Bereits ab 2. November 2026 können Haushalte in Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Reihenhäusern wieder Förderungen für den Heizkesseltausch beantragen – solange die verfügbaren Mittel reichen. Ab 2027 sind beim Heizungstausch Förderungen von 4.000 Euro für Fernwärme, 5.000 Euro für eine Wärmepumpe und 6.000 Euro für eine Holzheizung vorgesehen. Für eine passende Tiefenbohrung oder einen Brunnen sind zusätzlich 5.000 Euro Förderung möglich, für eine gleichzeitig installierte thermische Solaranlage weitere 2.500 Euro. Auch im mehrgeschoßigen Wohnbau wird der Heizungstausch unterstützt.
Für thermische Sanierungsmaßnahmen wie den Fenstertausch und die Dämmung von Außenwänden sowie der obersten oder untersten Geschoßdecke sind in Ein- und Zweifamilienhäusern sowie Reihenhäusern bis zu 4.000 Euro vorgesehen. Neu ist, dass beim Fenstertausch zusätzlich bis zu 1.000 Euro für Sonnenschutz gefördert werden können. Für den Fenstertausch in einzelnen Wohnungen sind bis zu 2.000 Euro sowie weitere 500 Euro für Sonnenschutz geplant. Auch Fassaden- und Dachbegrünungen sollen unterstützt werden. „Wir haben die Lehren aus dem Hitzesommer gezogen und fördern künftig auch Beschattung und Begrünung“, so SPÖ-Umweltsprecherin Herr.
Die Maßnahmen sollen nicht nur den Energieverbrauch senken und die Lebensqualität erhöhen, sondern auch die heimische Bauwirtschaft ankurbeln und die Abhängigkeit von Öl und Gas aus Kriegsländern verringern. Dabei sollen nicht nur Eigentümer*innen, sondern auch Mieter*innen von der Unterstützung profitieren. Für Haushalte mit besonders geringem Einkommen bietet das Programm „Sauber Heizen für alle“ weiterhin die Möglichkeit, bis zu 100 Prozent der Kosten für den Heizungstausch gefördert zu bekommen. Bis 2032 stehen dafür rund 410 Millionen Euro zur Verfügung. „Klimafreundliches Wohnen muss für alle leistbar sein – nicht nur für jene, die es sich richten können“, fasst die SPÖ-Umweltsprecherin zusammen. Der geplante Antragsstart für die Förderungen 2027 ist der 4. Jänner 2027. Weitere Informationen werden zeitnah unter www.umweltfoerderung.at bereitgestellt.