie SPÖ-Infrastrukturminister Peter Hanke betont.

Die Regierung hat gemeinsam mit führenden staatsnahen Unternehmen die „Made in Europe“-Deklaration unterzeichnet und damit den nächsten Schritt zur Umsetzung der Industriestrategie gesetzt. „Made in Europe“ ist ein Bekenntnis, dass von öffentlichen Vergaben – etwa für Bahn, Straßen oder den Energiesektor – verstärkt europäische bzw. heimische Unternehmen profitieren. Damit werden langfristig Arbeitsplätze gesichert sowie die Unabhängigkeit und Resilienz der Wirtschaft gestärkt, wie SPÖ-Infrastrukturminister Peter Hanke betont.

Die „Made in Europe“-Deklaration ist Teil der konsequenten Umsetzung der Industriestrategie. Ziel ist es, die heimische und europäische Produktion zu stärken, Arbeitsplätze zu sichern und Abhängigkeiten etwa von China zu reduzieren. Dabei soll vor allem das „qualitative Bestbieterprinzip“ verankert werden, welches neben dem Preis auch Faktoren wie Qualität, Innovation und langfristige Wirtschaftlichkeit berücksichtigt. Denn aktuell ist bei 70 Prozent der öffentlichen Vergaben der Preis das entscheidende Kriterium.

Spielen die ÖBB und Asfinag eine relevante Rolle bei öffentlichen Vergaben?

Ja. Bei einem Medientermin erinnerte SPÖ-Infrastrukturminister Peter Hanke an das Eigentum der Republik Österreich an den Bundesbahnen (ÖBB) und der Asfinag als Hebel für strategische Investitionen. Hanke verwies dabei auf laufende und zukünftige Milliardeninvestitionen – das gezielte Einsetzen der Gelder und die Forcierung von „Europe First“ seien weitere wesentliche Schritte zur Umsetzung der Industriestrategie, so Hanke. „Unsere öffentlichen Infrastrukturinvestitionen sind nicht nur ein Motor für moderne Mobilität und Versorgungssicherheit, sondern auch ein wichtiger Auftraggeber für die heimische Wirtschaft. Mit ‚Made in Europe‘ wollen wir diese Investitionen noch stärker nutzen, um europäische Wertschöpfung, Innovation und Arbeitsplätze langfristig zu sichern sowie Unabhängigkeit und Resilienz der Wirtschaft zu stärken“, erklärte der Infrastrukturminister.

Welche Maßnahmen setzt die Regierung für mehr europäische Wertschöpfung?

Die Bundesregierung verfolgt vier zentrale Handlungsfelder:

  1. Öffentliche Beschaffung strategisch ausrichten:
    Made in Europe soll als Leitprinzip bei öffentlichen Auftraggebern und staatsnahen Unternehmen im Rahmen der jeweiligen sektorspezifischen Vergaberegime gestärkt werden. Ein Aktionsplan für strategische öffentliche Beschaffung soll dazu beitragen.
  2. Förderpolitik als Standortinstrument nutzen:
    Öffentliche Fördermittel sollen verstärkt Forschungs- und Produktionskapazitäten in Österreich und Europa unterstützen. Erste Schritte wurden mit dem europäischen Bonus bei der Photovoltaikförderung und Förderungen für Pilotanlagen in Schlüsseltechnologien gesetzt.
  3. Vergaberecht weiterentwickeln:
    Bei öffentlichen Aufträgen sollen Qualität, Lebenszykluskosten und ökonomische Nachhaltigkeit stärker berücksichtigt werden. Angestrebt wird auch eine Begründungspflicht für nichteuropäische Beschaffungen.
  4. Europas Marktmacht nutzen: 
    Klare Regeln gegen Dumping und unfaire Subventionen, wirksame Investitionskontrolle und ein Vergaberahmen, der europäische Wertschöpfung stärkt, sollen faire Wettbewerbsbedingungen sicherstellen.

