Die ÖBB sind ein österreichisches Erfolgsprojekt. Über 1,5 Millionen Menschen nutzen täglich die Bahn oder den Bus, um zur Arbeit, zur Schule oder in den Urlaub zu fahren. Damit das auch in Zukunft so bleibt, hat SPÖ-Verkehrsminister Peter Hanke eine umfassende Modernisierung des Bahnkonzerns auf den Weg gebracht. Die Reform soll 2027 umgesetzt werden und die ÖBB noch leistungsfähiger machen. „Ich habe im Februar angekündigt, dass ich Österreich zum Europameister auf der Schiene machen möchte. Das gelingt nur mit einem modernen und zukunftsfitten Bahnkonzern. Mit dieser Reform kommen wir unserem Ziel einen großen Schritt näher“, betont Hanke.
Künftig sollen die ÖBB einfacher und effizienter organisiert werden. Doppelgleisigkeiten werden abgebaut, Entscheidungswege verkürzt und Zuständigkeiten klarer geregelt. Damit können die ÖBB schneller auf die Bedürfnisse der Fahrgäste reagieren und ihr Angebot weiter verbessern. „Die Menschen in Österreich erwarten zu Recht ein Bahnangebot, das zu ihren Mobilitätsbedürfnissen passt. Genau daran richten wir diese Reform aus“, unterstreicht Hanke. Die gesetzlichen Grundlagen dafür sollen mit Jahreswechsel in Kraft treten. Auch die internen Abläufe werden verbessert, damit Züge, Personal und technische Leistungen künftig noch besser aufeinander abgestimmt sind.
Neben der Modernisierung der ÖBB setzt die SPÖ auch ein wichtiges Zeichen gegen die Teuerung. Der Preis für das Klimaticket Österreich wird im kommenden Jahr weniger stark steigen als die Inflation. Damit zahlen die Kund*innen pro Ticket rund 22 Euro weniger als ursprünglich vorgesehen. SPÖ-Verkehrssprecher Wolfgang Moitzi betont: „Die ÖBB ist ein rot-weiß-rotes Erfolgsprojekt. Immer mehr Menschen setzen auf unsere Bahn. Darauf können wir stolz sein. Unser Anspruch ist aber, die ÖBB noch besser zu machen.“ Gleichzeitig ist für Moitzi entscheidend, dass die Öffis leistbar bleiben. „Wir nutzen den geringen Spielraum im Budget, um die Menschen zu entlasten. Denn öffentlicher Verkehr muss leistbar sein“, so Moitzi.
Ein gut ausgebauter, verlässlicher und leistbarer öffentlicher Verkehr ist entscheidend für die Lebensqualität der Menschen, den Klimaschutz und einen starken Wirtschaftsstandort. Mit der ÖBB-Reform stellt Verkehrsminister Peter Hanke die Weichen für die Zukunft. „Unser Anspruch muss sein, auch noch im Jahr 2040 die bestmögliche Qualität des öffentlichen Verkehrs anzubieten. Dafür braucht es die richtigen Reformen zur richtigen Zeit“, so Hanke. Die rund 48.000 Mitarbeiter*innen und die Millionen Fahrgäste verdienen einen bestmöglich aufgestellten Bahnkonzern.