Aktuelles
Bund
SPÖ in der Regierung
© BKA/Regina Aigner

Neue Deutschförderung bringt bessere Unterstützung für Kinder

05.11.2025

Die Bundesregierung hat im Ministerrat die Weiterentwicklung der Deutschförderklassen beschlossen und damit langjährige Forderungen der SPÖ umgesetzt. In Zukunft können Schulen selbst entscheiden, wie sie die Deutschförderung für die Kinder an ihrem Standort gestalten. Durch integrative Konzepte sollen außerordentliche Schüler*innen gemeinsam mit ordentlichen Schüler*innen unterrichtet werden. „Es geht um Kinder und ihre Chancen im Leben und in der Gesellschaft. Jedes Kind soll daher die Unterstützung bekommen, die es braucht, um in der Schule erfolgreich zu sein“, betont Staatssekretärin Michaela Schmidt.

Die Bundesregierung hat im Ministerrat die Weiterentwicklung der Deutschförderklassen beschlossen und damit langjährige Forderungen der SPÖ umgesetzt. In Zukunft können Schulen selbst entscheiden, wie sie die Deutschförderung für die Kinder an ihrem Standort gestalten. Durch integrative Konzepte sollen außerordentliche Schüler*innen gemeinsam mit ordentlichen Schüler*innen unterrichtet werden. „Es geht um Kinder und ihre Chancen im Leben und in der Gesellschaft. Jedes Kind soll daher die Unterstützung bekommen, die es braucht, um in der Schule erfolgreich zu sein“, betont Staatssekretärin Michaela Schmidt.

Schulen bekommen bei der Sprachförderung von außerordentlichen Schüler*innen ab dem kommenden Schuljahr mehr Wahlmöglichkeiten. Neben dem bestehenden Modell können Schulen künftig alternative und autonome Förderkonzepte für ihren Standort vorlegen. Die Sprachtestung MIKA-D soll weiterentwickelt werden, um den bürokratischen Aufwand für Schulen zu verringern und mehr Zeit für das Deutschlernen zu lassen.

Zudem soll der Aufstieg von außerordentlichen Schüler*innen erleichtert werden. Dazu wird eine Aufstiegsklausel für das MIKA-D Ergebnis „mangelhaft“ eingeführt, um den Übertritt von der 4. in die 5. Schulstufe zu ermöglichen. „Dadurch verhindert man Laufbahnverluste, Demotivation der Kinder und das Problem, dass zu alte Kinder in der Klasse sitzen“, betont dazu Staatssekretärin Michaela Schmidt.

Die Neuerungen sollen laufend wissenschaftlich begleitet und evaluiert werden.

Langjährige Forderungen der SPÖ umgesetzt

Unser Bildungssprecher Heinrich Himmer begrüßt die neuen Regelungen für die Deutschförderung: „Bisher haben Schulen das starre und in vielen Fällen wenig sinnvolle Konzept der Deutschförderklassen und -kurse von oben aufgedrückt bekommen. In Zukunft können sie selbst entscheiden, wie die Deutschförderung für die Kinder an ihrem Standort am besten funktioniert. Das öffnet die Tür für integrative Modelle, in denen außerordentliche Schüler*innen verstärkt gemeinsam mit ordentlichen Schüler*innen unterrichtet werden. Damit wollen wir sicherstellen, dass alle unsere Kinder die beste Bildung bekommen.“

Mit der Weiterentwicklung werden langjährige Forderungen von uns umgesetzt: „Die Wissenschaft sagt uns ganz klar, dass der Zweitspracherwerb am besten funktioniert, wenn viel Kontakt mit Erstsprachlern besteht. Zudem zeigen alle Untersuchungen, dass das Wiederholen einer Klasse sogar zu schlechteren Schulerfolgen führt. Die jeweiligen Schulleitungen und Lehrkräfte wissen darüber hinaus am besten, welches konkrete Fördermodell am besten zu den Kindern und zum Standort passt“, so Himmer.