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

© BKA/Regina Aigner
News
Bund
SPÖ in der Regierung

StVG-Novelle: Straftäter werden abgeschoben, Justiz entlastet

Die Novelle des Strafvollzugsgesetzes wurde im Nationalrat beschlossen. Zentral an der Reform: Ausländische Straftäter können deutlich einfacher außer Landes gebracht werden. „Ausländische Strafgefangene ohne Aufenthaltsrecht müssen das Land verlassen. Mit dieser Reform gehen wir einen entscheidenden Schritt, um den Druck auf das System nachhaltig zu senken“, betont SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer. „Die Abschiebung ausländischer Straftäter und ‚Haft in der Heimat‘ bringen eine notwendige Entlastung der Justizanstalten“, begrüßt auch SPÖ-Justizsprecherin Selma Yildirim das Gesetzespaket, das am 1. November in Kraft treten soll.   
Mehr erfahren
© SPÖ/Mumic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

SPÖ wirkt: Neue Spritpreisbremse macht Tankfüllung um 6 Euro billiger

Nachdem die SPÖ vehement auf Maßnahmen für niedrigere Spritpreise gedrängt hat, hat sich die Regierung auf eine neue, verschärfte Spritpreisbremse geeinigt. Diese wurde nun in einer Sondersitzung des Nationalrats beschlossen. Gewinnmargen der Ölkonzerne werden begrenzt, die Mineralölsteuer wird gesenkt. Eine Tankfüllung wird für Pendler*innen und Familien so um rund 6 Euro günstiger. Für Vizekanzler und SPÖ-Chef Andreas Babler ist das der nächste wichtige Schritt im Kampf gegen die Teuerung: „Wir lassen nicht zu, dass die hohen Treibstoffpreise durch die Wirtschaft und die Haushalte rauschen“, so Babler. „Schlechte Zeiten für die Menschen dürfen nicht die besten Zeiten für die Ölkonzerne sein“, zeigt sich auch SPÖ-Energiesprecher Alois Schroll erfreut über die neue Spritpreisbremse.
Mehr erfahren
© David Habermann/BMASGPK
News
Bund
SPÖ in der Regierung

StoP: Gemeinsam gegen Partnergewalt

SPÖ-Sozialministerin Korinna Schumann und SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner sichern die Weiterführung des erfolgreichen Gewaltpräventionsprojekts „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ bis 2028. Mit insgesamt drei Millionen Euro wird das Projekt österreichweit weitergeführt und damit ein wichtiger Beitrag zu nachhaltiger Gewaltprävention und mehr Zivilcourage geleistet.
Mehr erfahren
© BKA/Regina Aigner
News
Bund
SPÖ in der Regierung

StVG-Novelle: Straftäter werden abgeschoben, Justiz entlastet

Die Novelle des Strafvollzugsgesetzes wurde im Nationalrat beschlossen. Zentral an der Reform: Ausländische Straftäter können deutlich einfacher außer Landes gebracht werden. „Ausländische Strafgefangene ohne Aufenthaltsrecht müssen das Land verlassen. Mit dieser Reform gehen wir einen entscheidenden Schritt, um den Druck auf das System nachhaltig zu senken“, betont SPÖ-Justizministerin Anna Sporrer. „Die Abschiebung ausländischer Straftäter und ‚Haft in der Heimat‘ bringen eine notwendige Entlastung der Justizanstalten“, begrüßt auch SPÖ-Justizsprecherin Selma Yildirim das Gesetzespaket, das am 1. November in Kraft treten soll.   
Zum Termin
© SPÖ/Mumic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

SPÖ wirkt: Neue Spritpreisbremse macht Tankfüllung um 6 Euro billiger

Nachdem die SPÖ vehement auf Maßnahmen für niedrigere Spritpreise gedrängt hat, hat sich die Regierung auf eine neue, verschärfte Spritpreisbremse geeinigt. Diese wurde nun in einer Sondersitzung des Nationalrats beschlossen. Gewinnmargen der Ölkonzerne werden begrenzt, die Mineralölsteuer wird gesenkt. Eine Tankfüllung wird für Pendler*innen und Familien so um rund 6 Euro günstiger. Für Vizekanzler und SPÖ-Chef Andreas Babler ist das der nächste wichtige Schritt im Kampf gegen die Teuerung: „Wir lassen nicht zu, dass die hohen Treibstoffpreise durch die Wirtschaft und die Haushalte rauschen“, so Babler. „Schlechte Zeiten für die Menschen dürfen nicht die besten Zeiten für die Ölkonzerne sein“, zeigt sich auch SPÖ-Energiesprecher Alois Schroll erfreut über die neue Spritpreisbremse.
Zum Termin
© David Habermann/BMASGPK
News
Bund
SPÖ in der Regierung

StoP: Gemeinsam gegen Partnergewalt

SPÖ-Sozialministerin Korinna Schumann und SPÖ-Frauenministerin Eva-Maria Holzleitner sichern die Weiterführung des erfolgreichen Gewaltpräventionsprojekts „StoP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ bis 2028. Mit insgesamt drei Millionen Euro wird das Projekt österreichweit weitergeführt und damit ein wichtiger Beitrag zu nachhaltiger Gewaltprävention und mehr Zivilcourage geleistet.
Zum Termin