Aktuelles
Bund
Aus dem Parlamentsklub
© Parlamentsdirektion/Anna Rauchenberger

Schwarz-Blau ist Gift für unser Gesundheitssystem!

12.12.2023

Die schwarz-blauen Regierungen der letzten Jahre haben unserem Gesundheitssystem großen Schaden zugefügt. Mit dramatischen Folgen: Die Wartezeiten auf einen Termin sind enorm, Operationen müssen verschoben werden und die Privatmedizin schreitet immer weiter voran. Damit muss Schluss sein. Her mit der versprochenen Patientenmilliarde!

Die schwarz-blauen Regierungen der letzten Jahre haben unserem Gesundheitssystem großen Schaden zugefügt. Mit dramatischen Folgen: Die Wartezeiten auf einen Termin sind enorm, Operationen müssen verschoben werden und die Privatmedizin schreitet immer weiter voran. Damit muss Schluss sein. Her mit der versprochenen Patientenmilliarde!

Bei einem Pressegespräch haben SPÖ-Klubobmann Philip Kucher und der Obmann der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) Andreas Huss mehr Mittel für das öffentliche Gesundheitssystem gefordert. Denn in unsrem Gesundheitssystem kracht es an allen Ecken und Enden: Ärzt*innen und Pflegekräfte fehlen, Operationen werden verschoben und Patient*innen mit Schmerzen alleingelassen. Verantwortlich dafür sind die schwarz-blauen Regierungen in den letzten 20 Jahren – sie sind mit der Abrissbirne in das Gesundheitssystem gefahren. Das Ausmaß des angerichteten Schadens ist so groß, dass die türkis-grüne Gesundheitsreform nur ein Tropfen auf dem heißen Stein ist. Denn alleine das heurige Defizit der ÖGK ist höher als die Mittel, die durch die Reform für den niedergelassenen Bereich freigemacht werden sollen. „Das Budget wird in dieser Form nicht reichen“, hielt Kucher fest, der die von Schwarz-Blau versprochene Patientenmilliarde zur Stärkung des Gesundheitssystems einfordert. Unser Ziel ist klar: Wir wollen ein Recht auf einen Arzttermin binnen 14 Tagen!

Schwarz-Blau ist Gift für unser Gesundheitssystem. Denn von den schwarz-blauen Regierungen wurde dem öffentlichen Gesundheitssystem Geld entzogen und damit großer Schaden verursacht. Ganz zur Freude privater Gesundheitsdienstleister. So hat Schwarz-Blau zum Beispiel den Privatkrankenanstalten-Finanzierungsfonds (PRIKRAF) eingeführt. Damit wurden die Gesundheitskassen verpflichtet, Millionen an Privatspitäler zu bezahlen.

Stopp der Privatisierung des Gesundheitssystems

Die schwarz-grüne Regierung sorgt nicht für die nötige Trendwende. Der Bilanzverlust der ÖGK beträgt im Jahr 2023 rund 386 Mio. Euro. Die Regierung hat im Finanzausgleich 300 Mio. Euro für die Sozialversicherung vorgesehen, wobei 80 Prozent davon an die ÖGK gehen – das sind nur 240 Mio. Euro. Ein Teil dieser Mittel sind gebunden für Impfvorsorge, Telemedizin und Gesundheitsvorsorge, sodass für die ambulante Versorgung gerade einmal rund 200 Mio. Euro übrigbleiben. Damit ist nicht einmal der Bilanzverlust abgedeckt, von einem Ausbau des Leistungsangebots oder einer Leistungsharmonisierung kann keine Rede sein. Stattdessen geht „alles in Riesenschritten Richtung Privatisierung des Gesundheitssystems“, wie Huss festhielt.

Her mit der versprochenen Patientenmilliarde!

Damit muss Schluss sein! Die SPÖ ist die einzige Partei, die sich um das öffentliche Gesundheitssystem kümmert und dafür sorgt, dass alle rasch die Behandlung bekommen, die sie brauchen. Das brauchen wir für ein starkes Gesundheitssystem:

  • Umsetzung der von Schwarz-Blau versprochenen Patientenmilliarde
  • Österreichweiter Gesamtvertrag für Ärzt*innen – gleich gute Leistungen für alle
  • Mehr Ärzt*innen im öffentlichen Gesundheitssystem: Verdoppelung der Medizinstudienplätze und Vorreihung jener, die dem öffentlichen Gesundheitssystem für eine gewisse Dauer zur Verfügung stehen
  • Pflegemangel bekämpfen: Ausbildungsoffensive und Entlohnung der Pflegeschüler*innen (ähnlich den Polizeischüler*innen)

Weitere Beiträge aus dieser Kategorie

News
Bund
Aus dem Parlamentsklub

Equal Pension Day: Pensionslücke jetzt schließen!

