Der Fachkräftemangel stellt Österreichs Wirtschaft vor große Herausforderungen. Gleichzeitig hat fast die Hälfte der Arbeitslosen keinen Bildungsabschluss über die Pflichtschule hinaus. Umso wichtiger ist die berufliche Qualifizierungsoffensive im Rahmen der Neuauflage der Arbeitsstiftungen, für die 40 Mio. Euro bereitstehen. Ziel ist es, für rund 2.000 Menschen neue Ausbildungschancen zu schaffen und Fachkräfte für den digitalen und ökologischen Wandel auszubilden.
Schumann: „Investitionen in Ausbildung sind Investitionen in die Zukunft“
Für Arbeitsministerin Schumann ist klar: „Investitionen in Aus- und Weiterbildung sind Investitionen in die Zukunft. Sie unterstützen Menschen beim Einstieg oder Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt, stärken ihre beruflichen Fähigkeiten und eröffnen neue Perspektiven. Gleichzeitig unterstützen sie Unternehmen dabei, die richtigen Fachkräfte zu finden.“
SPÖ-Parteivorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler unterstreicht die Wichtigkeit der Fortführung der Arbeitsstiftungen: „Mit der Förderung der Arbeitsstiftungen werden arbeitsplatznahe Berufsausbildungen ermöglicht, die 2.000 Arbeitnehmer*innen neue Chancen eröffnen. Das hilft gleich dreifach: Arbeitnehmer*innen bekommen neue Perspektiven und einen guten Arbeitsplatz, wir bekämpfen den Fachkräftemangel und unterstützen so die Wirtschaft, und drittens werden Menschen in Green Jobs qualifiziert, die wir dringend benötigen, um unsere Klimaziele zu erreichen.“
Auch SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch begrüßt die Neuauflage der Arbeitsstiftungen durch das Arbeitsministerium und betont, dass dadurch praxisnahe Qualifizierungsprogramme finanziert werden, die arbeitslosen Menschen neue Chancen eröffnen und gleichzeitig Betrieben dringend benötigte Fachkräfte sichern.