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

© SPÖ/Mumic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Babler will Medienförderung auf neue Beine stellen

SPÖ-Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler will Qualitätsstandards wie die Einhaltung ethischer Grundsätze zur Voraussetzung für Medienförderungen machen. Eine von Babler beauftragte wissenschaftliche Analyse empfiehlt dazu die Einrichtung einer neuen Journalismusförderkommission aus unabhängigen Expert*innen. „Die vorliegenden Empfehlungen zeigen, wie Medienförderung künftig Journalismus stärker unterstützen kann – mit klar definierten Qualitätskriterien, transparenten Verfahren und unabhängigen Entscheidungen“, so Babler.
Mehr erfahren
© SPÖ/Visnjic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Regierung schiebt Online-Radikalisierung Riegel vor

Digitale Angebote – insbesondere Social-Media-Plattformen wie TikTok oder YouTube – werden zunehmend dafür missbraucht, Jugendliche zu radikalisieren. Um das zu verhindern, nimmt die Bundesregierung digitale Plattformen in die Pflicht und stärkt Präventionsprogramme an Schulen. SPÖ-Staatssekretär für die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst Jörg Leichtfried will einen breiten Schulterschluss von Politik, Behörden, Zivilgesellschaft und Medien, um Radikalisierung vorzubeugen.
Mehr erfahren
© SPÖ/Visnjic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Ab 1. April greift Mietpreis-Stopp: Entlastung für Millionen Menschen

Am 1. April 2025 tritt der Mietpreis-Stopp in Kraft. Ohne diesen wären viele Mieten heuer um bis zu 4,2 Prozent gestiegen. „Wohnen ist ein Grundrecht und muss für alle leistbar sein. Es ist ein großer Erfolg, dass die geregelten Mieten heuer nicht steigen werden“, freut sich SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim über den SPÖ-Erfolg. Nach dem Mietpreis-Stopp wird die neue Bundesregierung erstmals auch eine Mietpreisbremse für alle Mietwohnungen einrichten. 
Mehr erfahren
© SPÖ/Mumic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Babler will Medienförderung auf neue Beine stellen

SPÖ-Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler will Qualitätsstandards wie die Einhaltung ethischer Grundsätze zur Voraussetzung für Medienförderungen machen. Eine von Babler beauftragte wissenschaftliche Analyse empfiehlt dazu die Einrichtung einer neuen Journalismusförderkommission aus unabhängigen Expert*innen. „Die vorliegenden Empfehlungen zeigen, wie Medienförderung künftig Journalismus stärker unterstützen kann – mit klar definierten Qualitätskriterien, transparenten Verfahren und unabhängigen Entscheidungen“, so Babler.
Zum Termin
© SPÖ/Visnjic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Regierung schiebt Online-Radikalisierung Riegel vor

Digitale Angebote – insbesondere Social-Media-Plattformen wie TikTok oder YouTube – werden zunehmend dafür missbraucht, Jugendliche zu radikalisieren. Um das zu verhindern, nimmt die Bundesregierung digitale Plattformen in die Pflicht und stärkt Präventionsprogramme an Schulen. SPÖ-Staatssekretär für die Direktion Staatsschutz und Nachrichtendienst Jörg Leichtfried will einen breiten Schulterschluss von Politik, Behörden, Zivilgesellschaft und Medien, um Radikalisierung vorzubeugen.
Zum Termin
© SPÖ/Visnjic
News
Bund
SPÖ in der Regierung

Ab 1. April greift Mietpreis-Stopp: Entlastung für Millionen Menschen

Am 1. April 2025 tritt der Mietpreis-Stopp in Kraft. Ohne diesen wären viele Mieten heuer um bis zu 4,2 Prozent gestiegen. „Wohnen ist ein Grundrecht und muss für alle leistbar sein. Es ist ein großer Erfolg, dass die geregelten Mieten heuer nicht steigen werden“, freut sich SPÖ-Bundesgeschäftsführer Klaus Seltenheim über den SPÖ-Erfolg. Nach dem Mietpreis-Stopp wird die neue Bundesregierung erstmals auch eine Mietpreisbremse für alle Mietwohnungen einrichten. 
Zum Termin