Am 6. August ist der diesjährige Equal Pension Day. Das heißt, dass bis zu diesem Stichtag Männer bereits so viel Pension erhalten haben, wie Frauen das gesamte Jahr. Unsere SPÖ-Frauensprecherin und stv. Klubvorsitzende Eva-Maria Holzleitner: „Wir haben eine Pensionslücke von über 40 Prozent bzw. 922 Euro brutto pro Monat, die Frauen im Börserl fehlen.“ In Tage umgerechnet bedeutet das, dass Frauen 147 Tage in der Pension leer ausgehen. Während die Rechnung der Regierung zu fairen Pensionen nicht aufgeht, hat die SPÖ hier konkrete Vorschläge, um die Pensionslücke zu schließen:  Lohntransparenz, bessere Anrechnung der Kindererziehungszeiten, Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung, Aus für die ungerechte Aliquotierung.
Mehr erfahren
News
Bund
Aus dem Parlamentsklub

Babler: „Geeintes Europa hat unseren Kontinent stärker und gerechter gemacht“

Die SPÖ bekräftigt anlässlich des Europatags ihren entschlossenen Einsatz für unser geeintes Europa und unsere gemeinsamen Werte. „Wir werden die Demokratie und Menschenrechte schützen und die soziale Sicherheit in Europa stärken“, sagt SPÖ-Vorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler. „Die Sozialdemokratie kämpft dafür, die EU zu einem sozialeren Bündnis zu machen, für Maßnahmen wie leistbares Wohnen, aktiven Klimaschutz und den Schutz der Arbeitnehmer* innenrechte“, unterstreicht SPÖ-Europasprecherin Pia Maria Wieninger.
Mehr erfahren
© Lena Wanner
News
Bund
Aus dem Parlamentsklub

SPÖ-Bayr: „Österreichs Verantwortung für die Ukraine bleibt“

Bei einer parlamentarischen Veranstaltung anlässlich des 3. Jahrestags des Beginns des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat SPÖ-Abgeordnete Petra Bayr eine umfassende Strategie zur rechtlichen Aufarbeitung russischer Kriegsverbrechen gefordert. Die Abgeordnete fordert eine langfristige Unterstützung der Ukraine und eine bessere Unterstützung für Geflüchtete in Österreich.
Mehr erfahren
News
Bund
Aus dem Parlamentsklub

Equal Pension Day: Pensionslücke jetzt schließen!

Am 6. August ist der diesjährige Equal Pension Day. Das heißt, dass bis zu diesem Stichtag Männer bereits so viel Pension erhalten haben, wie Frauen das gesamte Jahr. Unsere SPÖ-Frauensprecherin und stv. Klubvorsitzende Eva-Maria Holzleitner: „Wir haben eine Pensionslücke von über 40 Prozent bzw. 922 Euro brutto pro Monat, die Frauen im Börserl fehlen.“ In Tage umgerechnet bedeutet das, dass Frauen 147 Tage in der Pension leer ausgehen. Während die Rechnung der Regierung zu fairen Pensionen nicht aufgeht, hat die SPÖ hier konkrete Vorschläge, um die Pensionslücke zu schließen:  Lohntransparenz, bessere Anrechnung der Kindererziehungszeiten, Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung, Aus für die ungerechte Aliquotierung.
Zum Termin
News
Bund
Aus dem Parlamentsklub

Babler: „Geeintes Europa hat unseren Kontinent stärker und gerechter gemacht“

Die SPÖ bekräftigt anlässlich des Europatags ihren entschlossenen Einsatz für unser geeintes Europa und unsere gemeinsamen Werte. „Wir werden die Demokratie und Menschenrechte schützen und die soziale Sicherheit in Europa stärken“, sagt SPÖ-Vorsitzender, Vizekanzler Andreas Babler. „Die Sozialdemokratie kämpft dafür, die EU zu einem sozialeren Bündnis zu machen, für Maßnahmen wie leistbares Wohnen, aktiven Klimaschutz und den Schutz der Arbeitnehmer* innenrechte“, unterstreicht SPÖ-Europasprecherin Pia Maria Wieninger.
Zum Termin
© Lena Wanner
News
Bund
Aus dem Parlamentsklub

SPÖ-Bayr: „Österreichs Verantwortung für die Ukraine bleibt“

Bei einer parlamentarischen Veranstaltung anlässlich des 3. Jahrestags des Beginns des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine hat SPÖ-Abgeordnete Petra Bayr eine umfassende Strategie zur rechtlichen Aufarbeitung russischer Kriegsverbrechen gefordert. Die Abgeordnete fordert eine langfristige Unterstützung der Ukraine und eine bessere Unterstützung für Geflüchtete in Österreich.
Zum Termin